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Ticker - Die Wahrheit hinter der westlichen Russland-Hysterie

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Donnerstag, 10. Mai 2012

Syrien: Bombenanschlag auf UNO nutzt der NATO

Gestern, einen Tag nach Annans Warnung, Syrien könnte im Bürgerkrieg versinken, falls die Beobachtermission scheitert, wurde ein Konvoi aus vier Fahrzeugen der UNO-Beobachtermission durch eine unter einer Straße in Daara platzierte Bombe angegriffen. Der Leiter der UNO-Mission, Generalmajor Mood, die 11 ihn begleitenden Beobachter, sein Sprecher und ein Fotograf von AFP blieben unverletzt. (Nachtrag 9.30 Uhr: Es befanden sich mehrere Reporter im Tross der UN-Beobachter, darunter von AP.) Doch 6 Soldaten der syrischen Sicherheitseskorte wurden verwundet. (Sie fuhren als Schutz in einem Transporter hinter der UN-Kolonne.)
Unsere Freunde von der Agitprop-Abteilung der ARD ergreifen – ohne Vorliegen irgendwelcher Informationen - schon in der Überschrift Partei für die Anti-Assad-Seite und verkünden deren völlig unlogische Mutmaßung: „Der Syrische Nationalrat vermutet das Assad-Regime hinter dem Anschlag.“

tagesthemen präferieren Regimewechsel

Die Tagesthemen 9. 5. 2012 liefern ein exzellentes Beispiel für die psychologische Vorbereitung der Bevölkerung auf den Syrienkrieg:
Miosga: "Assad scheint keinen der Punkte des Annan-Friedensplanes ernst zu nehmen, geschweige denn umzusetzen. Wie lange will sich die UNO das noch mit ansehen?"
Mal abgesehen davon, dass hier in süffisantem Ton wieder nur eine NATO-Standardlüge ohne Beweise in den Raum gestellt wird, werden vor allem die bewaffneten Gruppen und Al Kaida-Terroristen in Syrien, die nachweislich Waffen aus Libanon und Libyen erhalten, einfach ausgeblendet. Der Frachter mit den angeblichen Waffen für Assad hatte keine an Bord, die Lüge wurde aber von ARD und Springer gemeinsam hochgepusht. Die im Libanon in Wahrheit gefundenen Waffen für die „Freie Syrische Armee“, von Saudi-Arabien, Katar und Al Kaida via Libyen geliefert, werden von der ARD verschwiegen. Assad hat halt der Böse zu sein, koste es was es wolle. Und sei es der (bei einigen Bevölkerungsteilen noch vorhandene) letzte Rest von Glaubwürdigkeit des Staatsfernsehens.
Miosga/Roth in den tagesthemen vom 9. Mai 2012
Als Kronzeuge kommt ausgerechnet der Putin-Interview-Fälscher Thomas Roth, der gewiß nicht wegen journalistischer Brillanz die Treppe nach New York hinaufgefallen ist, zu Wort. Und der meint, wenn das (von Mioska als einzige Option diskutierte) „Scheitern“ der Mission eintrete, die russische Seite aus strategischem Interesse „das Regime erhalten will“. Sie hätte schließlich einen Militärstützpunkt dort. Exakt wie bei der Vorbereitung des Öl-Krieges in Libyen wird deutlich, dass in den NATO-Medien einzig und ausschließlich der Regimewechsel und nicht die Erhaltung des Friedens zur Debatte steht.

NATO-Leute beschuldigen Assad, UN und seine Soldaten zu bombardieren

Da ist es ausgesprochen peinlich bis lächerlich, wie die NATO-Kollaborateure vom NTC – pardon – SNC, ausgerechnet die syrische Regierung des Bombenanschlags auf die UN-Mission beschuldigen.
„Das Regime nutzt diese Taktik, um die Beobachter hinauszutreiben, weil sie eine Sicherheitsgarantie geben. In ihrer Gegenwart können die Menschen ihren friedlichen Protest ausdrücken.“
Nur mal zur Erinnerung. Der französische Journalist und Agent Gilles Jacquier kam auf einer friedlichen Demonstration pro Assad ums Leben, die von der „Opposition“ mit Granaten beschossen wurde.
Schon die Beobachtermission der Arabischen Liga hat seinerzeit die terroristischen Aktivitäten der NATO-Al-Kaida-FSA-Connection und die Propaganda des Westens enthüllt. Deshalb wird ihr Beobachter-Bericht in den NATO-Staaten bis heute unterdrückt.

Qui bono - wem nützt der Bombenanschlag auf die UNO?

Stellt sich eine ganz einfache logische Frage:
Scheitert die Mission und die Beobachter ziehen ab wird was passieren?
Der Westen will den Regimewechsel. Das ist klar. Das Land versinkt im Bürgerkrieg. Katar, Saudis und NATO liefern dafür, entgegen dem UNO-Embargo, schon lange illegal Waffen und Ausrüstung und Geld über die türkisch- und libanesisch-syrische Grenze. Und das soll Assad nützen?
Es war der Boss der „Freien Syrischen Armee“ der verkündete, seine bewaffneten Gruppen würden die Angriffe auf die reguläre Armee fortsetzen. Diese „Freie Syrische Armee“ würde bei einem Erfolg des Annan-Planes überflüssig und der Kampf um Syrien verloren werden.
Von Bombenanschlägen und Bruch der Waffenruhe profitiert ergo ausschließlich der Westen mit seinen Kampfgruppen. Und dort wird man die Schuldigen an dem Terroranschlag auf die UNO-Beobachter finden.
Eine Frage zum Schluss: Wer sind also die irreführenden Lügenmäuler?
Antwort der ARD: