Ticker zu den Ereignissen Russland - NATO/Ukraine

Ticker - Die Wahrheit hinter der westlichen Russland-Hysterie

21.00 Uhr Die Pressekonferenz S. Lawrows zur Antwort der USA und NATO. Einer der letzten Staatsmänner . Verständliche und klare Erklärung de...

Freitag, 28. Januar 2022

Ein Staatsmann: Pressekonferenz Lawrows am 28. 1. 2022 zur Antwort der USA und der NATO

Sergej Lawrow gab heute die erwartete Pressekonferenz für die größten russischen Sender. Bewundernswerter Diplomat, hochkompetent und informiert, eloquent, besonnen, humorvoll - ein Staatsmann.


Fazit So sieht ein gute Pressekonferenz aus. Da ist ein Politiker der was zu sagen hat und da sind Journalisten, die nicht wie in der Bundespressekonferenz Stichwortgeber sind, sondern echt kritische Fragen stellen, die für den Bürger wichtig und interessant sind.

Ein Lehrstück in Journalismus für den linientreuen staatshörigen Deutschen Journalisten Verband.

Update - Sergej Lawrow am 28. 1. 2022

"Wenn es von Russland abhängt wird es keinen Krieg geben.

Die USA haben über einen Monat gebraucht, auf unsere einfachen Vorschläge zu antworten. Darin gibt es so viel sinnlose Rederei, aber auch Rationelles, allerdings nur zu sekundären Fragen. Wie zu den Kurz- und Mittelstreckenraketen über die die Amerikaner den Vertrag zerstört haben. Der russische Präsident hatte den OSZE-Staaten ein Moratorium vorgeschlagen. Das wurde ignoriert und ist jetzt in der Antwort enthalten.

Was darin also konstruktiv ist wurde den russischen Vorschlägen entnommen. Das ist zumindest etwas. Aber wir müssen klarkommen auf der Grundlage auf denen die europäische Sicherheit aufgebaut ist.

Aus dem ganzen Paket der Vereinbarungen von Astana reißen die USA nur einen Slogan heraus: Jedes Land hat das Recht seine Verbündeten fei zu wählen.

Da gibt es aber eine Bedingung, die der Westen auch unterzeichnet hat: Die eigene Sicherheit nicht zu stärken auf Kosten der Sicherheit anderer.

Der Westen vermeidet sogar Bezüge auf diesen zweiten Teil der Verpflichtung. Sie erwähnen nicht die Deklaration von Astana und von Istanbul. Heute schicke ich direkte persönliche Anfragen an meine Kollegen [Außenminister der OSZE-Staaten, HB]wie sie es mit dieser Verpflichtung halten.

Bevor wir uns einzelne Aspekte der europäischen Sicherheit anschauen, möchte ich sehen wie sie sich schlau machen und hoffentlich werden sie ehrlich antworten was sie meinen, wenn sie komplett weglassen, dass das Recht auf Bündnisse direkt bedingt ist durch die Unzulässigkeit die Sicherheit einiger Staaten auf Kosten von anderen zu stärken. Mal schauen was sie antworten.

Was werden wir machen, wenn der Westen nicht der Stimme der Vernunft zuhört?

Wenn unsere Versuche, gegenseitig akzeptable Grundsätze für die Sicherheit in Europa zu vereinbaren, kein Ergebnis bringt, dann werden wir Gegenmaßnahmen treffen. Ich werde Entscheidungen treffen auf der Grundlage der Vorschläge die das Militär mir gibt.

Die amerikanische Antwort ist fast ein Vorbild an diplomatischer Anständigkeit. Die NATO-Antwort ist dermaßen ideologisiert, daß ich mich geschämt habe für die die diese Texte geschrieben haben. Meine Vorschläge, darauf zu reagieren, werden dem Präsidenten vorgelegt."

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Mittwoch, 26. Januar 2022

Russische Waffen für den Donbass: Wie du mir, so ich dir.

Seit Wochen pumpen die USA und die NATO Waffen in die Ukraine und heizen die Spannungen - wie im Ticker gezeigt - auf absurdeste Art und Weise an. Russland hat lange mit stoischer Ruhe gewarnt, aber nun scheint der Geduldsfaden zu reißen.

Wladimir Wassiljew - Fraktionschef
Die Regierungspartei "Einiges Russland" fordert die russischen Behörden auf, der Lugansker und der Donezker Volksrepublik militärische Hilfe zu leisten. Der Partei geht es um den Schutz des Lebens russischer Bürger und Landsleute im Donbass, so Wladimir Wassiljew, Fraktionsvorsitzender von "Einiges Russland" in der Duma.

  1. Russland solle den Volksrepubliken Lugansk und Donezk Hilfe leisten und militärisches Material liefern, die zur Abschreckung von Aggressionen und zum Schutz ihrer Bürger notwendig sind.
  2. Alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der russischen Bürger zu gewährleisten die in der DVR und der LPR leben und „die Menschen nicht der Gnade des Kiewer Regimes zu überlassen.“
  3. Aktionen der NATO sind "nicht mehr nur beunruhigend, sondern wirklich alarmierend und verwirrend". "Eine Hysterie in den globalen Medien zu inszenieren und gleichzeitig die Ukraine mit westlichen tödlichen Waffen vollzupumpen, ist sehr gefährlich."
  4. NATO liefert an Ukraine heute Raketensysteme, Granatwerfer und andere Rüstungsgüter sowie "Ausbilder, die den Umgang mit diesen Systemen lehren",
  5. "Das ist eine große Gefahr, das ist eine Vorbereitung auf Feindseligkeiten, ohne Zweifel. Für Feindseligkeiten gegen Zivilisten, die dort leben."
  6. Russland werde eine "Ausrottung von Menschen" nicht zulassen.
  7. Das Szenario, das der Westen in der Ukraine zeigt, sieht aus wie eine Rückkehr zum Faschismus und zu den Zeiten von Bandera.

Dass die Befürchtungen durchweg berechtigt sind und Faschismus seit dem Putsch eine entscheidende Rolle spielt, beweist die Zeit seit 2014 die ich hier im Blog umfassend undwasserdicht dokumentiert habe. Bitte Archiv nutzen.

Die Balten tun was ihnen geheißen: Die Stimme ihres Herrn

Die kleinen NATO-Welpen am Tropf der Amerikaner, Estland, Lettland und Litauen plus Polen haben am Wochenende einen sooo offensichtlich bestellten Brief in der Diktion des Pentagon an die anderen NATO-Staaten geschrieben. Sie wettern gegen eine Entspannungspolitik mit Russland, obwohl sie am meisten davon profitieren würden. Soviel Verdrehungen bis zum hanebüchenen Humbug liest man selten.

„… möchten wir unsere Besorgnis über die schwerwiegenden Sicherheitsbedrohungen zum Ausdruck bringen, denen sich alle NATO-Mitgliedsstaaten angesichts der jüngsten Sitzung des NATO-Russland-Rates gegenübersehen. Im Laufe der Jahre hat Russland militärische Aggressionen gegen seine Nachbarn eingesetzt, das Völkerrecht verletzt und Instabilität in Osteuropa und darüber hinaus verbreitet. Im Dezember 2021 legte Russland dann eine Reihe von Vorschlägen für 'rechtsverbindliche Sicherheitsgarantien' vor, die der Kreml vom Westen forderte, und zwar in einer Sprache, die an ein Ultimatum erinnert. Die Forderung nach den umstrittenen Sicherheitsgarantien erfolgte kurz nachdem westliche Regierungen die Öffentlichkeit darüber informiert hatten, dass Russland mehr als 100.000 Soldaten auf seiner Seite der Grenze zur Ukraine zusammengezogen hatte, was auf eine bevorstehende Invasion in der Ukraine hindeuten könnte. Wir sind sehr besorgt ... Wir müssen die Abschreckung und Verteidigungsanpassung der NATO auf der Grundlage der Notwendigkeit fortsetzen, … Russland hat kein Recht, die kollektive Verteidigung und die Abschreckungshaltung und -planung der NATO einzuschränken.“

Und so weiter und sofort. Keinerlei konkrete Fakten, nur Propagandaphrasen, Blablabla und Mimimi.

Heute schon finster gelacht? Die Mietmäuler schreiben dann über Russland – nicht über die NATO die an die russische Grenze vorgerückt ist: „Die Aufteilung von Einflusssphären, die Einschränkung der nationalen Souveränität und der Selbstbestimmung sind schädlich für die europäische und transatlantische Sicherheit. … Um die Einheit der Allianz zu stärken rufen wir Sie auf diese Positionen zu unterstützen."










Wie gesagt, weit ist es nicht her mit der Geschlossenheit der selbsternannten "Allianz". Sonst wären solche Bettelbriefe nicht notwendig. Man kann den lieben Kleinen nur noch sagen: Hoffentlich Allianz-versichert.

Kroatien hat schon kalte Füße gekriegt und opfert keine Soldatenleben für die Amis. Siehe hier 26. 1. 0.30 Uhr https://bit.ly/RusslandTicker

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Sonntag, 23. Januar 2022

Rücktritt von Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach - Was, Wann, Wo wirklich passiert ist

Der Marinechef Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach ist gestern zurückgetreten. Er hatte am Sonnabend in einem Vortrag bei Indiens Think-Tank für Außenpolitik, Militär- und Verteidigungsfragen, IDSA, über „Deutschlands indo-pazifische Strategie“ gesprochen.

Alles was er tat war, etwas gesunden Menschenverstand zu äußern - ausdrücklich als seine persönliche Meinung - und zu fragen „Will Russland wirklich einen kleinen und winzigen Streifen ukrainischen Bodens, um das Land zu integrieren? Nein, das ist Blödsinn. Putin übt wahrscheinlich Druck aus, weil er weiß, dass er es schaffen kann, und er spaltet die Meinung der EU. Was er wirklich will, ist Respekt.“ Unerträglich für die zarten NATO-Seelen, dass er laut der indischen „WIONews“, die einen 2-Minuuten-Schipsel seines Vortrages veröffentlichte, eine „Annäherung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin forderte und erklärte, die Ukraine könne nicht Mitglied der NATO werden.“

In Kiew brach Panik aus und die Botschafterin Deutschlands wurde einbestellt! Weil ein deutscher Offizier in Indien über das Verhältnis Deutschlands zu Russland seine freie Meinung sagte. Wie groß muß die Angst vor Vernunft und Wahrheit bei NATO und Vasallen sein.

Dieser Sturm im Wasserglas macht allerdings deutlich, was ich oft erfahre: Im deutschen Machtapparat gibt es nach wie vor viele sachlich denkende Beamte, Offiziere und Experten, die die politisch-ideologisch aufgeladene Hysterie der Blockparteien in Sachen Russland/Ukraine (oder auch Corona) nicht mittragen. Fraglich ist, wann und wie lange sie ihren Einfluss auf ihre Minister geltend machen können. In Sachen „Waffen für die Ukraine“ können sie sich in Deutschland offenkundig besser durchsetzen als der Staatsapparat der Kolonialmächte Großbritannien oder USA.

Da zahlreiche Insider in Deutschland ihren Mund erst aufmachen, wenn sie nicht mehr vom Brötchengeber abhängig sind, könnte es sein, dass wir bald mehr vom Vizeadmiral a. D. Schönbach hören.

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Donnerstag, 20. Januar 2022

Ticker - Die Wahrheit hinter der westlichen Russland-Hysterie

21.00 Uhr

Die Pressekonferenz S. Lawrows zur Antwort der USA und NATO. Einer der letzten Staatsmänner. Verständliche und klare Erklärung der Situation Nachzulesen hier

28. 1. 2022, 0.30 Uhr

Die USA wollen, dass ihre Antwort geheim bleibt, weil sie nichts beantwortet haben. Die schriftliche Antwort der USA auf die russischen Vorschläge für Sicherheitsgarantien ist keine richtige Antwort, und das ist der Grund, warum sie wollen, dass das Papier geheim bleibt, sagte der stellvertretende Sprecher des russischen Föderationsrates, Konstantin Kossats.

23.30 Uhr

Ukraine als NATO-Brückenkopf gegen Russland. Die NATO setzt sich fest.
Die ukrainischen Medien verkünden heute stolz:
Kanada wird seine militärische Ausbildungsmission in der Ukraine „Unifier“ um drei Jahre verlängern und ausbauen. In den nächsten Tagen werden in die Ukraine weitere 60 Militärangehörige geschickt, sagte Premierminister Justin Trudeau in Ottawa. Derzeit seien in der Ukraine 200 kanadische Soldaten eingesetzt. Diese Zahl könne Trudeau zufolge auf 400 aufgestockt werden.

11.30 Uhr

Lambrecht will Helme schicken, aber Klitschko will Waffen. Wie kriegsgeil, gewissenlos und arrogant der von Westen reichlich für den Putsch bezahlte Typ ist, zeigt seine Reaktion.

27. 1. 2022, 0.30 Uhr

Wie wahnsinnig kann man sein?! Nun offiziell. USA ignorieren komplett Russlands Sicherheitsbedürfnis und seine Vorschläge. Deshalb verließ Botschafter Sullivan das russische Außenministerium wie ein geprügelter Hund.
Die NATO-Führer haben es vor lauter Arroganz nicht begriffen. Sie provozieren einen Krieg gegen Russland.

19.15 Uhr

Dass Klitschko vom Westen Millionen für den Putsch bekam, habe ich beschrieben. Sonst könnte man glauben, er habe eine Klitschko-Klatsche, wenn er im CIA-Sender Free Europe verkündet, die Kiewer U-Bahn würde als Schutzraum für den Krieg gegen Russland vorbereitet.

18.30 Uhr

Die Antwort der USA auf die Sicherheitsvorschläge Russlands ist da. "Am 26. Januar empfing der stellvertretende russische Außenminister Grushko den US-Botschafter in Moskau J. Sullivan auf dessen Wunsch.
Während des Treffens übergab der Leiter der diplomatischen Vertretung der USA die schriftliche Antwort der US-Regierung auf den zuvor von russischer Seite vorgelegten Entwurf eines bilateralen Abkommens über Sicherheitsgarantien.

16.45 Uhr

Die Moskauer Hutschnur platzt. Die russische Regierungspartei fordert Lieferung von Waffen für den Donbass. Zum Artikel hier

16.15 Uhr

Lawrow nimmt Stoltenberg nicht mehr ernst

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat am Mittwoch gegenüber Reportern die Aussage des Nato-Generalsekretärs Jens Stoltenberg über die Verstärkung der Militärpräsenz in Osteuropa kommentiert. Er nehme die Erklärungen von Stoltenberg seit langem nicht zur Kenntnis, gab Lawrow an.
„Meiner Meinung nach hat er bereits den Bezug zur Realität verloren.“
Russland habe wiederholt darauf hingewiesen, dass das Ziel der Geschichten über eine mögliche „russische Aggression“ darin bestehe, eine Gruppierung der Nato nahe der russischen Grenze aufzubauen. Der Hauptgrund für die Eskalation in der Region sei, die Aktionen der USA und der NATO, welche Militärausbilder, Waffen und Ausrüstung in die Ukraine schicken, die Zahl der Militärübungen erhöhen und damit Kiew zu militärischen Abenteuern treiben würden. All diese Aktivitäten betrachtet Russland als rote Linien.

12.30 Uhr

Laut Führung der Donezker Volksrepublik werden "im ukrainisch kontrollierten Teil der Region Donezk die Krankenhäuser auf die Versorgung von Verwundeten vorbereitet."

11.45 Uhr

Baltische NATO-Staaten und Polen fürchten sich wegen ihrer großen Klappe vor Russland und appellieren an die "Geschlossenheit" der NATO. Der Brief.

26. 1. 2022, 0.30 Uhr

Nur fürs Protokoll des Tages: Der Präsident des NATO-Landes Kroatien, Milanović hat am Rande eines Fabrikbesuches auf Journalistenfragen geantwortet.
Frage: Wie wird sich Kroatien im Falle eskalierender Spannungen zwischen Russland und der Ukraine positionieren?
Antwort: „Davon habe ich keine Ahnung. Und ich bin der Oberbefehlshaber der Armee. Ich sehe Erklärungen, in denen die NATO ihre Präsenz verstärkt, einige Aufklärungsschiffe schickt. Wir haben nichts damit zu tun und wir werden nichts garantieren. Kroatien wird nicht nur keine Truppen schicken, er wird sich in Falle einer Eskalation bis zum letzten kroatischen Soldaten zurückziehen.“
So seltsam das im Vergleich zur Propaganda der NATO klingt, zeigt es, dass es mit Stoltenbergs "Entschlossenheit und Geschlossenheit" nicht weit her ist.
Jedenfalls war es wieder Grund zur Panik in der Ukraine. Der Botschafter Kroatiens musste im Aussenministerium antanzen - so wie der deutsche Botschafter als der Chef der Bundesmarine letzte Woche Realitätssinn bewies. Die seit dem Putsch 2014 sowieso staatstragenden Nazis setzten ihn sofort auf die Kopfgeldliste als "Feinde der Ukraine".

16.30 Uhr

Alles nur Beschwichtigung und Einlullen der Weltöffentlichkeit durch die ukrainische Führung?

RT meldet heute, dass der Militärexperte Semjon Bagdasarow im russischen Fernsehen den Krieg mit der Ukraine als "unvermeidbar" bezeichnet hat. Die Ukraine habe ihre Truppen bereits in Angriffsposition gebracht, Russland hinke aus Rücksicht auf den Westen hinterher.

Die Raketenartillerie die Kiew im Donbass auffährt, bedrohe auch die an den Donbass angrenzenden russischen Regionen, einschließlich der Millionenstadt Rostow am Don. Russland müsse im Falle eines Angriffs ukrainischer Truppen die Donezker und Lugansker Volksrepubliken militärisch unterstützen und zu deren Schutz reguläre Truppenverbände auf deren Gebiet einführen, um eine friedenserzwingende Operation durchzuführen. Es sei jetzt an der Zeit, sich auf Kampfeinsätze vorzubereiten. Das Leben und die Sicherheit von vier Millionen Menschen würden von einer schnellen Reaktion Russlands abhängen. Er empfiehlt, die Unabhängigkeit der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sofort anzuerkennen und sie in die Russische Föderation aufzunehmen. So könnten reguläre russische Verbände präventiv im Donbass stationiert werden.
Dies sei der letzte überhaupt noch in Frage kommende Weg, die Ukraine vom Versuch einer militärischen Unterwerfung des Donbass abzuhalten.

Der ehemalige israelische Geheimdienstler Jakov Kedmi - nach Bagdasarow zugeschaltet - erwartet, dass die Antwort Russlands auf die vom Westen betriebene Eskalation eine gänzlich unerwartete und hocheffektive sein wird.
Sie werde an einem Ort und zu einer Zeit geschehen, an dem und zu der sie niemand erwartet. Es werde aber, so seine Prognose, erst nach den Olympischen Winterspielen in Peking geschehen. 

13.15. Uhr

Olexij Danylow, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine betonte im Anschluss an eine Sitzung des Gremiums, dass die Regierung die Ukrainer auffordere, ruhig zu bleiben, weil der Staat über ein Warnsystem verfüge. Momentan sei der Einmarsch der Russischen Föderation physisch unmöglich, heißt es.

12.45 Uhr

Laut dem ukrainischen Geheimdienst hat Russland keine einzige Angriffsgruppe gebildet. Das deutet nicht auf einen möglichen Einmarsch hin, sagte der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow in der ICTV-Talkshow „Swoboda Slowa“.

11.30 Uhr

Die russische Außenamtssprecherin Sacharowa soeben ihrem Telegram-Kanal: "Der Sekretär des ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates Danilow: "Wir sehen heute keinen Grund für die Behauptung, dass es eine russische Großoffensive geben wird.".
Aber Pentagon-Sprecher Kirby: "Russland hat NICHT die Absicht, zu deeskalieren".

Fazit: Die USA wollen die Bürger der Ukraine moralisch zerstören. Kiew bittet sie seit zwei Tagen über Kuleba und Danilow, ihre Rhetorik zu mäßigen, aber Washington hält an seiner Linie fest. Haben amerikanische Politiker Mitleid mit den Müttern anderer Menschen, wenn sie selbst nie Mitleid mit ihren eigenen hatten?"

25. 1. 2022, 10.30 Uhr

Die Lugansker Volkrepublik PR erklärt, dass sie die Aktivierung der ukrainischen Armee in den Regionen Charkow, Dnjepropetrowsk, Odessa und anderen Orten beobachtet.

13.45 Uhr

Ukrainischer Präsident ruft Geheimdienste zum Angriff auf. Bei einem Treffen mit Geheimdienstoffizieren - das auf der Webseite des Präsidenten veröffentlich wurde - in Kiew sagte heute der ukrainische Präsident: "Ich glaube, die Zeit ist gekommen, zu offensiven Aktionen überzugehen, zur Verteidigung unserer nationalen Interessen. Sie haben die Erfahrung und die Fähigkeit, diese Strategie umzusetzen."

12.30 Uhr

Die US-Nachrichtenagentur Bloomberg hat Fake News veröffentlicht, der chinesische Präsident habe Putin gebeten "die Ukraine während der Olympischen Spiele nicht anzugreifen". Bloomberg hat Russland aber nicht dazu gefragt. "Man könnte meinen, dass Bloomberg viel zu tun hat, wenig Zeit und keine Kontakte, um eine Gelegenheit zu finden, die Worte des 'anonymen Diplomaten', der ihnen diesen "Scoop" lieferte, zu überprüfen. Und Sie würden sich irren. Die US-Agentur Bloomberg hat 24 Korrespondenten und drei technische Mitarbeiter in Moskau. Sie stehen in regelmäßigem Kontakt mit Vertretern russischer Regierungsbehörden und Unternehmen. Also: Vorsätzliche Falschmeldungen und Propaganda. Man kann ihnen nicht ein Wort glauben.

12.00 Uhr

Der stellv. russische Außenminister Sergej Rjabkow hat erklärt, dass Moskaus Vertragsentwürfe über Sicherheitsgarantien mit den USA und der NATO „keine Speisekarte sind, aus der man wählen könne, sondern sie ergänzten sich gegenseitig und müssen als Ganzes betrachtet werden.“ Die Außenamtssprecherin Sacharowa ergänzt heute: "Das ist die Haltung, die wir haben und die wir beibehalten werden", Moskau habe die Vertragsentwürfe, die es den USA und der NATO übergeben habe, veröffentlicht, weil Russland in der Vergangenheit auf vom Westen "zusammengebastelte Geschichten" gestoßen sei.


11.45 Uhr


Der Sprecher der Donezker Republik (DNR), erklärt dass die Ukraine ihre Truppen für einen Angriff vorbereitet. Dafür spricht das bisher unübliche Eintreffen von ukrainischen Panzerkontingenten (sind Angriffswaffen) und von Pionieren. [Pioniere können den Angriff unterstützen (Brückenbau) aber auch Angriffsabwehr unterstützen (Minenverlegung) HB] Für DNR deutet das daraufhin, "dass wir kurz vor dem Start ihrer Offensive stehen. Wir warnen davor dies zu tun."

24. 1. 2022, 11.00 Uhr

Der Westen heizt die Kriegs-Stimmung an.
Verschieden Medien verbreiten, es gäbe britische Geheimdienstinformationen, dass Atomraketen in Richtung Ukraine unterwegs wären. Die "visuellen Aufklärungsergebnisse" gibt es so nicht. es sind Iskander-Fahrzeuge auf Zügen in Russland gesehen worden. Die Quellen geben an, es könnten aber auch Transportfahrzeuge sein. Außerdem werden aus den Propaganda-"Atombomben" (was für BILD-Leser hysterischer klingt) in der Realität Iskander-M-Komplexe die auch atomare Raketen führen können. Es handelt sich hierbei Iskander-M um die es hier geht; um Raketenkomplexe mit einer Reichweite von 500 km. Es gibt also überhaupt keine Notwendigkeit solche Mittel an die Ukraine heranzufahren. Zum anderen wäre die ukrainische Armee von der weit überlegenen russischen Armee - wenn sie überhaupt wollte -schnell überrannt. Für Atom (!)-Schläge würde nicht ein Fachmann der bei Verstand ist einen Grund sehen. Bitte immer bei dieser Panikmache auch bedenken: Es finden Manöver der russischen und weißrussischen Armee statt. Der Abschreckungseffekt ist aber mit Sicherheit auch gewollt.

Update 17.00 Uhr

1. Das Aussenministerium der Briten hat sich wieder mal lächerlich gemacht mit hysterischem Geschrei, Russland wolle eine russlandfreundliche Regierung in Kiew installieren. Nachdem sie keine Beweise vorlegen konnten, paddeln sie jetzt zurück und behaupten, das wären nicht ihre, sondern amerikanische Geheimdienstinformationen gewesen.


Selbst ukrainische Politiker bezeichnen das als Nonsens.

2. Noch eine Peinlichkeit des Westens: "Russland vom internationalen SWIFT-Bankensystem abzukoppeln ist de facto unmöglich. Das Scheitern solcher Drohungen gegen Moskau war sofort offensichtlich."
Gawrilow, Leiter der russischen Delegation bei den Wiener Gesprächen über militärische Sicherheit und Rüstungskontrolle.

Update 23. 1. 2022, 12.30

Russland warnt Kiew vor Angriffen im Donbass. RIA Novosti heute Morgen: „Moskau werde einen Angriff Kiews und des Westens auf den Donbass nicht dulden, sagte der Leiter der russischen Delegation bei den Wiener Gesprächen über militärische Sicherheit und Rüstungskontrolle, Konstantin Gawrilow, im YouTube-Kanal Isolenta live.“
"Alles wurde klar gesagt und gewarnt: Wir werden nicht tolerieren, wenn unsere Bürger angegriffen werden. Das wurde in allen Medien klar und deutlich zum Ausdruck gebracht."
Die Aufklärung der Volksrepublik Lugansk hat gepanzerte Fahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der von Kiew kontrollierten Stadt Счастье wenige Kilometer von Lugansk - nahe der Grenze - im Donbass entdeckt.


Hintergrund: Nach Angaben von Dmitrij Kosak, stellvertretender Leiter der russischen Präsidialverwaltung, in der Zeitschrift Politique haben von 2016 bis 2020 fast 978.000 ukrainische Bürger die Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation erhalten, bis Februar 2021 davon etwa 470.000 Einwohner der sogenannten “Volksrepubliken Donezk und Luhansk”. Die Ausstellung russischer Pässe sei eine “humanitäre Maßnahme” aufgrund der Verhängung der “Donbass-Blockade”. (Die und auch die Massaker des von Nazis geführten Regimes sind evident.)

Bloomberg stellt einen der Kriminellen vor, der 16 Jahre im Gefängnis wegen bewaffneten Raubüberfalls saß und jetzt eine der berüchtigten Banden gegen den Widerstand im Donbass führen will.

Update 18.45

Russland rechnet mit separaten oder gemeinsamen Provokationen der USA „und des US-geführten Kiewer Regimes“ Man kann auch militärische Aktionen nicht auszuschließen, sagt Lawrows Sprecherin Maria Sacharowa. "Sie können es tun, zumal sie darin über viel Erfahrung verfügen.".

Wir haben hier im Blog bereits 2014 gesehen, dass es Söldner von Privatarmeen gibt, die im Donbass operieren und Bombenanschläge auf Führer des Widerstandes verübt haben.

Update 17.45

Ukraine-Anführer jenseits jeglichen gesunden Menschenverstandes. Offenbar durch die Verhätschlung des faschistoiden Regimes in Kiew durch die NATO brennen jetzt dort die Sicherungen durch. Man zählt sich nun offenbar schon zum Westen (Waren die im Geografie-Unterricht alle Kreide holen?) und ist sauer auf Deutschland, weil sie aus Deutschland keine Waffen bekommen.

Der ukrainischen Außenminister Kuleba beschwert sich: „Derzeit ist die Einheit des Westens gegenüber Russland wichtiger denn je. … Die deutschen Partner müssen aufhören, die Einheit mit Worten und Taten zu untergraben und Wladimir Putin zu einem neuen Angriff auf die Ukraine zu ermutigen“. Im gleichen verwirrten Zustand zeigt sich der ukrainische Botschafter in Deutschland, Melnyk. Die Ukraine werde „nicht ruhen, die Bundesregierung und die Opposition zu überzeugen, Defensivwaffen in die Ukraine zu liefern“. Der Zauberlehrling findet sich wohl ermutigt, weil neben den üblichen Berüchtigten wie UK und USA auch die NATO-Mini-Satelliten Estland, Lettland und Litauen Waffen an die Ukraine liefern.

Aufmerksamkeit verdient eine ganz andere Nachricht. Im Handelsblatt sagt Melnyk, die Putschisten-Armee brauche „dringend 100 000 Helme und Schutzwesten für die Freiwilligen, die sich gerade für die Landwehr melden, um ihre Heimat zusammen mit den Streitkräften zu verteidigen“. Über diese faschistischen Einheiten, habe ich vor sieben Jahren bereits berichtet. Sie wurden in die Armee eingegliedert. Jetzt fördert die NATO die Nazis nach dem gleichen Muster. Wenn Scholz und Lambrecht einen Rest von Verstand besitzen, beteiligen sie sich nicht an der Bewaffnung von neuen Bandera-Schwadronen.



Nazi-Banden 2014 in der Ukraine: SS-Wolfsrune und Hakenkreuz

PS: Zu den Geografie-Klippschülern gehört augenscheinlich auch das Handelsblatt, das - als hätte es den Zweiten Weltkrieg nicht gegeben - heute schreibt:
"Berlin. Während Russland immer mehr Truppen um die Ukraine zusammenzieht...". Man will in dem Blatt den Eindruck erwecken, nicht die NATO umzingele die Russen - sondern umgekehrt - die Russen die Ukraine. Dem Handelsblatt zufolge stünde Russland also in Weißrussland, der Republik Moldau, den NATO-Staaten Polen, der Slowakei, Rumänien und Ungarn. Propaganda für Kreideholer.

Update 12.00

Was sonst noch passierte. Matthias Höhn, der ehemalige Bundesgeschäftsführer der ehemaligen Linkspartei twittert Text der von Stoltenberg stammen könnte.

Warum ist die Linke gleich nochmal auf der Rutschbahn? Wie links ist einer der NATO-Propaganda-Phrasen 1:1 nachbetet? Mich schüttelts. Den Satz hat gestern der US-Außenminister in Genf auch angebracht und wurde von NATO-Medien wie ARD bis ZDF in vielen Varianten nachgeplappert.

Russland hat jedes Recht, denn die NATO steht an seiner Grenze, nicht an Höhns Gartenzaun. Russland hat jedes Recht, denn Russland hat sein Wort gehalten und ist aus Deutschland abgezogen, die westlichen Besatzungs-Truppen nicht. Sie sind sogar bis an die russische Grenze vorgerückt.
Da scheint das normalgebliebene Volk mehr Durchblick zu besitzen.
👇👇👇



Update 11.45 Uhr

Schrödingers Katze oder US-Kindergarten? Russland hat seine Vorschläge zur Entspannung im Dezember öffentlich vor aller Welt unterbreitet. Die Amerikaner wollten darauf nicht schriftlich antworten. Kindisch? Na, klar.
"USA werden nicht schriftlich antworten"

Nach den Gesprächen mit Russland, und nachdem Bidens Gang langsam begreift, dass Russland ernst macht, ist man nun doch bereit, nächste Woche schriftlich zu antworten. Aber man bittet die Russen die Antwort nicht zu veröffentlichen! Die Russen präsentierten der Welt Logik und werden der Welt zeigen wie die Amerikaner auf Logik reagieren.
"Washington bittet Russland die US-Antwort geheim zuhalten"

Update 11.20 Uhr

Die Waffentransporte der NATO in die Ukraine gehen weiter. Eine Chartermaschine der US-Luftfrachtgesellschaft (N919CA) bringt als Shuttle von Frankfurt-Hahn Waffen nach Kiew.
Die US-Botschaft in Kiew hat das inzwischen bestätigt: "Die erste Hilfslieferung, die kürzlich von Präsident Biden an die Ukraine gerichtet wurde, ist heute Abend in der Ukraine angekommen. Diese Lieferung umfasst fast 90 Tonnen an tödlicher "lethal" (!) Hilfe, einschließlich Munition für die Verteidiger der Ukraine an vorderster Front". Sie bestätigen, dass die USA der Ukraine im vergangenen Jahr Militärhilfe im Wert von mehr als 650 Mio. Dollar zur Verfügung gestellt haben, während das Land seit 2014 2,7 Mrd. Dollar für diese Zwecke erhalten hat. Es wird betont, dass dieser Schritt "das Engagement der USA zeigt, der Ukraine zu helfen, ihre Verteidigung angesichts der wachsenden russischen Aggression zu stärken".
Die Amerikaner verkünden ganz offen, dass sie weiter suchen was sie alles in die Ukraine schicken können.




Quelle: Bürgerinitiative für Frieden/Telegram und andere

Update 22. 1. 2022, 11.00 Uhr

Ukrainischer Funktionär bezeichnet Blinkens Briefing als 'erbärmliches Bla Bla' - Der Direktor des „Zentrums für politische Forschung und Konfliktstudien“ Kiew, Mikhail Pogrebinsky, meint US-Außenminister Blinken habe Angst vor seinem eigenen Schatten. Nur deshalb, weil Blinken in seiner Pressekonferenz äußerte, Lawrow habe ihm versichert, dass Russland keine Pläne für einen Angriff auf die Ukraine hat. Das ist für die Geier in Kiew schon zu viel der Entspannung! Selbst wenn Blinken die US-Waffenlieferungen die Ukraine bekräftigte.

Update 20.45 Uhr


Angesichts des Truppenaufmarsches der Ukraine und der NATO an der Grenze zu Weißrussland hat der Staatspräsident Lukaschenko heute erklärt
 „Wenn Armeen gegen uns eingesetzt und Sanktionen verhängt werden, dann werden Weißrussland und Russland "so hart zuschlagen, dass sie es nicht vergessen würden. Wer hätte gedacht, dass wir in diesen Tagen eine Verteidigung gegen die uns nahestehenden Menschen [die Ukrainer, HB] aufbauen müssen?" Er begründete es mit der Unberechenbarkeit der Führung der Ukraine. „Wir wollen keinen Krieg. Wenn der Westen jedoch den Druck erhöht, werden Russland und Weißrussland darauf reagieren. Wir können nicht besiegt werden. Von Brest bis Wladiwostok - viele haben es schon versucht, wir erinnern uns. Wie es endete, ist klar. Also rühren Sie uns nicht an. Wir kümmern uns um unsere eigenen Angelegenheiten, wir haben genug Land. Aber ich wiederhole noch einmal, wenn es jemand nicht verstanden hat: Ihr würdet es nicht vergessen. Ich drohe nicht, ich warne nur: Gott bewahre euch!"

Update 20.30 Uhr

"Bürgerinitiative für Frieden" zeigte heute Bilder vom Auftauchen dänischer NATO-Offiziere an der Donbass-Front.


Update 20.00 Uhr

Die Kiewer Regierung verlegt, wie eben geschildert 👇👇👇, ihre Soldaten und Waffen als Kanonenfutter unentwegt an die Grenzen zu den Volksrepubliken im Donbass und zu Weißrussland. Video Russlands Erster Kanal. Nichts von Deeskalation zu sehen.

Update 21. 01. 2022, 19.45 Uhr

Wie ist der Tag einzuschätzen?

Lawrow hat in Genf Blinken getroffen und ihm so deutlich wie unfreundlich die Meinung gegeigt. Der Einschätzung meines internationalen Umfeldes nach ist Blinken nicht gekommen um eine Lösung anzubieten. Er wollte mit dem Gespräch in Genf a) der westlichen Propaganda Futter für das Narrativ liefern, man sei verhandlungsbereit und mit den Russen im Gespräch, doch vor allem b) ausloten wie ernst es Russland mit energischen Gegenmaßnahmen ist. Lawrow machte dies ohne diplomatisches Geplänkel heute klar: Russland erwartet eine seriöse Antwort und zwar umgehend. Andernfalls wird man handeln. Machen wir uns nichts vor: Ein deutliches Anzeichen für die offen feindlichen Positionen ist die Tatsache, dass es getrennte Pressekonferenzen gab. Blinken hat offenbar begriffen, dass die russische Seite entschlossen ist, sich nicht mehr verschaukeln zu lassen und zu handeln.

Bei aller Drohung, Aufgeblasenheit und zur Schau getragenen „NATO-gemeinsamen“ Härte kann man ihre Unsicherheit zwischen den Zeilen lesen: Was sie „Diplomatie und Dialog“ nennen, heißt lediglich die USA wollen Zeit gewinnen. Wenn die USA sagen „wir bauen auf den Weg der Verteidigung und Abschreckung“ heißt das, die Ukraine wird als Waffenkunde und Kanonenfutter vorgeschoben. Wie schnell, hart und vereint die NATO handelt, hat man gesehen als die Briten in den letzten Tagen mit ihren Waffen-Transporten Deutschland umflogen.

Das Gewäsch von „Ein Einmarsch in die Ukraine würde für Moskau ‚sehr schnell schwerwiegende Kosten‘ bedeuten.“ heißt man wird sich nicht auf einen Kampf mit Russland einlassen, sondern wieder die nutzlosen Sanktionen gegen Russland versuchen. (Russland hat z. B. seit den Sanktionen für Milliarden Exportüberschüsse bei Getreide erzielt. EU-Staaten haben Milliarden-Umsätze verloren.) Zuletzt war ja der Ausschluss Russlands aus dem SWIFT- und Dollar-Verkehr ins Feld geführt worden. Darüber dürften sich die westeuropäischen Gaskunden „freuen“, wenn sie in Rubel bezahlen dürfen. Die immense Dummheit des Westens ist schon unfassbar, zu glauben mit ihrem Fiat Money in einer globalen heißen Krise die Russen zu beeindrucken. Der Dollar ist nicht gedeckt, die USA sind hochverschuldet und deren größter Gläubiger ist China. Verbindet die Punkte selbst.

Im Diplomatensprech bedeutet Blinkens „Die Gespräche waren „offen“ und „substanziell“, „Wir wollen weiter im Gespräch bleiben“, „Wir haben nicht erwartet, dass heute ein großer Durchbruch erzielt wird. Aber ich glaube, wir sind jetzt auf einem klaren Weg, was das Verständnis der gegenseitigen Anliegen und Positionen angeht.“ eigentlich „Wir geben zwar den Popeye, aber die Russen scheinen es diesmal ernst zu meinen und ehe wir uns wieder den A. versohlen lassen versuchen wir mal lieber das Gesicht zu wahren. Die Kastanien sollen uns im Ernstfall mal lieber die ukrainischen Hilfsnazis aus dem Feuer holen.“

Denn Blinken sagt heute plötzlich, er " gehe davon aus, Russland seine Bedenken und Ideen zur Krise in der kommenden Woche ausführlicher und schriftlich mitteilen zu können. Genau das hat Russland zur Bedingung genmacht und genau das hat Blinken vorher ausgeschlossen. Na, geht doch. Doch man wird sehen wie lange die Russen ihr Ultimatum hinausschieben.

Letztendlich hat Blinken heute noch einmal den Standpunkt störrisch vertreten, die USA werden die „Politik der offenen Tür“ der NATO fortsetzen. Das heißt, die NATO-Osterweiterung sich nicht nehmen lassen. Und genau das ist die rote Linie der Russen.

Fazit. Die Kuh ist nicht vom Eis. Im Gegenteil. Hinter den Kulissen läuft der Aufmarsch der Truppen beiderseits der Grenzen weiter. Die NATO versucht Zeit zu gewinnen, um z. B. amerikanische Flottenkräfte heranzuführen und die Ukrainer damit weiter in Sicherheit zu wiegen und gegen Russland anzustacheln.

Die NATO wird es nicht auf eine für sie tödliche Auseinandersetzung mit Russland ankommen lassen.

Ein paar Updates wird es bis morgen früh vor allen hinsichtlich der militär-politischen Lage geben.

Update 23.00 Uhr

Nicht nur Russland verlegt Truppen und Gerät. Vor allem auf der ukrainischen Seite werden Panzer, Schützenpanzer und Truppen zusammengezogen. Hier Bilder aus Odessa




und von Flugabwehrraketen BUK der ukrainischen Armee an der Grenze zu Weißrussland. Auch die berüchtigte Nr. 312 ist dabei, die 2014 den Partisanen angedichtet wurde und mit der MH17 abgeschossen worden sein soll.



Update 22.30 Uhr

Die Kommunistische Partei Russlands wird dem Duma-Rat vorschlagen, den Appell der Fraktion an den Präsidenten zur Anerkennung der Unabhängigkeit der ostukrainischen Volksrepubliken Lugansk und Donezk zu prüfen. (Wie erwartet, siehe Punkt 13 unten.) Ein solcher Entwurf liegt bereits der Staatsduma vor. Der Sprecher des Präsidenten, Peskow, sagte man werde sich nicht dazu äußern bevor das Dokument vom Parlament angenommen ist.

Update 19.30 Uhr

Kampf-Drohne der ukrainischen Armee. Eine in der Türkei hergestellte Kampf-Drohne der ukrainischen Armee fliegt in 5km Höhe an der Grenze zur Ostukraine und im Schwarzen Meer. Der Einsatz ist durch die Minsker Vereinbarungen und auch durch ein 2020 vereinbartes zusätzliches Paket von Maßnahmen zur Kontrolle der Waffenruhe verboten. "Das deutsche und das französische Außenministerium äußerten sich besorgt über die Berichte über den Einsatz von Bayraktar-Drohnen durch die ukrainische Armee." Beide sind Unterzeichner des Minsker Abkommens. Die Kampfdrohne kann Präzisionsbomben tragen. Nach Aussagen der Ukraine fliegt sie immer aufmunitioniert.

Update 19.00 Uhr

Russland informierte heute die OSZE in Wien über „Russland beunruhigende Berichte“, wonach NATO-Mitgliedsländer die Lieferung von tödlichen Waffen und militärischem Personal in die Ukraine intensiviert haben. Allein in dieser Woche seien mehrere britische Militärflugzeuge mit Lenkwaffensystemen in Kiew gelandet. Dazu kommen immer häufiger Spionageflüge des US-Militärs und dass die USA die Ausfuhr ihrer Raketensysteme und anderer Waffen aus den baltischen Ländern in die Ukraine genehmigt hätten. Außerdem sind kanadische Spezialeinsatzkommandos in die Ukraine geflogen. „Was werden sie dort tun? Wann werden sie an der Konfrontationslinie auftauchen?"

NATO-Spionageflüge belauern Weißrussland und Russland

Update 16.00 Uhr

Russland lässt den Kalten Kriegern immer noch eine Chance ihr Gesicht zu wahren. Sacharowa heute in Moskau: „Wenn Brüssel weiterhin seine Außenpolitik um den Mythos einer russischen Bedrohung herum entwickelt, dann werden wir nicht tatenlos zusehen. Darüber sollte sich die EU keine Illusionen machen. ... Wenn wir andererseits sehen, dass Brüssel bereit ist, seine Russland-Politik mit gesundem Menschenverstand zu überdenken, … dann werden wir sicherlich darauf reagieren und nach einer gemeinsamen Basis suchen." Zu einem angeblichen strategischen Papier der EU, das Russland als große Bedrohung bezeichne, sagte sie, Moskau äußere sich niemals zu undichten Stellen. Der EU-Außenpolitische Funktionär Borrell habe das praktiziert, und einige „Schoßhündchen und Medien im Dienste der NATO und Brüssels reden ständig darüber. Das ist dumm."

Update 13.45 Uhr

Verschiedene Quellen melden, Konstantin Gawrilow, der Leiter der russischen Delegation bei den Wiener Verhandlungen über militärische Sicherheit und Rüstungskontrolle, habe am Mittwoch geäußert, der Westen habe noch diese Woche auf die Vorschläge Russlands für Sicherheitsgarantien zu antworten. Blinken sagte, es werde keine schriftlicheAntwort geben. Gawrilow: "Die Stunde der Wahrheit kommt, wenn der Westen entweder unsere Vorschläge akzeptiert oder andere Wege gefunden werden, um Russlands Sicherheit zu gewährleisten", sagte Gawrilow. "Ich bin überzeugt, dass es mit gutem Willen und Kompromissbereitschaft in jeder Situation möglich ist, einen Ausweg zu für beide Seiten akzeptablen Lösungen zu finden. Die Zeit läuft uns davon. Der Countdown beginnt."

Man sollte das ernst nehmen. Gawrilow ist ein hochrangiger Diplomat und bei den Russen ist – anders als bei dem deutschen Aussenkobold - stets jedes Wort überlegt.

Dieser diplomatisch formulierte Zeitrahmen ist deshalb interessant, weil die von den USA losgeschickten Kriegsschiffe erst ankämen, wenn alle Messen gesungen sind. 

Update 13.30 Uhr

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa meldet gerade, dass zur Stunde die Hysterie in den Westmedien über einen angeblichen "Einmarsch der Russen in die Ukraine" stark zunehmen. Russland wertet es als Propaganda und Deckmantel für bevorstehende, auch militärische Provokationen des Westens, die "tragischste Folgen für die regionale und globale Sicherheit haben werden." Ich denke die Lunte brennt. Tritt sie einer noch aus?

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Die Russen zeigen zur Stunde, dass ihre Geduld zu Ende ist, seit die Briten Militär und Waffen in die Ukraine, die nicht NATO-Mitglied ist, fliegen und Biden eine Kriegsflotte schickt. Der Westen hat das russische Ultimatum bisher nicht ernst genommen. Russland handelt jetzt.

Die Ereignisse und ihre Wertung zeige ich hier in einem Ticker, so wie ich es 2011 hier im Libyen-Krieg getan habe.



Die von den westlichen Massenmedien verbreiteten Stories über den Konflikt des Westens gegen Russland sind weitab jeglicher Realität. Abgesehen davon, dass der Westen den (mit 5 Mrd. $ von USA bezahlten) Putsch gegen den verfassungsmäßigen ukrainischen Präsidenten 2014 als "Revolution" verkauft hat, hat er vor allem die Massaker an der meist russischstämmigen Zivilbevölkerung im Osten der Ukraine, aber auch in Kiew und Odessa verschwiegen. Putin hat den Zusammenbruch der Sowjetunion als Tragödie bezeichnet, aber nicht weil er plötzlich dem Kommunismus nachweint (Russland ist genauso ein kapitalistisches Land wie Deutschland oder Frankreich). Es geht darum, dass damit über Nacht 25 Millionen Russen im Ausland aufwachten. Denen wurde in der Ukraine sogar die eigene Sprache verboten. Dass die nach Russland zurückwollen, zumal die russische Krim der Ukraine einfach von Chrustschow, geschenkt wurde, ist kein Wunder. Deshalb haben sie auch eigene "Republiken" gegründet. Das muss ist -selbst in den Augen westlicher Beaobachter - genauso rechtens oder unrechtens sein wie der Status der ganzen Ukraine seit dem Putsch. Diese Fakten im Hinterkopf sieht die Lage schon mal ganz anders aus als in den privaten und ÖRR - auf jeden Fall staatsnahen - Massenmedien im Westen

Jetzt zu den konkreten Fakten.

Siehe Punkt 3. unten
  1. 1. Gorbatschow wurde damals versprochen, dass sich die NATO nicht nach Osten ausdehnt. Russland zog daraufhin seine Truppen komplett aus Deutschland und den anderen Staaten ab. Die westlichen Besatzungstruppen blieben und die osteuropäischen Staaten wurden entgegen den Versprechen (Gorbi war einfach ein naiver Romantiker) der NATO einverleibt. Heute steht die NATO direkt an der russischen Grenze. Wozu wohl? Der Westen kreist Russland ein. Nicht umgekehrt.

  2. 2. Quasi alle Sicherheitsverträge mit Russland wurden vom Westen gebrochen. Russland hat nun einen total einfachen ausgewogenen Vertrags-Vorschlag gemacht. Der Westen stellt sich dumm, was auf die Betonköpfe von Biden bis Stoltenberg zurückzuführen ist. Dieser Vertrag würde Frieden für Europa bringen, da ein Gleichgewicht zu der US-Militär-Infrastruktur in Europa und der NATO-Ost-Expansion an die russischen Grenzen entsteht. Deutsche Politiker drohen trotzdem Putin, obwohl sie die Irren sind. Die NATO eskaliert ohne Rücksicht auf Verluste

  3. 3. Der Westen fliegt Truppen und Waffen vertragswidrig und friedensgefährdend - interessanterweise unter Umgehung Deutschlands - mit C-17 Transportern in die Ukraine, die kein NATO-Mitglied ist.

  4. 4. Die Westmedien jammern, Russland wäre kurz davor die Ukraine anzugreifen. Russland dementiert, kommt aber bei den Fanatikern der NATO-Sekte kaum durch, oder wie Lawrow zur Presse sagte "Wir haben inzwischen das Gefühl, dass das US-Außenministerium und die 17 US-Geheimdienste einen Wettbewerb untereinander gestartet haben".

  5. 5. Der Sprecher des russischen Parlaments hat gestern erst erklärt, dass die USA und NATO eine mediale Kampagne gestartet haben Russland des "Einmarsches" zu beschuldigen, um so ihre eigene NATO-Truppenverlegung in die Ukraine zu erklären - und das ist für Russland bekanntermaßen eine "Rote Linie".

  6. 6. Russland verstärkt seine Grenzen zur Ukraine. Russland tut es im eigenen Land und deshalb weil die Ukraine ihrerseits massive Truppenkontingente im Donbass-Front und an der Grenze zu Russland zusammen gezogen hat. Russland befürchtet, dass Kiew durch Schulterklopfen und die massiven Waffenlieferungen durch die USA, Großbritannien und anderer NATO-Staaten zu einer Großoffensive im Donbass ermutigt wird - und das ist für Russland bekanntermaßen eine "Rote Linie". Die Ukrainer sollen als Kanonenfutter herhalten, während in Amerika nicht eine Fensterscheibe zu Bruch geht. Zur Erinnerung: Im Donbass leben rund 750.000 Bürger mit der russischen Staatsbürgerschaft, und jeden Tag werden es mehr.

  7. 7. Russland befindet sich in einer politisch guten Position. Wozu bräuchte es Krieg? Die Ukraine steckt aktuell nicht nur in einer weiteren innenpolitischen Zerreißprobe zwischen den Oligarchen Selenskij und Proroschenko. Ein neuer Putsch zwischen den Banditen selber ist nicht ausgeschlossen.

  8. 8. Die Ukraine erlebt eine massive Energiekrise und wird für die USA finanziell zunehmend belastender. Die Ukraine wird selbst bei einem milden Winter noch mindestens 10 bis 15 Milliarden Kubikmeter Erdgas benötigen. 8 bis 15 Milliarden $ und nicht mehr wie zuvor Jahr für Jahr rund 2 Milliarden $ brauchen, die sie nicht hat auch nicht haben werden. Das Märchen über "Reverse"-Gaslieferungen aus Europa sind Märchen, es war physisch immer russisches Gas und da Deutschland weniger in Russland bestellt hat und selbstmörderisch Nordstream 2 bremst, wird es nicht mal für Deutschland reichen.

  9. 9. Selbst wenn der IWF, die USA oder die EU beschließen sollten die Ukraine mit 8 bis 15 Milliarden $ zu bezuschussen - so wird das Geld "rohreinwärts" nach Russland fließen, denn das meiste (nicht das ganze, aber das meiste!) aufzufüllende Gas für die ukrainischen Gas-Speicher (und auch europäische Gas-Speicher, die zu dem Zeitpunkt ebenfalls leer sein werden) wird aus Russland stammen. Finanziert durch die USA und die EU. Perfekt. Warum soll Russland, ein Land welches recht gut im Schachspielen ist, sich diesen "Spaß" und dieses gute Geschäft gerade jetzt vermiesen? Für die USA aber wird die Ukraine zunehmend teurer - sehr viel teurer.

  10. 10. Laut IWF muss 2022 die Ukraine an den IWF 2,4 Milliarden $ zurück zahlen, während der IWF der Ukraine Tranchen in Höhe von 1,8 Milliarden $ bereitstellen will. Damit wird die Ukraine 0,6 Milliarden $ mehr zurück zahlen - als sie bekommt, oder den IWF "auf Knien" um einen Aufschub bitten.

  11. 11. Zusätzlich benötigte Milliarden verlangt die Ukraine woher? Genau, von EU und den USA. Die werden vor der Wahl stehen entweder Kiew "zu finanzieren" oder die Bevölkerung frieren und das Kiewer Regime stürzen zu lassen. Russland kann dem ganzen Treiben aus der Ferne zusehen. Warum sollte sich Russland diesen "Spaß" gerade jetzt entgehen lassen?

  12. 12. Gibt es Krieg? Nur wenn der Westen will. Was Russland tun wird weiß keiner außer Russland. Wer die Russen kennt weiß, daß sie sehr geduldig und klug sind. Aber wenn die "Roten Linien" überschritten werden, werden sie zuschlagen. Darauf legen die USA, Großbritannien und die NATO es offensichtlich an. Der schwarze Peter wird dann a la Gleiwitz den Russen zugeschoben.
  1. 13. Ein möglicher Schachzug und eine Warnung an die NATO könnte sein, dass Russland die Unabhängigkeit der beiden Donbass-Volksrepubliken anerkennt und sie einen Vertrag, ähnlich dem der in Kasachstan zum Zuge kam, unterzeichnen. Dies würde zwar totale Hysterie im Westen auslösen, aber das juckt die Russen wenig, wenn sie dadurch einen Krieg verhindern können.

  2. Wie gesagt, sie sind klug, kriegserfahren und trotzdem unendlich geduldig. Aber wenn es knallt, dann richtig. Das wissen vor allem die professionellen Militärs im Westen. Die Frage ist, ob sie diese Idioten in der Politik eingefangen kriegen.
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