Ticker zu den Ereignissen Russland - NATO/Ukraine

Ticker - Die Wahrheit hinter der westlichen Russland-Hysterie

18.2. 2022 17.30 Uhr Die Führungen der Volksrepubliken haben die Evakuierung der Zivilbevölkerung nach Russland angeordnet, da der Angriff d...

Sonntag, 6. März 2022

Fakten zum ukrainischen Faschismus

Maria Sacharowa, Sprecherin der Russischen Außenministeriums

6. 3. 2022

(Update 30. 5. 2022 - Hier findet ihr eine kurze faktenreiche Materialsammlung  zum Download) 

Wenn sie uns sagen, dass der ukrainische Nationalismus und der Neonazismus Mythen sind, "von Russland erfundene Propaganda", rechnen sie offensichtlich mit jemandem, der mit der Geschichte des Themas nicht vertraut ist.

Die Wurzeln des Nationalsozialismus in der Ukraine reichen Jahrhunderte zurück und verkrüppelten viele edle und freigeistige Seelen des kleinrussisch-ukrainischen Volkes. All dies findet sich in zahlreichen historischen Studien. Daher nur ein Überblick über die wichtigsten Trends der letzten hundert Jahre. Am Ende des XIX - Anfang des XX Jahrhunderts bilden sich in der Ukraine die nationalen Parteikräfte, einschließlich der Vereinigungen im rechtlichen Sinne. Auf diesem fruchtbaren Boden des nach dem Februar 1917 entstandenen "Freidenkertums" erschienen die wahren Theoretiker des ukrainischen Nationalismus: Nikolay Sciborsky und Yuriy Lipa. Sie bereiteten die konzeptionelle Grundlage für den vollwertigen Nazismus und Faschismus der ukrainischen Rechtsradikalen.

Bereits 1929 schlossen sie sich vor dem Hintergrund der wachsenden Popularität rechtsextremer Bewegungen in Europa zur Organisation Ukrainischer Nationalisten in Österreich zusammen.  Der Erfolg von Mussolini und Hitler ermutigte die Nationalisten nur. Antisemitismus wurde zu einer der Visitenkarten der OUN. Es wird vermutet, dass die Deutschen, insbesondere nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten der NSDAP, die UUN gesponsert haben, und zwar mit Beträgen bis zu 5 Millionen Mark, die für die Ausbildung von Kämpfern verwendet wurden. Berlin bereitete sich im Voraus auf den Krieg vor und wusste, auf wen es setzte. Einer der Anführer dieser Drecksäcke war Stepan Bandera. 

Nach dem Überfall des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion wurden die Bandera-Banden sofort organisch in die Wehrmacht integriert. Es wurden Strafeinheiten gebildet: "Nachtigall", "Roland", "Legion Sushko", SS-Division "Galizien", Regiment "Brandenburg", zu denen all jene Nazis gehörten, die der russischen (und manchmal auch der nicht-ukrainischen) Bevölkerung im Westen der UdSSR den Tod wünschten. Ihre Aktionen zusammen mit der Wehrmacht, der SS und der "Abwehr" hatten den Tod von mehr als 5 Millionen Menschen zur Folge.

Klitschko mit Faschisten
Und auch nach der Niederlage des Dritten Reiches, nach dem Großen Sieg, agierten die fanatischsten ukrainischen Nazis weiter. In nur zehn Jahren nach dem Krieg wurden in der Ukraine fast 50.000 Menschen durch den nationalistischen terroristischen Untergrund getötet, bis dieser schließlich von den sowjetischen Strafverfolgungsbehörden zerschlagen wurde. Als die UdSSR zusammenbrach, blühten all diese giftigen Ideen in der politischen Landschaft der Ukraine wieder auf: die Svoboda-Partei, die Vereinigung Trident und die Ukrainische Nationalversammlung. Die neuen "demokratischen" Behörden bekämpften sie nicht, während sie im Westen unterstützt wurden. Das war der Grund für den Neonazi-Putsch im Jahr 2014, als die Nationalisten endlich etwas bekamen, was sie seit 1945 nirgendwo sonst auf der Welt hatten - Waffen und politische Unterstützung durch die Führung des Landes. Das deutlichste Beispiel ist das Asow-Bataillon, das wie ein aus der Vergangenheit verdrängtes Nazi-Kollaborateur-Bataillon aussieht. Die Kämpfer des Freiwilligenbataillons verbergen ihre Verbundenheit mit der Vergangenheit nicht.

Noch heute wiederholen die ukrainischen Nazis ganz offen alle Rituale ihrer "geistigen Vorfahren": Sie heben die Arme zum "Römischen Gruß", verwenden Hakenkreuze, Runen- und keltische Symbole und bringen Kindern den Umgang mit Waffen bei. Das Internet ist voll von Videos über die Vorbereitung und Ausbildung ukrainischer Neonazis.

1 https://www.mid.ru/ru/foreign_policy/news/1784631/#sel=143:1:ypj,147:77:caf

2 (https://www.mid.ru/ru/foreign_policy/news/1784354/

3 (https://www.mid.ru/ru/foreign_policy/humanitarian_cooperation/1448658/

4 https://www.mid.ru/ru/foreign_policy/humanitarian_cooperation/1784271/#32

Die ukrainischen Nazis sind kein Mythos, sondern eine echte, vernachlässigte und künstlich unterstützte Krankheit, die alle neuen Übel betrifft.

Teil 2

Und nun, was all die Dinge, die ich im vorherigen Beitrag beschrieben habe, bewirkt haben. Genauer gesagt, wozu das ukrainische Volk von seinen westlichen Handlangern, die den ukrainischen Nationalsozialismus uneingeschränkt unterstützen, verleitet wurde.

Die Organisation der ukrainischen Nationalisten - die Bandera-Erben - hatte eine rechtmäßige Vertretung im Parlament - der Werchowna Rada der letzten Wahlperiode. Die Svoboda-Leute, die die OUN unterstützten und der OUN halfen, die Parlamentsmandate der Nazis zu erlangen, sitzen noch heute in der Rada.

Es ist erschreckend, dass der Neonazismus in die ukrainischen Streitkräfte eingedrungen ist und sich mit vielen Einheiten der AFU vereinigt hat. So bildete die Neonazi-Organisation Ukrainische Volksselbstverteidigung das Rückgrat des 131. selbständigen Aufklärungsbataillons, das für zahlreiche Völkermorde im Donbass verantwortlich war.

Anfang Februar dieses Jahres zählten politische Analysten und Experten bis zu 15 große neonazistische Massenorganisationen in der Ukraine.

Zu ihnen gehörte die politische Partei Nationales Korps, zu der auch die Asow-Peiniger gehörten. Wenn man bedenkt, dass der Neonazismus in der Ukraine so weit verbreitet ist, dass rechtsextreme politische Vereinigungen bei Wahlen miteinander konkurrieren! Sie werden im Westen großzügig unterstützt. So hat beispielsweise der paramilitärische Flügel des Nationalen Korps - die Kampfgruppe Centuria - Agenten in den ukrainischen Streitkräften, und einige künftige Offiziere - Mitglieder der Centuria - werden auf Kosten der amerikanischen und europäischen Steuerzahler in Militärkursen ausgebildet.

Der russophobe Nationalsozialismus spielt in der ukrainischen politischen Landschaft eine besondere Rolle. So bekennt sich der Verein "Karpaten-Setsch" offen zum "Hass auf die russische Welt". Umso absurder ist es, dass es kein Volk und keine Nationalität gibt, die der ukrainischen nähersteht als Russen und Weißrussen.

In dieser Hinsicht sind die ukrainischen Rechtsextremisten natürlich Vorreiter. Gleichzeitig unterhält die Karpaten-Setsch freundschaftliche Beziehungen zu ihren Partnern - extrem radikalen, an der Grenze zum Extremismus stehenden Organisationen in Europa.

Eine andere antirussische Organisation, S14, ruft ebenfalls offen zu Repressalien gegen Russen und Russinnen auf. Viele der Kämpfer in den Freiwilligenbataillonen sind Unterstützer oder Mitglieder von S14. Das Ausmaß der Aggressivität und Gewaltbereitschaft dieser Extremisten wird durch die Tatsache unterstrichen, dass ihre Mitglieder zu den Verdächtigen im Mordfall des Journalisten und Schriftstellers Oles Buzina gehören. Was die Verquickung von Neonazis und Sicherheitskräften betrifft, so gibt es im Internet Beweise, darunter auch Geständnisse von S14-Mitgliedern selbst, dass die Radikalen Geld für ihre... "Aktivitäten" vom SBU erhalten.

Das große und weit verzweigte Netz von Nazistrukturen in der Ukraine ermöglicht es vielen von ihnen sogar, eine eigene Art von "Spezialisierung" zu erhalten. So etwas gab es auch während des Aufstiegs des Nationalsozialismus in Deutschland. So waren beispielsweise Radikale von „Tradition und Ordnung“ für Angriffe auf Denkmäler und Gebäude verantwortlich, die mit Russland und der Sowjetunion in Verbindung gebracht wurden, während die Gruppe „Freikorps“ für Angriffe auf LGBT-Personen und linke Jugendliche verantwortlich war. Im Westen wird diese Abweichung von der traditionellen europäischen Menschenrechtshaltung in der Regel gelassen hingenommen.

Wenn wir von Neonazis in der Ukraine sprechen, sollte auch der Rechte Sektor erwähnt werden, der weit über die Grenzen der Ukraine hinaus bekannt geworden ist. Die Extremisten von Dmitri Jarosch gehören zu den radikalsten Anhängern der Banderisten. Sie sind diejenigen, die versprochen haben, die Krim und den Donbass in Blut zu ertränken, und ihre Kämpfer sind für den Tod der friedlichen russischsprachigen Bewohner der Ostukraine verantwortlich.

Der ukrainische Botschafter in Berlin, Melnyk, nennt den Faschisten-Führer Bandera "Held der Ukraine". Im Bild die Flaggen des neonazistischen "Rechten Sektor". Im Bundestag bekam Melnyk stehende Ovationen.
In dieser Zeit ist deutlich geworden, dass die Ideologie des Kiewer Regimes und seiner Hintermänner mit Blut und Hass vermischt ist, und der Neonazismus selbst hat sich als Erbe des Schlimmsten aus dem zwanzigsten Jahrhundert erwiesen; auf eine monströse Weise hat er in der modernen Ukraine als eine Art Reservat überlebt.

Veröffentlicht am 5. 3. 2022 auf ihrem offiziellen  Telegram-Kanal

Sonntag, 27. Februar 2022

Selenski kommt nicht zu seinen Verhandlungen

Lukaschenko und die russische Delegation warten in Gomel.

Die NATO versucht den Krieg in die Länge zu ziehen. Wir werden dieser Tage von einer antirussischen hysterischen Welle überschwemmt. Eine Welle von Meinungen von von durch die Massenmedien verdummten, aufgehetzten Leuten ohne Ahnung über die Hintergründe. Konfrontiert sie mit den Fragen, ob sie wissen, dass dieser Krieg schon acht Jahre dauert, ob sie wissen wie viele Kinder schon im Donbass durch die ukrainische Armee und ihre offen faschistischen Truppenteile umgekommen sind. Ja, und wir sind berechtigt auch zu fragen wo sie all die Jahre gewesen sind mit ihren blau-gelben Fähnchen? Fragt sie wo ihre palästinensischen, jugoslawischen, libyschen, syrischen Fähnchen waren. Fragt sie was Russland noch tun sollte, als Verhandlungen anbieten- wieder und wieder. Fragt sie was man mit einer Gegenpartei macht die nicht verhandeln will und sich taub stellt.


Lukaschenko vor der Weltpresse in Gomel

Die Frage der Stunde

Wo sind sie jetzt, wo Russland – wie sie wollten – am Tisch sitzt und mit ihnen reden will. Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat sich bereit erklärt – diese Gespräche zu ermöglichen. Die Ukraine hatte Gomel in Weißrussland vorgeschlagen.

Jetzt muss er der Presse berichten, daß die russische Delegation da ist. Nur die Ukraine nicht. „Es ist deren Entscheidung. Wir warten.“

Die Taktik der ferngesteuerten NATO-Anhängsel um Selenski und Poroschenko ist eindeutig. Sie wollen die Dauer des Krieges ausdehnen und den unvermeidlichen Sieg der Russen mit soviel Blutvergießen verbinden wie möglich. Sie verlängern das Leiden beider Völker – das sie als vom Westen bezahlte Putschisten 2014 verursacht und begonnen haben – und erhöhen die Zahl der Toten.

Zum Verhandlungsort muss angemerkt werden, dass die bisherigen Verhandlungen auch in Weißrussland geführt worden sind und ihre Ergebnisse als die Vereinbarungen Minsk I und II in die Geschichte eingegangen sind.


Für die Geschichtsbücher notieren

Die russische Delegation wird dort bis 15 Uhr auf die ukrainische Verhandlungsdelegation warten. Sollten sie – wohlgemerkt an dem von ihnen gewünschten Ort - nicht auftauchen wird es das letzte Angebot sein. Die Ukraine trägt dafür die Verantwortung.

"Es ist Selenskis Entscheidung"

Lukaschenko sagt im Video, dass man Selenski erst am Morgen gefunden habe und er geistig völlig aus der Spur sei: Er ist nicht „adäquat“, sagt er diplomatisch.

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Meine Klarstellung: Krieg oder Frieden


Zur Klarstellung. Es gibt nichts Wichtigeres als Frieden.

Ich bin gegen jeden Krieg als Mittel imperialistischer Politik. Ich bin aber genauso gegen diese (nicht nur, aber auch, von der opportunistischen Linkspartei zelebrierte Oberflächlichkeit und die) heute generell übliche Hysterie und Vernachlässigung der konkreten historischen Bedingungen.

Was hätte Russland zum Schutz des Landes und zum Schutz des Lebens der von Faschisten bedrohten russischen Bevölkerung des Donbass noch tun können? Wenn du Vorschläge über Vorschläge vorlegst, aber das Imperium nicht verhandelt, weil es dich bekämpfen will und die Schlinge um den Hals weiter zuzieht?

Die ukrainischen Marionetten mauern

Russland ist heute Morgen zu Friedensverhandlungen nach Gomel/Weißrussland geflogen. Die Ukraine lehnt ab! Offenbar in der Hoffnung, das Leiden in die Länge zu ziehen und die westliche Welt in den Krieg zu ziehen.

Lenin dazu:
„Die Sozialisten verstanden unter einem »Verteidigungs«krieg stets einen in diesem Sinne »gerechten« Krieg (wie sich Wilhelm Liebknecht einmal ausdrückte). Nur in diesem Sinne erkannten und erkennen jetzt noch die Sozialisten die Berechtigung, den fortschrittlichen und gerechten Charakter der »Vaterlandsverteidigung« oder des »Verteidigungs«krieges an. Wenn zum Beispiel morgen Marokko an Frankreich, Indien an England, Persien oder China an Rußland usw. den Krieg erklärten, so wären das »gerechte« Kriege, »Verteidigungs«kriege, unabhängig davon, wer als erster angegriffen hat, und jeder Sozialist würde mit dem Sieg der unterdrückten, abhängigen, nicht gleichberechtigten Staaten über die Unterdrücker, die Sklavenhalter, die Räuber – über die »Groß«mächte – sympathisieren.“
Lenin in „Sozialismus und Krieg“, 1915

Na, wie geht's euch im Kapitalismus?


Freitag, 25. Februar 2022

"Pray for Ukraine" - der Ruf der Heuchler

Wer von Euch gelb-blauen Profilbild-Komikern trauert um diese heute im Donbass ermordeten Lehrerinnen? Zwei von vielen Opfern ukrainischer Faschisten, die seit acht Jahren im Krieg sterben? 




Hier findet man die grausamen Fotos von den tödlichen Folgen des heutigen Beschusses von Gorlowka im Donbass durch die ukrainische Armee mit Raketenwerfern gegen Zivilisten.

Eine Schule wurde durch eine Salve von Grad-Raketen zerstört - zwei Lehrerinnen wurden getötet. Die Bilder sind schwer zu ertragen. "Nur um noch einmal zu verdeutlichen, mit welcher Schlange die russische Armee derzeit im Krieg steht." schrieb heute Margarita Simonjan. "Um zu verstehen, was für eine ungeheure Heuchelei all diese zahlreichen Beiträge mit dem Hashtag #netwar sind."

Hauen die Faschisten mit dem Hammer ein Loch in die Kindergartenwand kommen die Westmedien angeflogen und ihre Opfer vor der Glotze jammern und posten "Pray for Ukraine". Werden diese gutgläubigen Dummköpfe mit den echten Fakten konfrontiert, verschließen sie die Augen.

Donnerstag, 24. Februar 2022

Selenski bittet Russland um Frieden - zu spät.

Russische Kampfjets kreisen über Kiew. Die ukro-amerikanischen Geheimdienste versuchen noch schnell ihre Akten zu vernichten. Die ukrainische Luftwaffe ist ausgeschaltet. Die vom Westen vollgestopften Waffenarsenale fliegen in die Luft. Da plötzlich kommt der ukrainische Präsident auf die Idee Russland um Frieden zu bitten.


Natürlich ist Krieg schrecklich...
doch der Westen und seine Nazis haben ihn ausgelöst. Jetzt bettelt Selenski um Verhandlungen. Zu spät. Letzte Woche drohte der ehemalige Komiker noch mit Atomwaffen.
Hätte Schukow 1945 an den Seelower Höhen haltgemacht?

Wer jetzt vom "russischen Krieg gegen die Ukraine" spricht, hat vergessen, dass der Krieg 2014 vom Westen angefangen wurde. Er ging jedoch acht Jahre in die Richtung gegen Russland! Jetzt kommt er lediglich zu denen zurück, die ihn ausgelöst haben.

Ein verfassungswidriger Putsch, vom Westen bezahlt und mit Hilfe von Nazis auf dem Maidan, im Schützengraben und in Machtpositionen ausgeführt, ging über in den Krieg gegen die russische Bevölkerung in der Ostukraine und auf der Krim.

Keiner der jetzigen "Menschenrecht-Völkerrecht"-Heuchler hat sich da für die bombardierten russischen Frauen und Kinder eingesetzt. Keiner der Heuchler hat die russischen Vorschläge auch nur wahrgenommen. Dabei war klar, dass Russland seine Sicherheitsinteressen irgendwann nicht mehr der NATO opfern würde.

Wichtigste Regel des Krieges. "Schlage den Gegner vernichtend auf dem eigenen Territorium."

Wladimir Putin hat zwei Ziele ausgegeben: Entnazifizierung und Entwaffnung. Das wird jetzt gemacht.

Sonntag, 20. Februar 2022

Drei Aspekte zum Hintergrund und dem Ziel des „Ukraine-Konfliktes“

In den E-Mails werde ich nach meiner Meinung zu den Vorgängen um die Ukraine herum gefragt. Hier meine Meinung zu drei Punkten die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, aber doch dialektisch betrachtet werden müssen. So wird der Zusammenhang klar.

Klitschko mit den Neonazis die gegen den Donbass eingesetzt werden
Erstens. Die die USA und ihre NATO-Verbündeten haben den Konflikt 2013/2014 zielgerichtet geschaffen.

Indem sie den wirtschaftlich völlig am Boden liegenden Ukrainern den Floh ins Ohr setzten, wenn sie sich von Russland abwendeten, würden sie das Heil in der EU finden. Eine bis heute völlig unrealistische Lüge. Mit diesem Ziel Russland zu schwächen und mit Milliardensummen wurde von ihnen 2014 ein tödlicher, verfassungsfeindlicher Putsch organsiert und mit Hilfe faschistischer Banden wie dem Rechten Sektor Mord und Massaker über das Land gebracht. Der demokratisch gewählte Präsident wurde gestürzt. In der Ukraine lebende Russen wurden ermordet oder mit dem Tode bedroht, Kultur, Symbole und Sprache verboten. Das alles mit Hilfe der USA und Vertuschung durch die westlichen Regierungen, die heute von der Souveränität der Ukraine heucheln. Deshalb spalteten sich die ethnisch russisch dominierten Teile der Ukraine wie die Krim, Lugansk und Donezk von dem – verfassungswidrig von einer Mörderbande regierten Land, in dem der Faschist Bandera sogar zum Volkshelden erhoben wurde – ab.

Steinmeier 2014 in Kiew mit den Putschisten (2. v. r. Naziführer Tjagnibok)
ZweitensEntgegen den rechtlich verbindlichen Zusagen an Russland, dass sich die NATO nicht nach Osten ausdehnt, rückte sie bis an die russischen Grenzen heran. Schließlich wurde nun sogar damit gedroht, die Ukraine an die NATO anzuschließen, um Russland so weit zu provozieren, bis es zu einem Krieg käme. In dem sollen die Ukrainer als Kanonenfutter für die NATO verrecken und Russland schwächen. In den USA würde derweil nicht eine Fensterscheibe kaputt gehen. Das Schicksal der Ukraine interessiert den Westen also überhaupt nicht. Es geht um die Macht in Europa.

Biden erteilt Befehle 2014 in Kiew, Klitschko lauscht
Drittens. Die antirussische Hysterie der Amerikaner und der von ihr geführten NATO – in die kurzsichtige, gewissenlose, unfähige Gestalten wie Baerbock, Habeck, Lambrecht, Lindner, Maas und Scholz einstimmten, sind eine Strategie der Amerikaner gegen Deutschland im speziellen und die EU im weiteren Sinne. Deren Industrien sollen wirtschaftlich demoliert und in ein komplettes Abhängigkeits- und Befehlsverhältnis zu den USA gebracht werden. Mit dem Aufhetzen der Deutschen gegen ihre bedeutenden Handelspartner China und Russland soll Deutschland selbst geschwächt werden. Die hasserfüllte, hirnlose Verteufelung von Nordstream 2 (durch im Solde der Atlantiker stehender Politdarsteller und Medien) läuft darauf hinaus, Frackinggas bei den USA zu kaufen. Wider jede menschliche und wirtschaftliche Vernunft wollen die „Grünen“ das Tausende Kilometer mit schmutzigen Tankern über den Ozean zu schiffen. Die teure Zeche zahlen die privaten, gewerblichen und industriellen Energiekunden in Deutschland. Das Schicksal der Umwelt spielt also für die angeblichen „grünen“ Klimaretter keine Rolle. Es geht um Profit und die wirtschaftliche Dominanz der USA.

Die regierenden Parteien sind ergo weder grün, noch sozial, frei oder demokratisch. Sie - und leider auch die sich ihnen als Regierungspartner anbiedernde, opportunistische, frühere Linke - wirken im Sinne der USA so deutlich gegen die Interessen des eigenen Landes, dass es schmerzlich ins Auge sticht.

 


Samstag, 19. Februar 2022

Kindergarten-Lüge Teil 2: "Russen" können um die Ecke schießen

Seit zwei Tagen überschlagen sich die Westmedien und die NATO-Politik von Borrell bis Baerbock und wechseln von Schnappatmung zu Krokodilstränen wegen des angeblichen Beschusses eines ukrainischen Kindergartens an der Frontlinie zur Volksrepublik Lugansk. Der EU-Außenbeauftragte Borell scheut sich nicht zu sagen: "Die Europäische Union unterstützt die Arbeit der OSZE-Sonderbeobachtermission uneingeschränkt und fordert, dass diese Mission im Einklang mit ihrem Mandat ungehinderten Zugang zum gesamten Gebiet der Ukraine erhält." Obwohl die "Mission" wie ich berichtete von a) einem b) ukrainischen Polizisten verscheucht wurde und sie bereitwillig von dannen zog. Also wo bleibt der Druck auf Kiew und die Aufklärung des angeblichen Angriffs auf Kinder?!

Nicht ein westlicher Politiker, der jetzt hysterisch rumschreit ist dort gewesen oder hat Belege für die Behauptungen, da ja nicht mal die OSZE, wie sie selbst sagt, etwas weiß. Ein eindeutiger Beweis für Kriegs-Propaganda. 

Es gibt unzählige Anzeichen, dass es sich um eine, wenn auch primitiv ausgeführte, Kriegspropaganda-Kampagne des Westens handelt. 

Besonders lustig allerdings könnte man es nennen - wenn es nicht so traurig wäre - dass die je nach Westquelle die "russischen Separatisten" oder "Russen" um die Ecke schießen können müssten, um diesen Kindergarten (warum auch immer?) zu treffen. Wie die Westmedien in zahllosen Berichten selber zeigt, wurde der Kindergarten a) WAAGERECHT angeschossen und b) aus südöstlicher Richtung.

Die Frontlinie von der aus die "Russen" hätten schießen müssen liegt 90 Grad davon, nämlich in südwestlicher Richtung.

Selbst ein Kindergartenkind kann mit einem Winkelmesser zeigen, dass in der Einschussrichtung nur vom Kiewer Regime kontrolliertes Gebiet liegt.

Wer kann das ballistische Rätsel, in dem beide Winkel (vertikal und horizontal) nicht stimmen, lösen?  
 

Der Kindergarten liegt im rechten Winkel zu Front zu der die Stirnseite des Gebäudes zeigt. Es wurde aber an der Längsseite "getroffen".



Freitag, 18. Februar 2022

Donbass: Der Krieg beginnt mit der Kindergarten-Lüge

 Was bei der ukrainische Kindergarten-Lüge zu denken gibt

Im Donbass bereiten die Faschisten zur Stunde den Angriff auf die Volksrepubliken vor. Dort leben über 3,5 Millionen Zivilisten. Viele davon sind Russen. Als erstes werden jetzt gerade die Kinderheime nach Russland evakuiert. Buskolonnen sollen die Zivilbevölkerung in Sicherheit nach Russland bringen. Viele sind mit Pkw oder zu Fuß auf der Flucht nach Russland. Der Imperialismus greift, nicht erst seit Hitlers Gleiwitz-Flase-Flag-Aktion, immer zur Lüge, um das Gesicht nicht zu verlieren und die Schuld den Opfern zu geben.

Russland tat dem Westen den Gefallen nicht, nun muß nachgeholfen werden
Wer kennt sie nicht, die Brutkastenlüge, die Hufeisen-Lüge, die Gleiwitz-Lüge, die Tonkin-Lüge, die Massenvernichtungswaffen-Lüge …?

Da die NATO mit der Geheimdienst-Lüge vom Angriff Russlands auf die Ukraine am Mittwoch auf die Schnauze gefallen ist, wird schnell die Kindergarten-Lüge produziert. „Russen“ hätten einen Kindergarten (Kinder gehen in der Propaganda immer gut) in der Ukraine mit Artillerie beschossen.

Wo sind die Granatsplitter und Einschläge
Die Fakten

Man muss kein Militärexperte sein, um zu sehen, dass da was nicht stimmt.

  1. Cui bono? Wem soll es nützen, einen Kindergarten zu bombardieren? Es sei denn man braucht das für die Propaganda gegen Russland.
  2. Was ist das für eine Wunderwaffe? Die angeblichen "Russen" schießen mit Granaten die keine Splitter und keine Druckwelle erzeugen. Keine Fensterscheibe ist zerbrochen. Sogar Bälle liegen noch im Regal.
  3. In der Wand sieht man nur ein waagerechtes Loch! War das eine Kanone vom Typ „Black & Decker“ oder doch „Makita“? Nur zur Information für Fälscher und ihre leichtgläubigen Opfer: Ein Artillerie-Geschoss beschreibt eine Parabel, kommt also schräg von oben. Erst recht bei einem Mörser. Was sieht man in der Wand? Richtig!
  4. Eine Granate explodiert oder explodiert nicht. Wäre die angebliche Granate explodiert, würde man Einschläge von Splittern, zerfetzte Möbel, geborstene Fenster und natürlich die Reste der Granate sehen.
  5. Explodiert eine Granate nicht, würde sie im Gebäude liegen.
  6. Gottseidank haben die ukrainischen Faschisten keine Kinder für die Propaganda geopfert. Die Mainstreammedien schreiben „Die Kinder waren in einem anderen Raum" oder wahlweise "…konnten in Sicherheit gebracht werden." Nach (!) einem angeblichen Granateneinschlag?
  7. Man konnte die Uhr danach stellen. Sie lügen immer nach dem gleichen Muster.

  8. Das Putschisten-Regime ist in der Lage, innerhalb kürzester Zeit in die „Journalisten“ der NATO mit einer Militär-Sonder-Maschine an den Ort des Geschehens einzufliegen. Die stehen überraschenderweise schon bereit. (New York Times, CNN, Reuters, AP, France 24 und AFP, Bild und - wen wundert es noch? - die Deutsche Welle!)



Wir können gespannt ein, was Russland außer humanitärer Hilfe gegen den geplanten Völkermord unternimmt.

Wer wirklich Raketen gegen Kinder einsetzt ist bekannt und bewiesen: Die Faschisten in der Ukraine


Update 19. 2. 2022 9.00 Uhr Noch mehr Ungereimtheiten

Aus dem Bericht der ohnehin stets parteiischen OSZE vom Besuch der Stelle geht hervor, dass sie den Einschlag nicht verifizieren konnten. Weil den Leisetretern der Zutritt von einem Dorfpolizisten untersagt wurde! Wie die Bilder oben beweisen war das für die für westlichen Propaganda-Journalisten Tags zuvor kein Problem.

Im Hof des von einer Mauer umgebenen Grundstückes wurden von der OSZE-Kommission Einschläge von Granatsplittern und ein Krater im Boden gesehen. Anhand des Kraters und der Überreste des Geschosses hätte man leicht die Schussrichtung und die Verursacher dieses Einschlages feststellen können. Aber wie gesagt der Dorfpolizist hat die Ermittlungen der OSZE verhindert und Zeugen im Dorf hat die OSZE erst gar nicht gefragt; nur die Vertreter der Jugendbehörde der zivil-militärischen Verwaltung. Die erzählen die offensichtliche Mär von den Kindern die während des wundersamen waagerechten Einschlages in der Wand  im Kindergarten gewesen wären. 

Ich hätte ja die Frage gestellt wo die Kinder jetzt sind, wer den Vorfall bezeugen kann und wieso man einen Kindergarten an der Frontlinie unter Artilleriegefahr betreibt.


Update 19. 2. 2022 Soldaten dürfen ran, die OSZE nicht
zeigt dieses Video von RUPTLY.







Donnerstag, 17. Februar 2022

EIL. Russland: Wir werden auch mit militärischen Mitteln reagieren



EIL! Die russische Außenministeriums-Sprecherin meldet soeben:
"Am 17. Februar dieses Jahres erhielt US-Botschafter J. Sullivan auf Einladung von des Außenministeriums eine Reaktion auf eine frühere Antwort der USA auf den russischen Vertragsentwurf zwischen der Russischen Föderation und den USA über Sicherheitsgarantien.
Wir stellen fest, dass die amerikanische Seite keine konstruktive Antwort auf die grundlegenden Elemente des von der russischen Seite ausgearbeiteten Vertragsentwurfs mit den Vereinigten Staaten über Sicherheitsgarantien gegeben hat.
Der Paketcharakter der russischen Vorschläge wurde ignoriert, wobei absichtlich "bequeme" Themen ausgewählt wurden, die wiederum "verdreht" wurden, um den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten Vorteile zu verschaffen.
Die zunehmenden militärischen Aktivitäten der USA und der NATO in unmittelbarer Nähe der russischen Grenzen sind alarmierend.
Wenn die USA und ihre Verbündeten nicht bereit sind, feste, rechtsverbindliche Garantien für unsere Sicherheit auszuhandeln, wird Russland gezwungen sein, zu reagieren, auch mit MILITÄRISCH-TECHNISCHE MASSNAHMEN!"

Montag, 14. Februar 2022

Westen sperrt praktisch ukrainischen Luftraum durch die Hintertür


Das Insurance Journal („Versicherungsjournal“)
berichtet, u. a. unter Berufung auf das Beratungsunternehmen OPSGROUP, aufgrund von „Versicherungsproblemen und der Entscheidung führender europäischer Fluggesellschaften, nach einer US-Warnung, dass Russland jederzeit einmarschieren könnte, den ukrainischen Luftraum zu meiden“ würden wahrscheinlich alle Fluggesellschaften den ukrainischen Luftraum nicht mehr nutzen und umgehen. Das hat sich inzwischen bestätigt. Auf FlightRadar24 sieht man einen fast völlig von zivilen Flügen freien Luftraum über der Ukraine. Wenn die NATO nicht offiziell den Luftraum sperren kann, schürt sie Panik über die Bosse des militärisch-finanziellen-medialen Komplexes. Glaubt wirklich jemand, dass Risiko-Analysten von Versicherungskonzernen, die Abermilliarden-Geschäfte bewerten, so strunzdumm sind und glauben, die Russen hätten es auf die marode Ukraine abgesehen?! 

„Ein BA-Pilot teilte am Sonntag auf Twitter mit, dass es aufgrund der ‚aktuellen geopolitischen Lage‘ eine längere Flugzeit für Frachtflugzeuge von London nach Bangkok gebe." Mark Zee, der Chef von OPS sagt: "Meine Vermutung ist, dass die Ukraine schon bald nicht mehr erreichbar sein wird, wenn sich das, was wir über das Wochenende gesehen haben, zu einer Reihe weiterer Fluggesellschaften herauskristallisiert, die den Stecker ziehen".

"Laut der ukrainischen Nachrichtenagentur Interfax haben ukrainische Versicherungsgesellschaften eine Mitteilung von den Rückversicherern erhalten, dass Fluggesellschaften nicht für Kriegsrisiken versichert sind." die Versicherungsplattform weiter.

Die hysterische Kriegspropaganda der Regierungen der USA und Großbritanniens auf dem Niveau der Klatschpresse (die allesamt wie der SPIEGEL bereits für heute den Kriegsausbruch „vorausgesehen“ haben) hat ernste Auswirkungen für die Ukraine. Denn durch diese Panik könnte die Ukraine auch für Reedereien unerreichbar werden.

Damit besteht quasi eine Flugverbotszone über der Ukraine. Die Leidtragenden sind nicht die Waffenkonzerne der NATO-Staaten, sondern die seit 2014 unter ständiger faschistischer Propaganda lebenden Ukrainer, die in einem bewaffneten Konflikt ihre Knochen hinhalten, während die NATO ihre eigenen Knechte in Sicherheit bringt.


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Donnerstag, 3. Februar 2022

Russland wirft deutschen Staatssender Deutsche Welle raus


Als Vergeltung für das Verbot von RT DE im Zuge der deutschen Propaganda-Kampagne zur Rechtfertigung des NATO-Aufmarsches an den russischen Grenzen und gegen die Pressefreiheit in Deutschland, hat Russland die Deutsche Welle in Russland geschlossen.
Das beinhaltet
1. Entzug der Senderlizenez
2. Entzug der Akkreditierung der „Journalisten“
3. Schließung der Studios und Büros
4. "Deutsche Welle" kommt auf Index als ausländische Agenten.

Russland hatte lange geduldig auf die störrische Propaganda und die Anfeindungen gegen RT reagiert. Baerbock erzählte in Moskau den Journalisten, die deutsche Regierung hätte damit nichts zu tun.

Das staatliche Verbot von RT überführt Deutschland natürlich der Lüge. Das Geschrei im Mainstream des Imperiums wird groß sein. Doch vielleicht verstehen einige nun, dass die Zeit vorbei ist, wo sich der russische Bär auf der Nase rumtanzen ließ.

Samstag, 29. Januar 2022

Störrischer Visa-Machttraum: USA provozieren Russen wo es geht


Die Arroganz der USA gegenüber Russland nimmt immer groteskere Züge an, die einer vernünftigen Nation einfach unwürdig sind; abgesehen davon, dass sie den diplomatischen Gepflogenheiten völlig widerspricht: USA versuchen sogar den russischen Botschafter aus dem Land zu drängen.

Die Amerikaner reden das als "Kontroversen bei Visa" schön. Es ist jedoch eine hochgradige, gegen Russland gerichtete, Provokation ohne Beispiel in der zivilisieren Welt.

Russische Medien berichteten letzte Woche über das Statement des Botschafters in Washington, Anatoli Antonow.

„Eine weitere Gruppe von russischen Botschaftsmitarbeitern und ihre Familienangehörigen werden am Mittwoch die Vereinigten Staaten verlassen, da die amerikanische Seite eine dreijährige Reisebeschränkung für Vertreter der russischen diplomatischen Vertretung verhängt hat. …Es gibt heute ein sehr bitteres Ereignis in unserer Botschaft. Unsere Kameraden wurden von den Amerikanern gezwungen, früher abzureisen. Bereits im September wurden wir ins Außenministerium eingeladen und bekamen eine Liste mit 55 Personen. Einige von ihnen - 27 mussten gehen und gehen bis zum 30. Januar, und 28 gehen bis zum 30. Juni. Es wurde nicht gesagt, dass sie ausgewiesen werden .... Aber es wurde gesagt, dass sie am nächsten Tag [nach Ablauf der Frist] ihre diplomatischen Privilegien verlieren und verhaftet werden können, wenn sie nicht ausreisen", sagte Antonow. Er betonte, dass die russische Seite unter diesen Umständen das Vorgehen der USA nur als ‚Ausweisung <...>, als einen unfreundlichen, feindlichen Schritt gegen Russland‘ betrachten könne.“

Was steckt dahinter?

Sergej Lawrow erklärte die Situation im Rahmen seiner Pressekonferenz vom 28. Januar 2022:

„Auf Mitarbeiterebene wurde Russland am Rande eines Treffens mitgeteilt, dass die russischen Diplomaten nur noch drei Jahre Visa bekommen und dann ausreisen müssen. Auf die Frage ‚Gilt das für alle ausländischen Diplomaten in den USA?‘ wurde geantwortet, nein, das gelte nur für russische! ‚Okay, dann machen wir es so, dass wir für eure Vertretungen bei uns keine russ. oder ausländischen Mitarbeiter mehr zulassen können, nur 400 Leute insgesamt.‘ Ein Aufschrei folgte und Tränen. Das war also nur eine Gegenreaktion auf die US-Provokation. Das stammt noch aus der Zeit von Obama. Drei Wochen vor Ende seiner Amtszeit hat Obama Russland fünf [!]diplomatische [!] Immobilien in den USA wegnehmen lassen. [Man stelle sich das Geschrei vor, wenn Russland das umgekehrt täte!] Die Diplomaten mussten innerhalb von drei Tagen mit ihren Familien das Land verlassen. Das war der Anfang."

Lawrow hat bei ihrem Gespräch in Genf vorgeschlagen, alles wieder auf Null zu setzen und gemeinsam von vorn anzufangen. Aber…

Lawrow weiter: Die USA verlangen für ihren Botschafter in Moskau 12 Leibwächter und die sollen nicht Teil der vereinbarten Quote sein! Die Quote, die Russland für die USA einräumt, ist bereits 455 als Zeichen des guten Willens.

Denn die USA rechnen in ihre Quote für russische Diplomaten in den USA die 150 Mitarbeiter der russischen Vertretung bei der Uno in New York mit ein. Obwohl die natürlich nichts mit den russisch-amerikanischen diplomatischen Beziehungen zu tun haben.

Lawrow wörtlich: „Was ist das, wenn die USA sagen ‚Ihr müsst die Leibwächter zulassen, sonst muss Euer Botschafter Washington verlassen‘“?

Freitag, 28. Januar 2022

Ein Staatsmann: Pressekonferenz Lawrows am 28. 1. 2022 zur Antwort der USA und der NATO

Sergej Lawrow gab heute die erwartete Pressekonferenz für die größten russischen Sender. Bewundernswerter Diplomat, hochkompetent und informiert, eloquent, besonnen, humorvoll - ein Staatsmann.


Fazit So sieht ein gute Pressekonferenz aus. Da ist ein Politiker der was zu sagen hat und da sind Journalisten, die nicht wie in der Bundespressekonferenz Stichwortgeber sind, sondern echt kritische Fragen stellen, die für den Bürger wichtig und interessant sind.

Ein Lehrstück in Journalismus für den linientreuen staatshörigen Deutschen Journalisten Verband.

Update - Sergej Lawrow am 28. 1. 2022

"Wenn es von Russland abhängt wird es keinen Krieg geben.

Die USA haben über einen Monat gebraucht, auf unsere einfachen Vorschläge zu antworten. Darin gibt es so viel sinnlose Rederei, aber auch Rationelles, allerdings nur zu sekundären Fragen. Wie zu den Kurz- und Mittelstreckenraketen über die die Amerikaner den Vertrag zerstört haben. Der russische Präsident hatte den OSZE-Staaten ein Moratorium vorgeschlagen. Das wurde ignoriert und ist jetzt in der Antwort enthalten.

Was darin also konstruktiv ist wurde den russischen Vorschlägen entnommen. Das ist zumindest etwas. Aber wir müssen klarkommen auf der Grundlage auf denen die europäische Sicherheit aufgebaut ist.

Aus dem ganzen Paket der Vereinbarungen von Astana reißen die USA nur einen Slogan heraus: Jedes Land hat das Recht seine Verbündeten fei zu wählen.

Da gibt es aber eine Bedingung, die der Westen auch unterzeichnet hat: Die eigene Sicherheit nicht zu stärken auf Kosten der Sicherheit anderer.

Der Westen vermeidet sogar Bezüge auf diesen zweiten Teil der Verpflichtung. Sie erwähnen nicht die Deklaration von Astana und von Istanbul. Heute schicke ich direkte persönliche Anfragen an meine Kollegen [Außenminister der OSZE-Staaten, HB]wie sie es mit dieser Verpflichtung halten.

Bevor wir uns einzelne Aspekte der europäischen Sicherheit anschauen, möchte ich sehen wie sie sich schlau machen und hoffentlich werden sie ehrlich antworten was sie meinen, wenn sie komplett weglassen, dass das Recht auf Bündnisse direkt bedingt ist durch die Unzulässigkeit die Sicherheit einiger Staaten auf Kosten von anderen zu stärken. Mal schauen was sie antworten.

Was werden wir machen, wenn der Westen nicht der Stimme der Vernunft zuhört?

Wenn unsere Versuche, gegenseitig akzeptable Grundsätze für die Sicherheit in Europa zu vereinbaren, kein Ergebnis bringt, dann werden wir Gegenmaßnahmen treffen. Ich werde Entscheidungen treffen auf der Grundlage der Vorschläge die das Militär mir gibt.

Die amerikanische Antwort ist fast ein Vorbild an diplomatischer Anständigkeit. Die NATO-Antwort ist dermaßen ideologisiert, daß ich mich geschämt habe für die die diese Texte geschrieben haben. Meine Vorschläge, darauf zu reagieren, werden dem Präsidenten vorgelegt."

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Mittwoch, 26. Januar 2022

Russische Waffen für den Donbass: Wie du mir, so ich dir.

Seit Wochen pumpen die USA und die NATO Waffen in die Ukraine und heizen die Spannungen - wie im Ticker gezeigt - auf absurdeste Art und Weise an. Russland hat lange mit stoischer Ruhe gewarnt, aber nun scheint der Geduldsfaden zu reißen.

Wladimir Wassiljew - Fraktionschef
Die Regierungspartei "Einiges Russland" fordert die russischen Behörden auf, der Lugansker und der Donezker Volksrepublik militärische Hilfe zu leisten. Der Partei geht es um den Schutz des Lebens russischer Bürger und Landsleute im Donbass, so Wladimir Wassiljew, Fraktionsvorsitzender von "Einiges Russland" in der Duma.

  1. Russland solle den Volksrepubliken Lugansk und Donezk Hilfe leisten und militärisches Material liefern, die zur Abschreckung von Aggressionen und zum Schutz ihrer Bürger notwendig sind.
  2. Alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der russischen Bürger zu gewährleisten die in der DVR und der LPR leben und „die Menschen nicht der Gnade des Kiewer Regimes zu überlassen.“
  3. Aktionen der NATO sind "nicht mehr nur beunruhigend, sondern wirklich alarmierend und verwirrend". "Eine Hysterie in den globalen Medien zu inszenieren und gleichzeitig die Ukraine mit westlichen tödlichen Waffen vollzupumpen, ist sehr gefährlich."
  4. NATO liefert an Ukraine heute Raketensysteme, Granatwerfer und andere Rüstungsgüter sowie "Ausbilder, die den Umgang mit diesen Systemen lehren",
  5. "Das ist eine große Gefahr, das ist eine Vorbereitung auf Feindseligkeiten, ohne Zweifel. Für Feindseligkeiten gegen Zivilisten, die dort leben."
  6. Russland werde eine "Ausrottung von Menschen" nicht zulassen.
  7. Das Szenario, das der Westen in der Ukraine zeigt, sieht aus wie eine Rückkehr zum Faschismus und zu den Zeiten von Bandera.

Dass die Befürchtungen durchweg berechtigt sind und Faschismus seit dem Putsch eine entscheidende Rolle spielt, beweist die Zeit seit 2014 die ich hier im Blog umfassend undwasserdicht dokumentiert habe. Bitte Archiv nutzen.

Die Balten tun was ihnen geheißen: Die Stimme ihres Herrn

Die kleinen NATO-Welpen am Tropf der Amerikaner, Estland, Lettland und Litauen plus Polen haben am Wochenende einen sooo offensichtlich bestellten Brief in der Diktion des Pentagon an die anderen NATO-Staaten geschrieben. Sie wettern gegen eine Entspannungspolitik mit Russland, obwohl sie am meisten davon profitieren würden. Soviel Verdrehungen bis zum hanebüchenen Humbug liest man selten.

„… möchten wir unsere Besorgnis über die schwerwiegenden Sicherheitsbedrohungen zum Ausdruck bringen, denen sich alle NATO-Mitgliedsstaaten angesichts der jüngsten Sitzung des NATO-Russland-Rates gegenübersehen. Im Laufe der Jahre hat Russland militärische Aggressionen gegen seine Nachbarn eingesetzt, das Völkerrecht verletzt und Instabilität in Osteuropa und darüber hinaus verbreitet. Im Dezember 2021 legte Russland dann eine Reihe von Vorschlägen für 'rechtsverbindliche Sicherheitsgarantien' vor, die der Kreml vom Westen forderte, und zwar in einer Sprache, die an ein Ultimatum erinnert. Die Forderung nach den umstrittenen Sicherheitsgarantien erfolgte kurz nachdem westliche Regierungen die Öffentlichkeit darüber informiert hatten, dass Russland mehr als 100.000 Soldaten auf seiner Seite der Grenze zur Ukraine zusammengezogen hatte, was auf eine bevorstehende Invasion in der Ukraine hindeuten könnte. Wir sind sehr besorgt ... Wir müssen die Abschreckung und Verteidigungsanpassung der NATO auf der Grundlage der Notwendigkeit fortsetzen, … Russland hat kein Recht, die kollektive Verteidigung und die Abschreckungshaltung und -planung der NATO einzuschränken.“

Und so weiter und sofort. Keinerlei konkrete Fakten, nur Propagandaphrasen, Blablabla und Mimimi.

Heute schon finster gelacht? Die Mietmäuler schreiben dann über Russland – nicht über die NATO die an die russische Grenze vorgerückt ist: „Die Aufteilung von Einflusssphären, die Einschränkung der nationalen Souveränität und der Selbstbestimmung sind schädlich für die europäische und transatlantische Sicherheit. … Um die Einheit der Allianz zu stärken rufen wir Sie auf diese Positionen zu unterstützen."










Wie gesagt, weit ist es nicht her mit der Geschlossenheit der selbsternannten "Allianz". Sonst wären solche Bettelbriefe nicht notwendig. Man kann den lieben Kleinen nur noch sagen: Hoffentlich Allianz-versichert.

Kroatien hat schon kalte Füße gekriegt und opfert keine Soldatenleben für die Amis. Siehe hier 26. 1. 0.30 Uhr https://bit.ly/RusslandTicker

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