Ticker zu den Ereignissen Russland - NATO/Ukraine

Ticker - Die Wahrheit hinter der westlichen Russland-Hysterie

21.00 Uhr Die Pressekonferenz S. Lawrows zur Antwort der USA und NATO. Einer der letzten Staatsmänner . Verständliche und klare Erklärung de...

Samstag, 30. Juli 2011

Libyen: Die Rebellen türmen! ARD und ZDF schweigen!

+++ Wird heute laufend aktualisiert +++
Gestern erst hatte ich berichtet, dass die Ermordung des Überläufers Younes nur das Werk der Banditen selbst sein kann, die sich gegenseitig in Erwartung des Öl- und Geldregens vom NATO-Futtertrog verdrängen wollen. Realitätsferner konnten sie nicht sein. Es gibt selbst bei Al Jazeera Berichte mit Namen und Adresse, dass Younis inhaftiert und/oder von seinen eigenen Leuten entführt wurde. Nur für "unsere" Massenmedien kein Grund wahrheitsgetreu oder überhaupt zu berichten. Es ist jetzt 10.00 Uhr und noch kein NATO-Sender in Europa oder anderswo berichtet!
Dafür informieren aber unsere Quellen - nochmal: natürlich nicht die deutschen Massenmedien  - dass der "Regierungssitz" in Benghazi gestürmt wurde. 
Auch Lizzie Phelan berichtet aus Benghazi:
Alles fällt  auseinander. Rebellen bestätigen, dass Younes von Islamisten getötet wurde. Der Rebellenrat NTC ist aus Benghazi geflohen und die Kommunikation in der Stadt ist gekappt. Die NATO-Anhänger bringen sich angeblich gegenseitig um.  Letzte Nacht soll es bereits Feiern in Tripolis gegeben haben.
Nun dürfte auch dem letzten Mainstream-Gläubigen ins Auge springen, welch Geistes Kind die "Rebellen" sind. Auch die jungen Libyer die sich als Kanonenfutter für diese Banditen verheizen lassen, dürften nun aufhorchen. Lesenswerter Artikel heute auf Julius-Hensel-Blog.
Trotz aller Schutzbehauptungen und Ausflüchte seitens Mustafa Abdel Jibril, der auf der dsbzgl. Pressekonferenz im Angesicht der Obeidi-Stammeskrieger bewusst log und dann floh, liegen die Fakten nun auf dem Tisch: General Younis (früherer libyscher Innenminister im Generalsrang) und seine beiden Begleiter (ein Oberst und ein Oberstleutnant) wurden auf Befehl des Rebellen-Chefs Mustafa Adul Jalils (früherer libyscher Justizminister) arrestiert und nach Bengazi zu einer Anhörung gebracht. Dort wurden die drei Offiziere später befehlsgemäß von anderen Rebellen in einem Vorort ermordet und verscharrt. Als Auftraggeber wird der Exil-Libyer und Rebellen-Commander Khalifa Hifter (CIA) vermutet. Auslöser war wohl der mega-erfolglose “NATO-Sturm auf Brega”, dessen grandioser Misserfolg einen “Sündenbock” brauchte, Verdächtigungen heimlicher Gespräche von Younis mit Gaddafi und natürlich Rebellen-interne Hierarchiekonflikte – besonders jetzt beim Verteilen des Geldsegens.
Unser Thema ist die Rolle der Medien: In dieser kriegsentscheidenden Situation schweigen sie, die sich würde- und verantwortungslos an die Seite des NATO-Aggressors stellten und sich bis heute nicht entblöden Bombardements mit Hunderten zivilen Opfern als "zum Schutz der Zivilbevölkerung" zu verkaufen.

Noch haben wir keinen sicheren Informationen aus Benghazi - die Kommunikation ist tot. Doch die Hinweise auf eine Flucht der Verräter am Libyschen Volk häufen sich. Hafen und Flughafen sollen bereits besetzt sein, um die Flucht der CIA- und NATO-Leute zu verhindern. 
Nach Information die "Hinter der Fichte" eben direkt aus Libyen erhält, sollen sich "Rebellen"-Führungsfiguren jetzt per Auto auf der Flucht auf dem Landweg in Richtung Ägypten befinden.
Ein weiteres Indiz für den Zusammenbruch der NATO-Contras: Der sonst minutiös berichtende Sender Al Jazeera hat vor über 10 Stunden plötzlich seinen "Live"-Blog verstummen lassen.
Spannend nun, wann ARD und ZDF berichten dürfen. Die Uhr läuft seit rund 11 Stunden. Die letzte Tagesschau-Nachricht stammt von gestern, 29. 7. 2011, 3:20 morgens. Das ist 30 Stunden her.

AP berichtet von der Beerdigung Younis' gestern in Bengasi:
Am Grab brach Younis' Sohn, Ashraf, weinend und schreiend zusammen, als der Leichnam in den Boden gesenkt wurde und - eine überraschende und riskante Sache in einer Stadt, die als erste Gaddafis Herrschaft vor fast sechs Monaten abstreifte - flehte hysterisch um die Rückkehr des libyschen Staatschefs, um Stabilität zu bringen.
12.00 Uhr
Internationale Rufe aus Bengasi zu uns waren ohnehin nicht möglich, inzwischen ist auch die Internetverbindung gekappt. Wir warten auf Informationen und berichten dann weiter.

Die NATO bombardiert indessen die TV-Anlagen von Tripolis, um die Berichterstattung über die Erfolge der regulären Regierung und das Chaos im Contra-Lager zu verhindern. Erbärmlich, dass die ARD diesen gequirlten Unfug auch noch breit tritt:
"Gaddafis 'zunehmende Praxis aufrührerischer Sendungen' zeige, dass er 'Hass säen' und 'Blutvergießen auslösen' wolle, sagte NATO-Sprecher Roland Lavoie. 'Im Lichte unseres Mandates, das Leben von Zivilisten zu schützen, mussten wir handeln.'"
Die Meldung der Tagesschau ist von 10.50 Uhr - kein Wort über Bengasi.

12.24 Uhr Italien
Jetzt wo es "anders rum" geht, geht Berlusconi die Düse. Der kleine Bombenwerfer aus Rom fürchtet um sein Leben, berichtet Corriere dalla Sera.
Berlusconi fürchtet die Rache aus Tripolis. Der Ministerpräsident nervös: "Ich hörte es von meinem zuverlässigen Quellen." 
"Nun, da Gaddafi wahrscheinlich bleiben wird, sagte Berlusconi, wird aus unserem besten Freund unser schlimmster Feind." Corriere dalla Sera: "Eine Sorge mehr für Berlusconi; der fühlte sich schon  politisch, juristisch und finanziell gejagt, und jetzt körperlich bedroht."
15.00 Uhr Al-Jamahiriya: NATO ermordete 3 Journalisten
Al Jazeera hat sein Blog wieder aufgenommen, mit einem Bericht über das Bombardement des Fernsehsenders al-Jamahiriya in Tripolis.
Der Direktor des englischsprachigen Dienstes sagte , dass  bei dem NATO-Bombenangriff auf TV-Einrichtungen in Tripolis heute morgen drei Personen getötet und 15 verwundet wurden
"Drei unserer Kollegen wurden ermordet und 15 verletzt während sie ihrer Arbeit als Libysche Journalisten nachgingen." sagte Khaled Basilia in einer Erklärung. Er bezeichnete den Luftschlag als "Akt des internationalen Terrorismus" und dass dies die UN-Resolutionen verletzt unter denen die NATO agiert. "Wir sind kein militärisches Ziel, wir sind keine Kommandeure in der Armee und wir stellen keine Gefahr für Zivilisten dar. Wir führen unsere Arbeit als Journalisten aus, die Realität der NATO-Aggression und der Gewalt in Libyen darzustellen. Als Journalisten fordern wir die vollen Schutz der internationalen Gemeinschaft und bitten unsere Brüder in diesem Beruf überall auf der Welt zusammenzustehen gegen Angriffe auf Medienschaffende."
Prostituierte Medienschaffende der Bundesrepublik stehen dagegen lieber auf der Payroll des Imperiums und lügen uns die Hucke voll.
Hier das Beispiel des  in die NATO-Contra-Offensive "eingebetteten" ZDF-Propaganda-Mannes Stephan Hallmann.


16.00 Uhr
Vor einer halben Stunde meldet Al Jazeera über den bombardierten libyschen Sender:
"Al-Jamahiriya TV, im Falle dass sie sich wundern, sendet weiterhin obwohl er heute morgen von der NATO angegriffen wurde."
Bei ARD und ZDF kommt Bengasi weiterhin nicht vor. Das Volk erfährt stattdessen, dass Vettel von der Pole Position startet.

19.20 Uhr Al Jazeera Kein Bericht von der Pressekonferenz
Al Jazeera TV kündigte Bericht von einer angeblichen Pressekonferenz in Bengasi an. Doch die Schaltung kommt nicht zustande. Wie wir wissen sind ja die Kommunikationsverbindungen gekappt.
Schließlich meldete sich eben Tony Birtley per Satellitentelefon - angeblich aus Bengasi - und gibt nur allgemeine Erklärungen zum gestrigen Tod von Younis. Kein Wort über die aktuelle Lage in Bengasi. Er befand sich wie man deutlich an den Windgeräuschen hört, auf freiem Feld und nicht bei einer Pressekonferenz. Al Jazeera zeigt dazu Archivbilder von der Beisetzung Younis'. Die Lage in Bengasi und die internen Querelen werden nicht erwähnt. Es wird aber auch nicht behauptet, dass beim Übergangsrat alles OK sei.

19.45 Uhr Immer noch keine Nachrichten auf CNN, BBC, ARD und ZDF aus oder über Bengasi.

21.38 Uhr Al Jazeera bringt schon den Text des Birtley-Telefonates von 19.20 Uhr. Es wird nur behauptet, es habe eben eine Pressekonferenz von NTC-Chef Jilal gegeben. Erstmals keine Bilder, warum wohl? Ansonsten Belanglosigkeiten. Wie schon um 19.20 h berichtet wird auch im Text auf die Lage in Bengasi oder den Ort der "Pressekonferenz" mit keinem Wort eingegangen.