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Samstag, 2. April 2011

Krieg gegen die Hirne: Neusprech in Libyen

Denken wird durch Sprache geformt. Deshalb werden dem Volk Worthülsen wie „Machthaber Gaddafi“ verordnet und bis zum Erbrechen von jedem der „eingebetteten“ TV-Journalisten wiedergekäut. Es gibt keine eigenen Formulierungen mehr. Ob staatlich oder privat, ob Gack und Slomka oder Kleber und Rados – alle die gleichen Ausdrücke. Das ist ein Teil der psychologischen Kriegsführung und wird professionell gesteuert. Es ist unbegreiflich lächerlich und plakativ, wird aber von der Masse kritiklos geschluckt. Neben Diffamierung, Weglassen und  Lüge das meist genutzte Werkzeug der Hirnerweichung ist der Euphemismus. Die Schönfärberei der westlichen Aggressionsstrategie tut inzwischen körperlich weh. Achtet drauf wie oft allein diese zwei Neusprech-Lügen im TV verwendet werden:
"Internationale Gemeinschaft"
meint in Wirklichkeit nur USA, NATO und wechselnde „Willige“. Sie ist eine imperialistische Verschwörung, die unter offener oder mittelbarer Führung der USA gemeinsam mit NATO oder Stellvertreterländern gebildet wird und ökonomisch sowie militär-strategisch motiviert ist. Grund sind ausschließlich die geostrategische Lage und die Rohstoffe des Gegners. Ziel der Aktivitäten ist die Einnahme des Landes, Installation einer Marionettenregierung und die Kontrolle der Rohstoffvorräte. Die wirkliche internationale Gemeinschaft von fast 200 Staaten – so es denn eine Gemeinschaft wäre - hat nichts vom Krieg in Libyen.
"Rebellenhochburg"
Zentrum der subversiven Aktivitäten der „Internationalen Gemeinschaft“ mit dem Ziel der Einnahme des Landes, Installation einer Marionettenregierung und Kontrolle über die Rohstoffvorräte.

Im Laufe der nächsten Tage veröffentlichen wir hier Informationen über die Hintergründe des Vetos Russlands und Chinas und eine zusammenfassende Einschätzung des Libyen-Krieges.

Montag, 13. September 2010

11. September - Würgereiz statt Angst II - Knalltrauma beim rbb.

Die Reaktionen a la Würgereiz kamen ja schnell. Deshalb zwei Nachträge: Die Listen der öffentlichen Persönlichkeiten und Experten aus vielen Fachgebieten findet ihr bei den Links am Ende des unten stehenden Beitrages und hier bei Patriots Question 9/11. Das Gegenteil, nämlich ein Paradebeispiel der weichgespülten Berichterstattung findet Ihr hier beim rbb. Dass die Demonstranten die Aufklärung des Todes von 3000 Menschen am Ground Zero an 9/11 gefordert haben kommt nicht vor, aber dass ein Polizist einen Knallfrosch abbekommen hat ist sogar der Aufmacher! Die haben einen Knall.

Sonntag, 13. Juni 2010

Deutschland: Globaler Angriff der Zensoren auf das Internet

Der Focus berichtet über Pläne zur Regulierung des Internets. Das ist ein alliierter Angriff auf Meinungsfreiheit und Demokratie. Die Propaganda strotzt nur so von Neusprech/Euphemismen: "Die gewaltigen Informationsmengen, die sich durch das World Wide Web bewegen, bergen natürlich auch die Gefahr der Desorientierung.“ - heisst: Die Informationen im Internet könnten die Meinung der Herrschenden entlarven. Oder von wessen Orientierung ist die Rede?! Was ist denn die richtige Orientierung? Wer bestimmt sie? Sprache ist entlarvend. "Die Herausforderung für den einzelnen bestehe in „der Fähigkeit zur Auswahl“ - heisst: Das Volk ist zu doof, die Wahrheit selbst herauszufinden. Die Herrschenden wählen lieber gleich für uns aus was wir glauben und wissen dürfen. „Eine sinnvolle Auswahl ist nur möglich durch kritischen Umgang, durch Unterscheidung und Bewertung. Um dies zu leisten, muss man erst einmal vergleichen können." -heisst: Das gemeine Volk ist unfähig, sich selbst ein Urteil zu bilden. "So wie Literaturkritik ohne Vergleich mit Referenzwerken der Weltliteratur nur eine halbe Sache wäre, ist auch der Umgang mit der Google- und Facebook-Welt ohne Bezug auf gesicherte Informationen und Wertungen nicht ausreichend.“ - heisst: Wer ein Buch liest kann sich kein Urteil bilden, bevor die Kritiker ihre Meinung äussern. So sollen wir für dumm verkauft werden. Staatsministers Sätze sind von einer Diktion wie sie die angeblich "demokratischen" Länder eigentlich Nordkorea unterstellen. Der Angriff auf die Meinungsfreiheit geht in die nächste Runde. Er wird global ausgetragen. Der Google-Chef Schmidt gehört nicht ohne Grund zu den Bilderbergern. Ich hatte hier schon im Januar über die Infiltration - Pardon: Abwehr der "Gefahr der Desorientierung" - berichtet. In Amerika ist das Chefsache - in Deutschland auch. Seid wachsam und schaut Euch die Auslassungen von Schäuble, de Maiziere, Bosbach und anderen dazu an - solange das Internet noch zugänglich und nicht "sinnvoll ausgewählt" ist.

Freitag, 11. Juni 2010

Israel-Piraterie: ARD-Schützenhilfe aus Tel Aviv

Israelische Soldaten ermorden in einem nächtlichen Überfall auf ausländische Schiffe in internationalen Gewässern ausländische Bürger die humanitäre Hilfe für menschenrechtswidrig eingesperrte Zivilisten leisten wollen. Schlimmer kann Israel Völkerrecht kaum brechen. Die Linke initiierte am Mittwoch eine aktuelle Stunde im Bundestag und verlangt schnellstmögliche unabhängige Aufklärung. Herr Engelbrecht vom Bayerischen Rundfunk meldet sich aus Israel zu Wort und - spielt die israelischen Morde brutalstpeinlich runter, unterstellt der Linken aber, deren Bundestagsabgeordneten vor Ort von den Israelis angegriffen und verhaftet wurden, einen "Beißreflex"! Ein paar der ulkigen Phrasen: Aus Israel wäre "auch Selbstkritik zu vernehmen". oder wie wäre es mit: "Opposition und Medien haben die Regierung Netanjahu nach der Erstürmung der Schiffsflotte heftig kritisiert, die verantwortlichen Minister als 'Idioten' bezeichnet und dem Militär Inkompetenz vorgeworfen." Na, wenn das mal nichts ist! Die Opposition und einige Medien haben "Idiot" gesagt! Was braucht es da noch eine Untersuchung der Morde?! Nun gut, die israelische Regierung selber ist nun nicht sooo selbstkritisch. Doch das ist eben deutsche Pressefreiheit, zu behaupten, die Kritik der Opposition an der Regierung wäre "Selbstkritik". Das ist als ob die ARD meldet: "Merkel kritisiert Sparpaket ihrer Regierung selbst.", mit der Begründung, Medien und Opposition hätten es kritisiert. Da ist es wieder dieses alltägliche Orwell-Neusprech. Doch der ARD-Propagandist setzt noch einen drauf. Schuld sind nämlich die anderen; die wahrscheinlich heimtückisch nächtens mit ihren Dampfern friedliche israelische Hubschrauber überfielen, an Kletterseilen hochkletterten und die schlafenden Soldaten mit Glasmurmeln attackierten. Ehrlich! E. fragt allen Ernstes "Wo sind eigentlich die Stimmen der Selbstkritik unter den Organisatoren der Hilfsflotte? Haben die Aktivisten wirklich alles richtig gemacht?" Mordopfer soll sich verteidigen und beweisen, alles richtig gemacht zu haben. Vergewaltigungsopfer soll beweisen, den Sexualtäter nicht gereizt zu haben.

Was würde Herr Engelbrecht sagen, wenn nicht israelische sondern somalische Piraten die Schiffe geentert hätten?! Nichts wahrscheinlich. "Dazu ist die Wirklichkeit zu komplex."

Nachtrag: Die Kommentarfunktion für zustimmende wie empörte ARD-Konsumenten ist bei Engelbrechts Propagandabeitrag übrigens abgeschaltet (die Zustimmung würde sich wohl in engen Grenzen halten) aber "eine Zensur findet nicht statt. (GG)".

Freitag, 26. Februar 2010

Was ist eine Jahresendfigur

... gegen den Unfug vom "Stabilisierunsgeinsatz" und "nichtinternationalem bewaffneten Konflikt"! Kennen Sie das auch? Laufend macht man sich zu Weihnachten in den Medien über die angeblich in der DDR verwendete Formulierung "geflügelte Jahresendfigur" für "Weihnachtsengel" lustig. Sogar Ossis machen da mit, obwohl alle von mir Befragten aus dem Anschlussgebiet diese Formulierung in der DDR mit Sicherheit nicht kannten. Wohl eine Erfindung des Westens, um eine Religionsfeindlichkeit der DDR zu illustrieren. Doch gesetzt den Fall, es wäre so, was ist das gegen die Neusprech-Verrenkungen der BRD-Oberen? Lächerlich deren Euphemismen im Fall Afghanistan. Sie lügen wie gedruckt.

Dienstag, 16. Februar 2010

Griechenland im Würgegriff der Zentralregierung

Das hat die hochgejubelte Währungsunion den Griechen gebracht. Ein ehemals souveräner Staat hat beim ZK anzutanzen und sich zu rechtfertigen. Die Diktion ist eindeutig die der Herrenmenschen: EU fordert schnelle Erfolge, Griechenland hat bis Mitte März Zeit, die Europäische Union von der Wirksamkeit seiner Sparpläne zu überzeugen. Die Finanzminister der 16 Euro-Länder billigten in Brüssel vorerst das griechische Sparpaket. Wie großzügig. Allerdings forderten sie von Athen weitere Einschnitte. Die griechische Regierung muss am 16. März einen ersten Bericht vorlegen. Zuvor hatte bereits EU-Wirtschaftskommissar – wie wahr - Olli Rehn gesagt, es gebe "klaren Bedarf für Zusatzmaßnahmen". Die EU-Kommission … verordnet einen strikten Sparkurs. Der gefürchtete Euphemismus kommt wieder zum Zuge. Kein Wunder bei "Welt online". „Wirtschaftsliberale“ - sprich erzkonservative - Ökonomen haben in einem Appell (hui wie dramatisch) Finanzhilfen für Griechenland verurteilt. „Ein europäisches Rettungsnetz ermuntert die Mitgliedstaaten zu fiskalischer Verantwortungslosigkeit“. Verantwortungsvoll wäre demzufolge wohl die Sozialausgaben zu kürzen und die Steuern weiter zu erhöhen? Die Europäische Gemeinschaft ist mitnichten ein Rettungsnetz, sondern ein Tribunal wie man sieht: Wolle Griechenland nicht sanieren "müsse das Land eben aus der Währungsunion ausscheiden". Das ist Nötigung oder ist es Erpressung durch die "Völkergemeinschaft"? Die Appell-„Liberalen“ wie Norbert Berthold, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie oder Thorsten Polleit, der Chefvolkswirt von Barclays Capital meinen, „Griechenland könne seine Finanzproblem ohne Hilfe von außen lösen, (wozu braucht es denn dann die EU?) dafür müsse die Regierung aber die Griechen von der Notwendigkeit harten Sparens überzeugen …“ Lassen Sie uns raten wo eingespart werden soll. Bei den Ausgaben für die NATO-Armee oder bei den Sozialausgaben, Löhnen etc.? War es der Traum der Griechen von einem Brüsseler Zentralkomitee oder dem Rat der Europäischen Volkskommissare befehligt zu werden?

Donnerstag, 11. Februar 2010

Afghanistan-Posse: Feldzug ist jetzt »bewaffneter Konflikt«

Im Bundestag schlagen Euphemismus und Neusprech Purzelbäume. Bundesregierung und Bundestag werden die Truppenstärke erhöhen und deren Ermächtigungen in Afghanistan ausweiten, obwohl das Volk - das sie angeblich vertreten - dagegen ist. Der Diener seiner Herrin, Außenminister Guido Westerwelle, sonderte ab "Die Intensität der gewaltsamen Auseinandersetzung mit Aufständischen führt uns zu der Bewertung, die Einsatzsituation auch im Norden Afghanistans als bewaffneten Konflikt im Sinne des Humanitären Völkerrechts zu qualifizieren". Jedes Wort Ausdruck der Angst, die Wahrheit zu sagen. Auf Deutsch: Die Kriegstreiber stecken so in der Klemme, dass nicht mal Kai Diekmann und Lieschen Müller an den „robusten Stabilisierungseinsatz“ glauben. Aber "Krieg" soll es denn auch nicht sein. Guido lässt in diesem Falle natürlich die Hosen nicht aus Ehrlichkeit gegenüber dem Volke herunter. Massaker wie das von Kundus - auf Befehl des Bundeswehrobristen Klein - werden dann rechtlich möglich, ohne Konsequenzen zu befürchten. Denn das „HUMANITÄRE Völkerrecht“ läßt mehr tote Zivilisten zu. Die Linke und die Grüne wollen gegen Mandat zu stimmen. Den Grünen nimmt das freilich niemand mehr ab. Erst haben sie das Ganze eingerührt und jetzt sollen sie plötzlich dagegen sein? Weil es 800 Soldaten mehr sind?
Das ZDF teilt mit: "Über die Frage, ob in Afghanistan ein 'bewaffneter Konflikt' vorliegt, entscheidet allerdings nicht die Bundesregierung, sondern die Justiz. Im Fall Kundus erfolgt derzeit eine Bewertung durch die Bundesanwaltschaft. Entscheiden müsste dann das zuständige Gericht, letztlich also wohl der Bundesgerichtshof. Allerdings dürften die Richter ebenso wie die Bundesanwälte die politische Bewertung der Lage in Afghanistan durch die Bundesregierung mit in ihre Entscheidungsfindung. (?)" Wie wir wissen, sind die Bundesanwälte weisungsgebundene politische Beamte. Welche andere Bewertung als die der kriegsführenden Bundesregierung soll also herauskommen? Ein anderes Possenspiel führt der Untersuchungsausschuss des Bundestages vor. Oberst Klein bedauert die Toten und hält den Angriff für gerechtfertigt. Interessant wie schonend und verständnisvoll der FOCUS mit dem armen Oberst umgeht, der 142 Menschen auf dem Gewissen hat. Zur Erinnerung: Der mit dem Bombenangriff angeblich beabsichtigte Schutz seiner Soldaten ist eine fette Lüge. Die Lkw bewegten sich vom Lager fort. Der Oberst ließ ohne Vorwarnung bombardieren und hatte den Piloten „Feindberührung“ vorgelogen. Rückendeckung – oder besser Schützenhilfe? - bekommt er von CDU-Obmann im Untersuchungsausschuss Ernst-Reinhard Beck, der lt. Reuters Klein in Schutz nahm. „Der Oberst habe seine Entscheidung zu dem Luftangriff nachvollziehbar begründet, sagte der CDU-Verteidigungsexperte Ernst-Reinhard Beck. … Den Angriffsbefehl habe er nach eigenen Worten erteilt, um seine Soldaten vor einer unmittelbaren Bedrohung zu schützen. Dabei sei er davon ausgegangen, dass keine Zivilisten zu Schaden kommen würden.“ Ein Strafverteidiger könnte die Tatsachen nicht besser verdrehen. Wer ist eigentlich dieser Beck? Lassen wir ihn selber sprechen. Beck vor dem Bundestag am 10. 2. 2010 „Wir begrüßen das neue ISAF-Mandat für Afghanistan ausdrücklich. Es zeigt eine neue Qualität auf und legt den Grundstein für einen erfolgreichen Abschluss des militärischen Engagements der internationalen Gemeinschaft. Im Lichte der von Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten Afghanistan-Konferenz in London ist eine Neuausrichtung der deutschen Beteiligung notwendig und sinnvoll. Diese Neujustierung ist gelungen.“ Ich übersetze ins Deutsche. Wir und die ganze internationale Gemeinschaft (!) sind für den Krieg und das erfolgreich. Mutti ist die Beste. Beck, der ehemalige Präsident des Reservistenverbandes der Bundeswehr (!) auf seiner Homepage über seine Ernennung zum Ehrenpräsidenten. „Beck wurde am Abend zum Ehrenpräsidenten des Reservistenverbandes ernannt. ‚Ich nehme die Urkunde mit Demut entgegen‘, sagte er sichtlich gerührt. Mit der Ehrenpräsidentschaft würdigte Gerd Höfer im Namen des Präsidiums die langjährigen Verdienste Becks, der von 2003 bis November 2009 Präsident des Verbandes war.“ Es ist genau jener Beck der das Eiserne Kreuz als Symbol der Hoffnung sieht! „Die Petition forderte daher explizit eine Wiedereinführung des Eisernen Kreuzes. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ernst Reinhard Beck schloss sich an: Er verkenne nicht, "dass unter diesem Zeichen Angst, Schrecken und Leid über die Völker gebracht worden sind" weise aber "auch darauf hin,
dass seit gut 15 Jahren, in denen die Bundeswehr nun im Auslandseinsatz ist, dieses Eiserne Kreuz in den Krisen- und Katastrophengebieten dieser Welt zu einem Symbol der Hoffnung geworden ist."
Von meiner Seite aufrichtige Genesungswünsche, auch an seine Wähler in Reutlingen und alle CDU-Anhänger.

Montag, 8. Februar 2010

Iran hat keine Atomwaffen

USA drohen dem Iran mit Krieg oder Militärschlag, wie es euphemistisch heisst. Der Iran passt den westlichen Mächtigen nichts ins Bild. Sie suchen verzweifelt einen Grund, Krieg gegen den Iran zu führen. Er hat keine Atombombe und kann keine bauen. Auch wenn das im "ehemaligen Nachrichtenmagazin" SPIEGEL ("ehnamag" nennen es inzwischen nicht nur Journalisten) immer etwas verklausuliert wird. Fakt ist, die Geheimdienste haben absolut Null Beweise für die Atombomben-These. Sie werfen dem Iran sogar vor, seine Reaktoren wären zu klein. Was denn nun? Denen kann man es ja gar nicht recht machen. Selbst die vom Iran vorgeschlagene Urananreicherung unter internationaler Aufsicht im Ausland wird zur atomaren Bedrohung und damit ins Gegenteil umgedeutet. Kein Land wird soviel kontrolliert wie Iran! Doch darüber schweigt die Propaganda lieber. Die Medien erfüllen ihre Pflicht und hetzen unter dem Dach der tagesschau. (Wieso kommen die strammsten Kameraden eigentlich immer aus Bayern?) Der störrische Iraner ist aber auch so was von böse und will einfach nicht zugeben, was man von ihm erwartet. Und dann besitzt der als Außenminister noch die Frechheit in München mitten im rechtsstaatlichen Bayern aufzutauchen. Und er – Achtung, Schnappatmung nicht vergessen - redet, anstatt sich als „als stiller Zuhörer“ zutexten zulassen. Man muss aber schon die ganzen Meldungen lesen um mitzubekommen, dass Achmadinedschad bereits letzte Woche wieder die Kontrolle der Urananreicherung im Ausland als "wirklich kein Problem" bezeichnet hat. Die Iraner können machen was sie wollen, es stösst auf taube Ohren. Selbst wenn sie gar kein Uran hätten, würde es von den USA unter den Augen der UNO erfunden. Rhetorik?! Und wie war das noch gleichmal mit den Biowaffen im Irak? Mal im Ernst. Leute, es muss doch auffallen, dass niemand auch nur den Hauch eines Beweises für ein Atomwaffenprogramm des Iran liefert. Es wird einfach behauptet und wieder mal plappern alle nach. Wieder wird es einen herbei gelogenen Krieg geben. Die gleiche Masche jahrein, jahraus. Die Lügen sind leicht zu erkennen, fadenscheinig und lächerlich. Ein paar Beispiele. Der Saudi Osama Bin Laden griff angeblich am 11. September 2001 aus einer Berghöhle heraus mit schweren Flugzeugen die Supermacht USA an, deren gesamtes Flugabwehrsystem urplötzlich in Dornröschenschlaf fiel. Daraufhin wurde nicht Saudi-Arabien angegriffen. Hintertupfingen vielleicht? Neiiin: Afghanistan! Obwohl die Afghanen mit dem Angriff nun überhaupt nichts zu tun hatten. Nicht ein Afghane gehörte zu den angeblichen Flugzeugentführern. Viele einfache Menschen von der Straße, Polizisten, Politiker, Ingenieure, Schauspieler, Journalisten, Feuerwehrleute und Piloten, die natürlich in den offiziellen kontrollierten Medien nicht zu Wort kamen, haben schon damals gesagt, dass es sich bei den Angriffen auf das WTC um einen konstruierten Kriegsvorwand handelte. Langsam und zögernd kommt die Wahrheit heute ans Licht. Schon früh war klar, dass Amerika und seine Hofschranzen einen Grund brauchten, in Afghanistan einzumarschieren. Deutschland hat bis heute nichts gelernt und macht einträchtig mit. „Ja aber,“ wenden die Linientreuen dann immer ein, „die UNO hat doch….“ Ja, die UNO hat auch einen Weltklimarat der lügt und die UNO hat auch bei der Irak-Lüge mitgespielt. Erinnern Sie sich? US-Außenminister Colin Powell setzte sich 2003 mit einer Powerpointpräsentation primitiver Skizzen in die UNO und behauptete damit Saddam Hussein hätte Massenvernichtungswaffen. Das war alles. So simpel. Wie im Fall 11. September oder im Fall Iran heute gab es keine Beweise die auch nur vor einem oberbayrischen Provinzgericht anerkannt würden. Nur Propaganda. Jedem war klar: Uncle Sam braucht einen Grund zum Einmarsch. Und die USA marschierten ein und Blair zog die Briten mit rein. Später hat Powell seine Lüge so tränenreich wie halbherzig zugegeben. Einige Unterbeamte in der CIA hätten versagt. Und damit kann man einen Krieg vom Zaun brechen?! Der Irak-Krieg findet nun auch offiziell ohne Anlass statt. Auch UNO-Waffeninspekteur Baradei hat es schon früh gesagt und musste inzwischen gehen. Oder wie war das 1991 als der Golfkrieg durch eine Lüge ermöglicht wurde? Ob Jugoslawien, Iran, Irak, Afghanistan. Alles Fälle von Lügen. Alles Fälle von ungerechten Kriegen. Angriffskriege in denen vor allem Millionen unschuldiger Zivilisten ums Leben kommen und unsere Söhne als Soldaten verheizt werden. Für wen?

Donnerstag, 28. Januar 2010

Oettinger on the woodway

Oettinger ist geradezu ein Paradebeispiel für die in der deutschen „Spitze“ herrschende Arroganz und Selbstgerechtigkeit. Die tiefe Kluft zwischen eigenem Anspruch und Wirklichkeit ist bei dieser Spezies dramatisch, wird üblicherweise jedoch vom Homo germanicus mitlaeuferensis nicht zur Kenntnis genommen. Es geht mir nicht darum, dass Oettinger Probleme mit der englischen Sprache hat. Das ist lustig anzuhören und die Rede wäre in Schwäbisch auch nicht gehaltvoller. Beispiel: „In Baden-Württemberg sitzen wir alle in einem Boot.“ Er und "Hatz vier"? Doch welches Bild gibt diese Art von Repräsentanten ab? Ein adäquates leider. Kennzeichnend für die herrschende Kaste ist, wie sich ihre Propagandisten - ohne die geringste Spur von Scham und unbelastet von Qualität - über andere erheben, Entscheidungen treffen und Urteile fällen. Alles ohne Angst vor Konsequenzen. Dies erklärt m. E. trefflich, warum die Regierenden keine Scheu haben, Glühlampen zu verbieten, CO2 anstatt das Profitstreben der Grosskonzerne als Klimakiller zu benennen, Pandemien herbeizulügen, Lafontaine zum Populisten oder Krieg zum Frieden zu erklären. Und das alles mit einer absolut ernsten Mine, denn das Volk guckt bloß zu. Es ist heutzutage schon dankbar, mal mit jemandem wie vuz Guttenberg einen Politiker der CDU/CSU/FDP/SPD-Riege zu sehen, der nicht der Ausburger Puppenkiste entsprungen zu sein scheint. Man stelle sich nur mal eine Stehgreiftheateraufführung mit Merkel, Oettinger, Pofalla, Brüderle und Westerwelle vor. Pardon, bezüglich der Inhalte tue ich der Puppenkiste bitter unrecht. Doch ob Oettinger oder vuz Guttenberg – komplett anders in der Diktion, Sprechqualität und Wahrnehmung - es bleibt in jedem Fall, Euphemismus, Belanglosigkeit und Überheblichkeit. Auf Englisch entblößt es freilich schneller.