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Donnerstag, 20. Dezember 2012

Syrien: Reporter mit Grenzen

"Reporter ohne Grenzen", eine vorgebliche Organisation zum Schutz der Pressefreiheit in sehr begrenzter Auslegung hat ihre „Jahresbilanz“ veröffentlicht. 135 Journalisten und Blogger seien weltweit getötet worden. Die Spitzenposition der für Journalisten gefährlichsten Länder bekommt Syrien.
Verheimlicht wird, dass die meisten in Syrien ermordeten Pro-Regierungs-Journalisten waren.
"Reporter ohne Grenzen" gibt stattdessen an:

„Dies traf vor allem jene mutigen Frauen und Männer, die in Syrien als Reporter, Fotografen oder Videojournalisten den Alltag des Bürgerkriegs und die Verfolgung Oppositioneller dokumentierten. Sie berichteten über Gewalt an Zivilisten und durchbrachen so die Nachrichtensperre, mit der das syrische Regime das Land überziehen wollte.“
Wir wollen uns hier nicht lange bei diesen „Bürgerjournalisten“ aufhalten wie dem Briten Danny Dayem, der sich als Syrer ausgibt und den die großen Medien des Westens in vielerlei Gestalt präsentieren. Jeder Staat würde solche illegalen Figuren der Feindpropaganda auf seinem Staatsgebiet festnehmen.
Weiter bei "Reporter ohne Grenzen":

SYRIEN: JOURNALISTEN IM KREUZFEUER „In Syrien wurden 2012 mindestens 17 Journalisten, 44 Blogger und Bürgerjournalisten und vier Medienmitarbeiter getötet. Die Gewalt, mit der das Regime von Baschar al-Assad gegen Aufständische vorgeht, Journalisten und Blogger als Zeugen der Bluttaten schwer. Doch auch bewaffnete Oppositionelle, die ebenfalls kaum Kritik dulden, griffen Journalisten an und diffamierten sie als Spione. Die Polarisierung der Medien, Propaganda und Manipulation, die extreme Gewalt und technische Hürden machen unabhängigen Journalismus in Syrien fast unmöglich.“
Mitgezählt wurden der französische Geheimdienstler Gilles Jacquier und die illegal in Homs bei den „Rebellen“ untergeschlüpften Remi Ochlik und Marie Colvin. Zu dem was "Reporter ohne Grenzen" unter „mutigen Frauen und Männern“ versteht ist wohl auch der Terroristen-Kumpel Paul Conroy.
Schwarz-weiß-grüne Flagge: Auf wessen Seite die „unabhängigen“  "Reporter ohne Grenzen" stehen
Wie wir oben sahen, zeigt hier eine im NATO-Modus operierende NGO nur die NATO Seite und blendet die syrische Seite komplett aus; ausgerechnet die des von außen angegriffenen Landes. "Reporter ohne Grenzen" vertritt die NATO-These vom „Bürger“-Krieg. Das ist keine Nachlässigkeit. Journalisten wissen sehr wohl was sie schreiben. "Bürgerkrieg" impliziert eine innere Auseinandersetzung syrischer bewaffneter Fronten. Das ist nicht der Fall, ROG weiss sehr genau, dass es sich um einen von außen finanzierten Krieg unter Einsatz ausländischer Kräfte handelt.
Das ist die erste Lüge.
Die zweite Ungeheuerlichkeit ist die:

„Doch auch bewaffnete Oppositionelle, die ebenfalls kaum Kritik dulden, griffen Journalisten an und diffamierten sie als Spione.“ Während "Reporter ohne Grenzen" die Toten Assad andichtet werden die entführten, gefolterten, getöteten TV-Leute und Journalisten Syriens glatt verschwiegen. Lediglich irgendwelche diffusen „bewaffneten Oppositionellen“ haben Journalisten irgendwie „angegriffen“ und „diffamiert.“
Von Ermordeten ist definitiv keine Rede. "Reporter ohne Grenzen" hat die Ermordung von Journalisten einfach verheimlicht.
"Hinter der Fichte" berichtete darüber:
Krieg gegen Journalisten
Gestern Morgen am 27. Juni 2012 wurde der Fernsehsender Al-Ikhbaryia überfallen. Sicherheitskräfte, Techniker und drei Journalisten des Fernsehsenders unweit der Hauptstadt Damaskus wurden umgebracht. Die Anlage wurde durch Sprengsätze völlig zerstört. Dieses Vorgehen trägt die Handschrift der NATO bzw. ihrer Söldner. Es weist, unter Gesamtschau der Situation, deutliche Parallelen zum Libyenkrieg auf.
Das Libyen-Szenario Am 30.Juli 2011 bombardierte die NATO unter anderem den libyschen Fernsehsender Al-Jamahiriyar und tötete die anwesenden Journalisten. Die NATO erklärte damals ungeniert, sie hätte den Fernsehsender bombardieren müssen, denn er hätte „Terrorsendungen“ ausgestrahlt.

Keine Erwähnung bei ROG findet der grausame Tod des Schauspielers und (nach „ROG“-Definition) Bürgerreporters Rafea Mohamad und mehrerer anderer TV-Achors, Hosts und Reporter.
Obwohl ROG auf der eigene Webseite den Fall von Anhar Kochneva schildert, die von den „bewaffneten Oppositionellen“ entführt wurde und offenbar vergewaltigt und mit dem Tode bedroht wird, wird in der „Jahresbilanz“ der Eindruck erweckt, die Todesgefahr für Journalisten gehe ausschließlich von Assad aus.
 

Wer steckt hinter „Reporter ohne Grenzen“
Die Frage ist schwerlich umfassend zu beantworten. Doch ein Blick auf die Geldgeber ist erhellend genug. Geld kommt u. a. von der NED - National Endowment for Democracy; einer quasi-US-staatlichen Einrichtung zur Einmischung in die Angelegenheiten anderer Staaten. Sie hat bei allen „Farbenrevolutionen“ ihre Finger im Spiel. Hintergrund zitiert den

„NED-Gründer, Allen Weinstein [...] 1991 zur Arbeitsweise des NED und ähnlicher Organisationen [...]: 'Vieles von dem, was wir heute machen, wurde vor 25 Jahren von der CIA insgeheim erledigt.'“ … und weiter : „Laut aktuellem Rechenschaftsbericht der RoG zählt unter anderem auch das Center for a Free Cuba (CFC) aus den USA zu den Geldgebern der Pariser   Menschenrechtsverfechter. Das CFC gehört wiederum zu jenem Netz US-amerikanischer Organisationen, deren vordringliches Ziel darin besteht, die kubanische Regierung zu stürzen. Zu den finanziellen Gönnern der Reporter ohne Grenzen gehört auch der [...] US-Multimilliardär George Soros [...]. Kaum jemand weiß, daß George Soros eine wichtige Rolle bei den politischen Prozessen in Osteuropa gespielt hat, die zum Zusammenbruch des Sozialismus führten. Schon seit 1979 unterstützte [er] osteuropäische Dissidenten [...], darunter die Gewerkschaft Solidarnosc in Polen, die Bürgerrechtsbewegung Charta 77 in der Tschechoslowakei und den Dissidenten Andrej Sacharow in der Sowjetunion. [...] Von der internationalen Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt engagierte sich Soros in den 1990er Jahren ebenso für die Destabilisierung der jugoslawischen Regierung, wie für die Unterstützung der gegen Serbien gerichteten politischen Interessen im Kosovo.... Aus der PR-Branche [steht] kein Geringerer in den Diensten von Reporter ohne Grenzen als die bekannte New Yorker Werbeagentur Saatchi & Saatchi. ... Zur üblichen Kundschaft dieses Werberiesens zählen Weltkonzerne wie Coca Cola, Disney, McDonald's und Toyota.... Publicis S.A. Group, zu dem Saatchi & Saatchi gehört, [verzeichnet] Kunden, die eng mit den außenpolitischen Interessen der USA verflochten sind, wie etwa der Bacardi-Konzern und nicht zuletzt die US-Armee."
"Reporter ohne Grenzen" nimmt eine auffällig frontale Position ausgerechnet zu all jenen Ländern ein, die den imperialen Interessen der USA im Wege stehen. Darunter China, Russland, Kuba und Venezuela. Apropos Venezuela. Im “ L’Express” behauptete der Präsident von Reporter ohne Grenzen Robert Menard 2007, Hugo Chávez besäße eine „hegemoniale Position über die Kommunikationsmedien.“ Der Botschafter Venezuelas schrieb daraufhin an den US-Senator Todd:
Praktisch bleibt die Mehrheit der Medien outlets Venezuelas in privater Hand - von den 81 TV-Stationen, 709 Radiosendern, 118 Zeitungen sind entsprechend 79, 706 und alle 118 Zeitungen in Privatbesitz und werden privat geführt. Noch wichtiger, sie alle üben ihre Rechte frei aus; oft kritisieren sie die Regierung mit lautstarken Worten.“
Nur ein Beispiel von vielen wie "Reporter ohne Grenzen" die Wahrheit auf den Kopf stellt und bei wem. Doch bleiben wir kurz bei Syrien und der seltsam selektiven Wahrnehmung bei ROG.
Am 28. 6. schrieben wir:
Unmoral der Phrasendrescher
Die verantwortungslose Masse der deutschen Konzern- und Staatsjournalisten thematisiert den Tod ihrer syrischen Kollegen nicht, senken den Kopf und setzen weiter Phrasen aus der NATO-Lostrommel zu unlesbaren Texten zusammen. (In stets wechselnder Reihenfolge: Diktator, Rebellen, Hochburg, eigenes Volk, Tyrann, Massaker… Fertig ist der Syrienbericht.

Bis heute verschweigen die NGO und die deutschen Journalisten gemeinsam die Morde an ihren syrischen Kollegen weiter. Dabei wäre die „Jahresbilanz“ die Gelegenheit gewesen, Rückgrat zu zeigen. Aber kein Wort kommt von den Feiglingen. Staat dessen: Kopf einziehen und abschreiben. Sollte ihnen mal wieder "Reporter ohne Grenzen" unterkommen. Vorsicht, kontaminiert. Tret- mit Unschuldsmine.

Weitere Info
Hintergrund über die Rolle von NGO


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