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Ticker - Die Wahrheit hinter der westlichen Russland-Hysterie

18.2. 2022 17.30 Uhr Die Führungen der Volksrepubliken haben die Evakuierung der Zivilbevölkerung nach Russland angeordnet, da der Angriff d...

Montag, 1. August 2011

Bengasi findet nicht statt - Reporter in den Bergen.

Breaking News
Lizzie Phelan aus Tripolis
"Bestätigt: Der größte Volksstamm in Libyen, die Wafalla (Pro-Gaddafi) marschieren nach Bengasi. Libysche bewaffnete Kräfte berichten in Bengasi zu sein. Es gibt auch Berichte, dass der TNC selber Al Kaida anwies Younis zu töten. Deshalb haben sein Sohn und sein Stamm ihre Treue zu Gaddafi bekundet. Die grüne Fahne soll wieder gehisst sein über den Kasernen von Bengasi. Heute große Feier in Tripolis."
Wir warten auf Bestätigungen aus anderen Quellen.

Weiter mit dem Text von heute 5 Uhr.
In Bengasi bekriegen sich die Möchtegern-Cäsaren von NATO-Gnaden. Doch ausgerechnet von Julius Cäsar stammt das Wort: "Ich liebe den Verrat, aber ich hasse den Verräter".
Dies bekam der Überläufer Younes zu spüren. Nach seiner Ermordung durch die eigenen Leute und die tagelang verschwiegenen Kämpfe in Bengasi (s. hier gestern), verlegt sich die psychologische Kriegsführung der NATO nun auf Ablenkung. Über Bengasi wird nicht mehr berichtet. Die eingebetteten Reporter spielen bei dieser Finte eine wichtige Rolle. (Sie sind nun offenkundig auch nicht mehr in Bengasi.)

Welche Rolle spielt Al Jazeera?
Während sich BBC und CNN zurückhalten, spielt Al Jazeera derzeit die Rolle des Wortführers, um den Eindruck zu erwecken, ein „arabischer“ Sender berichte authentischer und wahr. Al Jazeera aber gehört Katar. Katars zweitgrößte Einnahmequelle ist der Unterhalt der US-Streitkräfte am Golf. Der Zwergstaat ist die führende Kraft in Arabien im Kampf gegen Libyen. In Deutschland wurde kaum über den Rücktritt des Leiters des Al Jazeera Büros in Beirut, Jeddo, wegen der Lügenkampagnen des Senders berichtet.  

Wer kämpft im Gebirge?
Anstelle von Nachrichten aus der bisher omnipräsenten "Rebellenhochburg" Bengasi bringt der Mainstream nun also martialische und jubelnde „Frontberichte“ von den Kämpfen in den Nafusa-Bergen und der dortigen Stadt Zintan, rund 160 km von Tripolis entfernt. Wie es wirklich aussieht, findet man sogar im Mainstream, wenn man sich durch den Wust an Propaganda gräbt. 
Machen wir uns die Mühe und übersetzen was ARD und ZDF sich nicht getrauen, obwohl es selbst CNN – wenn auch versteckt – bringt. O-Ton CNN: 
"Bei einem kürzlichen Besuch in Tripolis' zentralem Bezirk Abu Salim, trafen CNN-Journalisten zwei Familien die vor kurzem vor den Kämpfen im Nafusagebirge flohen. ‚Wir wachten vom Beschuss auf‘, sagt Mabouka Hassem. Ihre Ortschaft Al Josh wurde von den ‚Rebellen‘ am Donnerstagmorgen angegriffen, sagt sie. ‚Das haben wir niemals erwartet. Unsere Nachbarn die in den Bergen über uns lebten griffen uns an.‘ Sie berichtet, sie und ihre Schwester und ihre Kinder flohen schreiend und weinend, teils barfuß. Sie erreichten Tripolis am Freitag. ‚Wir flohen nur mit dem was wir am Leibe trugen.‘ sagt Nuri Mohamed Ali. Er floh mit seinen Kindern aus Gawalish, eine andere Ortschaft an der Frontlinie, vor zwei Wochen."
Ein kurzes, wenn auch ungewolltes Bekenntnis dazu, wo die einfachen Libyer Schutz suchen und vor wem sie fliehen. 
In Tripolis halten die Kundgebungen für Gaddafi an und machen nun wirklich - selbst bei schlechtestem Willen - nicht den Eindruck, erzwungen worden zu sein.

Quelle: Al Jazeera
Sobald wir wieder Kontakt nach Libyen haben, informieren wir über die Vorgänge in Bengasi.

Einen typischen Artikel für Medien, die entweder keinen "eingebetteten"  Journalisten schicken dürfen oder die Informationen nicht bringen wollen, veröffentlicht gestern DIE ZEIT. Natürlich unter Berufung auf - Al Jazeera. Die ZEIT-Oberen gehören übrigens zur Bilderberg-Elite. Tenor: Es gab was, wir wissen nicht genau was, aber es war nicht schlimm für die Rebellen.