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Mittwoch, 17. August 2011

Libyen: In Großbritannien Randalierer in den Knast - In Libyen "Widerstandskämpfer mit britischer Unterstützung"

Randale und Gewalt sind grundsätzlich zu verurteilen, solange demokratische Mittel ausgeschöpft werden können. Tagesschau.de  kommt heute mit der triumphierenden Schlagzeile 
"Vier Jahre Haft für Randale-Aufruf auf Facebook"
Zwei Jugendliche sind von einem Richter zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie über Facebook zu Randale aufgerufen ahtten. Niemand ist ihrem Aufruf gefolgt. 
In Libyen würde der Mainstream sie "Widerstandskämpfer", "Rebellen" oder "Aufständische" nennen und die Bedeutung der sozialen Netzwerke für den Aufstand loben. 
Dr. Rejeb Muftakhov Budabusa, libyscher Dissident und führende Figur in Benghazi, gab in Frankreich ein Interview
Wie begann der "Aufstand"?
Ehrlich gesagt, die Revolte war inspiriert von einigen westlichen Staaten... Dieser Krieg ist Unrecht und unlogisch. ...
Erst war es friedlich, dann begann die Menge zu bomben, jemand eröffnete das Feuer auf Militäreinrichtungen, jemand setzte eine Polizeistation in Brand und so ging die Sache schief.

Da waren fremde Leute mit Waffen die die Gewalt in den Strassen begannen, junge Leute begannen Kampfgruppen zu bilden und so begannen die Kämpfe. Viele, viele Leute bereuen es, doch von dem Tag als die NATO die Bombardements begann war nicht was sie taten richtig.
Ich habe mir erlaubt, im Forum der ARD auf die Doppelmoral der NATO-Medien hinzuweisen.

Darauf trat massenweise der Pawlow'sche Reflex auf. 
Wie könne ich den demokratischen Rechtsstaat Großbritannien mit Libyen vergleichen! In England sind böse Randalierer unterwegs die drei Menschen umbrachten! Und sie haben sich an anderer Leute Hab und Gut vergriffen!
Natürlich ist Randale zu verurteilen und jedes Menschenleben ist zu schützen, ohne Wenn und Aber. Und gerade deshalb fragt man sich, wo diese Menschenfreunde Ihren Verstand gelassen haben und woher die ihre Informationen beziehen. Als ob sie nicht wüssten, wie viele Unschuldige in Libyen ihr Leben lassen mussten - durch britische Bomben. Ich habe kein Wort gelesen, dass auch nur einer von diesen Schreibern sich um das Hab und Gut libyscher Bauern kümmerte.
Meine Entgegnung auf diesem Blödsinn brachte die ARD nicht.
Da wir auf unserem Blog regelmäßig etwas mehr Besucher als die Zensoren haben, wird sie hier nachgereicht.
Inwieweit ein Überwachungs- und Irakkrieg-führender Staat noch eine Demokratie ist, lasse ich hier mal dahingestellt. Wie Sie möglicherweise überlesen haben, vergleiche ich die randalierenden Jugendlichen von England mit den weitaus gefährlicheren marodierenden Banden von Libyen, die dann zu bewaffneten Angriffen, Brandstiftungen, Bomben und Hunderten Toten geführt haben und jetzt "Rebellen" genannt werden. Ich zitiere dafür einen Kronzeugen aus den Reihen der "Rebellen". Natürlich gibt es einen Unterschied: Während es in England keine Einmischung von außen gab, war die libysche Randale eine von der Menschenrechtsorganisation NATO von außen initiierte und hatte überhaupt nichts mit "Freiheitskampf" zu tun. Da hilft auch nicht das Herbeten von vorgegebenen Phrasen. Lesen Sie einfach das von mir erwähnte Interview mit Dr. Rejeb Muftakhov Budabusa. Er ist ein "Aufständischer" des Übergangsrates in Bengasi. Es ist leider in Deutsch nicht erschienen, warum wohl? Ich helfe Ihnen gerne weiter.
Hinweis: Aus unerklärlichen Gründen erschienen hier heute Morgen nur Bruchstücke. Das ist nun ist die vollständige Fassung.