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Sonntag, 22. Dezember 2013

Chodorkowski: Medienauftrieb für den Paten

Bevor wir uns wieder dem Tagesgeschäft zuwenden, muss man für die An(n)alen noch den jedem Journalismus hohnsprechenden, würdelosen Medienauftrieb für den laut EUGH rechtmäßig verurteilten Verbrecher Chodorkowski festhalten:
Sind die deutschen "Journalisten" nun endgültig verblödet oder "bloß" ehr- und gewissenlos? Wer zählt die Zeitungen, wer die Namen die am Checkpoint Charly für einen Mafioso zusammenkamen? Damit das Theater um den Öl-igarchen, der weder in die Politik will noch die Anti-Russlandfront finanzieren will, überhaupt einen politischen Touch bekommt, zieht die Hehlerbande eine Pressekonferenz im „Haus am Checkpoint Charly“ durch! Was hat der Oligarch nun damit zu schaffen? Die Mainstreammeute hat sich dort hektisch gegenseitig umgerempelt. Arme deutsche, surreale Propaganda-/Medienwelt.
Doch es gibt noch Hirn - vor dem Eisernen Vorhang...Peter Lavelle von Russia Today schreibt am 21.12.2013 (zusammengefasst nach Russia Today) unter der Überschrift

Chodorkowski: Mythen, Hagiographie und Begnadigung
Die Begnadigung durch Präsident Putin sei in der Tat ein Paukenschlag gewesen. Lavelle hatte erwartet, dass Chodorkowski seine Strafe voll absitzt und dann verschwindet. Die Westmedien erklärten Putins Entscheidung als eine Mischung aus „ein Mann an der Spitze der Macht, der sich das leisten kann“ und auch als Versuch Russlands Menschenrechtsbilanz vor den Winterspielen in Sotschi zu bereinigen. Beide Erklärungen sind nicht zwingend. Putin muss niemandem etwas beweisen. Chodorkowski war kein Gefangener aus Gewissensgründen. Er war ein Krimineller. Er hätte in anderen Rechtssystemen zu lebenslänglich verurteilt werden können, für die Verbrechen die er begangen hat. Chodorkowski hat wie andere Oligarchen in den 1990ern gestohlen, erpresst und möglicherweise sogar Morde bestellt, als er aus geplünderten Staatseigentum Imperien formte. Er war auch ein politischer Betrüger, der politischen Einfluss buchstäblichen mit schmutzigem Geld kaufte. Erst im Gefängnis versuchte er sich neu als Mann des Volkes und Unterstützer der Demokratie zu erfinden. Chodorkowski und seine PR Maschine kreierten Mythen. Chodorkowski war niemals eine echte Bedrohung für Putins politische Macht und der hat ihn niemals gefürchtet und schließlich wird er das auch niemals. Vor dem Verfahren gegen ihn und seiner Inhaftierung zeigte Chodorkowski kein großes Interesse als Präsident gewählt zu werden. Aber es gibt überzeugende Beweise, dass er alles was in seiner Macht stand tat, den Staat für seinen persönlichen Vorteil zu nutzen. Und das ist der Kern der Yukos Affäre. Chodorkowski wurde nicht nur Russlands reichster Mann, er beabsichtigte auch noch reicher zu werden auf Kosten des russischen Staates und des russischen Volkes. Seine Ambitionen wurden zur Selbstüberhebung. Zuerst wollte er Yukos an texanische Öl-Leute verkaufen, dann - gegen russisches Recht - eine private Pipeline bauen, um Energie zu exportieren. Nach russischem Recht besitzt der Staat das Monopol des Energieexportes. Putin als Staatsoberhaupt, verantwortlich für den Schutz der Souveränität des Landes, blieb keine Wahl. Chodorkowski und die anderen Oligarchen mussten gestoppt werden. Nach seiner Wahl als Präsident 2000 machte Putin klar, dass die Oligarchen sich aus der Politik herauszuhalten und ihren gerechten Anteil an Steuern zu zahlen hatten. Das war der Hintergrund von dem was „Putins Oligarchenkrieg“ genannt wird. Chodorkowski ignorierte Putins Warnungen auf eigenes Risiko. Die Westmedien und bezahlten Apologeten im Dienste der Korruption behaupten Chodorkowski ist ein Opfer von Willkür und Verfolgung. Das ist Fantasie. Fakt ist Chodorkowski stellte sich selbst vorsätzlich geradewegs in Putins Blickfeld. In man sich Chodorkowski vorknöpfte, wurde der russische Staat vor etwas gerettet, dass sich praktisch leicht in einen Putsch der Oligarchen hätte verwandeln können. Anstelle dieses Oligarchen-Putsches flohen die verbleibenden Oligarchen entweder oder wurden hochbezahlte Staatsbedienstete, im Interesse des Staates arbeitend. Westliche Kritiker behaupten Chodorkowski hätte kein faires Verfahren bekommen, und dass seine Prozesse politisch motiviert waren. EUGH für Menschenrechte sieht das anders. Im Urteil des Gerichts war Chodorkowski massiver Steuerhinterziehung schuldig für die er zurecht verurteilt und inhaftiert wurde. In einem anderen Urteil fand der Gerichtshof keine Gründe für eine politische Motivation. Leider Gottes lassen die Legendenschreiber Chodorkowskis keine Chance aus, unbequeme Fakten zu übersehen oder wegzulassen. Ein anderer Mythos über Chodorkowski ist seine öffentliche Wahrnehmung. Für eine kleine Zahl von russischen Liberalen und natürlich der Gesamtheit der westlichen Mainstreammedien ist Chodorkowski ein Heiliger. Merkwürdigerweise wird Chodorkowski für das Gewissen der Nation gehalten, das sich vor Putins „autoritärem Thron“ selbst zum Märtyrer machte. Der einfache Russe denkt anders. Chodorkowski wird verbunden mit der Vergangenheit, einer furchtbaren Vergangenheit. Chodorkowski ist nicht der Held der Millionen Russen, die sehen mussten wie ihre Leben auf den Kopf gestellt wurden. Sie erlebten eine kleine Zahl gieriger und herzloser Individuen, die sie ausraubten und dann den Staat fast bis in die Grundmauern zerstörten. Chodorkowski und seine Oligarchen-Kumpane hatten keine Tränen, als die Leben von Millionen zerstört wurden. Jetzt zu der Begnadigung: Putin hätte Chodorkowski schon vor Jahren begnadigen können. Die öffentliche Meinung des Auslandes war niemals Teil seines politischen Kalküls und er kümmert sich wenig um die Überlegungen und Worte der westlichen Medienkoryphäen mit niedrigem Oktangehalt. Hätte Putin Chodorkowski ein, zwei oder auch fünf Jahre früher begnadigt, hätten wir von denen im Grunde denselben Nonsens gehört wie heute. Russlands Menschenrechtsbilanz war immer und wird wahrscheinlich auch ein Grund bleiben, dem Kreml zu kritisieren. Aber das ändert nicht das Verhalten im Kreml und wird es nicht in Zukunft.

Zur Theorie Putin könne sich die Begnadigung leisten, weil er sich mächtig genug fühlt, das zu tun. Ja er hat eine starke Unterstützung der öffentlichen Meinung. Putin war noch niemals gezwungen, etwas gegen seinen Willen zu tun. Putins Opposition ist schwer angeschlagen und das wird sich in nächster Zeit nicht ändern. Die Liberalen streiten sich mit sich selbst herum, schon lange bevor sie ein nationaler Zuschauersport wurden. Putin begnadigte Chodorkowski, weil der frühere Yukos Chef einer von vielen Berechtigten laut Gesetz über die Generalamnestie war, zusammen mit Pussy Riot und den Greenpeace 30. Es ist nichts Besonderes an Chodorkowski, außer seiner Gier und seiner Selbstüberhebung. Putin glaubt offensichtlich, Chodorkowski hat lange genug gesessen, um über beides nachzudenken. Was nun passiert ist eine offene Frage. Anzunehmen, dass Chodorkowski  immer noch erhebliche Mittel auf ausländischen Bankkonten versteckt hat. Wir werden jetzt sehen, ob Chodorkowski irgendetwas aus seiner kriminellen Vergangenheit gelernt hat. Die einfachen Russen haben kein bedeutendes Interesse an ihm.  Der beste Weg sich zu rehabilitieren wäre für ihn einfach zu verschwinden.

Die westlichen Medien mit der niedrigen Oktanzahl drehten auch gestern wieder durch vor Chodorkowski-Hysterie. Wann hat man je eine solche Medienaufwartung für einen rechtskräftig verurteilten Wirtschafts-Kriminellen in Deutschland erlebt?

Chodorkowski-Hysterie bei ARD am 22. 12. 2013
Wer zählt mal wer wie oft beim gesamten Mainstream heute die verordentete Phrase vom "Kreml-Kritiker" nachspricht? ALLE Konzern- und Staatsmedien! ALLE. Wer nennt Chodorkowski einen Kriminellen? Der gesunde Menschenverstand. Medien und gesunder Menschenverstand - ein Gegensatz im Deutschland des Jahres 2013.
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Chodorkowski und Bush - "Kreml-Kritiker" unter sich
Lesen Sie auch bei Harald Pflüger: Chodorkowski und die deutsche Polit-Mafia, bei den Nachdenkseiten oder von Viktor Timtschenko im ND. Voltaire (hier politaias Übersetzung) schreibt was Chodorkowski mit Rothschild, Bush und Kissinger verbindet. 
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