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Ticker - Die Wahrheit hinter der westlichen Russland-Hysterie

18.2. 2022 17.30 Uhr Die Führungen der Volksrepubliken haben die Evakuierung der Zivilbevölkerung nach Russland angeordnet, da der Angriff d...

Sonntag, 3. Juni 2012

Syrienkrieg 3: Angeblicher Menschenrechtsrat verurteilt Syrien

Teil 3                                                                                              (Teil 1 und Teil 2)
Die NATO-Medien führen genüsslich die UNO und UNO-Unterorganisationen an, wenn es darum geht, die imperialen Ziele einer imaginären  “Weltgemeinschaft” zu kaschieren, unter der die NATO nur sich selbst versteht; und jeden Gegner wie Libyen, Syrien, China, Russland zu diffamieren. Dafür werden von Aggressor- und Folterstaaten wie den USA gerne die "Menschenrechte" mißbraucht. 

Was ist vom UN-Menschenrechtsrat zu halten?
Erinnern wir uns zuvor, dass der UN-Menschenrechtsrat am 21. 2. 2011 in Genf einen Brief an Barack Obama, Catherine Ashton und die UNO schickte, der dem UN-Sicherheitsrat als Vorwand für die Resolution 1973 und damit für den Krieg gegen Libyen diente. Uns allen war damals klar, dass die NATO nur einem Vorwand für einen Krieg um die Ölreserven Libyens brauchte. Die dort behaupteten “Massaker” (“Bombardierung des eigenen Volkes”) waren frei erfunden. Das wurde schnell bewiesen, aber vom NATO-Mainstream totgeschwiegen.


Diese UN-Menschenrechtsaktivität forderte zigtausende Menschenleben. Die Parallelen zur heutigen Syrien-Kriegs-Propaganda sind verblüffend. Der Lügenbrief gegen Libyen wurde damals vom Schweizer Staatsbürger, aber libyschen Oppositionsvertreter, Sliman Bouchuiguir  (Libyan League for Human Rights) zusammengebastelt, vom Menschenrechtsrat abgenickt  und von der Westpresse dankbar verbreitet. Bouchuiguirs Zahlen: 6000 von Gaddafi ermordete Zivilisten; im Februar 2011, dem Monat des Beginns der Aufstände! Dieser Krieg und Massenmorde auslösende Brief des Menschenrechtsrates an den UN-Sicherheitsrat wurde im Umlaufverfahren ohne Diskussion und Prüfung der Fakten von den “Menschenrechtlern” unterschrieben. Darin wird gefordert, in Libyen „Alle verfügbaren Massnahmen und Druckmittel zu nutzen, um die Gräueltaten im ganzen Land zu beenden.“  (We urge you to use all available measures and levers to end atrocities throughout the country). Jedermann war und ist bekannt, dass diese Formulierung im außenpolitischen Vokabular „Militärische Intervention“ bedeutete. Soviel zum Charakter und Funktionsweise des UN-Menschenrechtsrates. 


Opfer von Hula trägt Pro Assad Flagge

Wie ein aktuelles Video zeigt, trägt eines der kleinen Kinder, die Opfer der Terroristen in Hula wurden, die syrische Flagge. Wir zeigen hier nur einen kleinen Bildausschnitt des herzzerreißenden Dokumentes. All diese Fakten werden von den "Menschenrechtlern" von NATOs Gnaden ignoriert.

Die Heuchler versammeln sich wieder
Auch jetzt wieder wird einseitig Syrien für die Massaker verantwortlich gemacht. Einberufen wurde die Sitzung des Menschenrechtsrates am 1. 6. 2011 auf Verlangen des Westens und der Menschenrechtshochburgen Katar, Türkei, USA, Saudiarabien und Kuwait.
Die Chefin des Rates, Navi Pillay, gab ein Statement ab, in dem sie die syrische Regierung des Massakers beschuldigt. Quellen nennt sie nicht.
Sie palavert von “Nach vorliegenden Berichten… Einige Berichte legen nahe…„ Doch sie kann – trotz der Tragweite solcher Behauptungen -  keinerlei Quellen nennen. Die inzwischen weltweit bekannten Zeugen für die Täterschaft der Terroristen werden im “Menschenrechtsrat” komplett verschwiegen. Wir wissen allerdings: Pillay vertritt stets die offiziellen NATO-Positionen. So wie sie es schon in Davos tat, wo die seltsame Menschenrechtsaktivistin bereits einen Krieg gegen Syrien nicht ausschloss. Sie verbreitete dort Phantasie-Opferzahlen der "Psychologische Kriegsführung (PsyOps)", die sich bald als falsch und vom Westen kreiert  erwiesen.

Aus dem Protokoll
Wir bringen hier nur die Informationen die in Deutschland verschwiegen werden, der Bericht ist beim Rat zu finden, der sich mit Informationen verdächtig bedeckt hält. 
Der syrische Vertreter:
„Syrien als betroffenes Land, verurteilt in stärksten Worten die Ermordung unschuldiger Menschen in einem brutalen Massaker. Gruppen von 600 bis 800 bewaffneter Terroristen haben das Gebiet angegriffen und das Massaker verübt. Stunden später verkündete die syrische Regierung die Einrichtung einer interministeriellen Kommission um die Wahrheit herauszufinden und die Täter der Gerechtigkeit zuzuführen. Die Regierung arbeitet ebenfalls eng mit der UN-Beobachtermission zusammen. Am 30. 5. wurde ein Bericht mit wichtigen Schlussfolgerungen vorgelegt: Das Hauptmotiv für die Morde war,  Glaubensstreitigkeiten in dem Gebiet auszulösen, das bisher  friedlich und nachbarschaftlich zusammen lebte. Sie stellte die Teilnahme von verschiedenen Nicht-Syrern an dem Massaker fest. Die Absicht des Angriffes war es, ein Gebiet außerhalb der Kontrolle der syrischen Regierung nahe zur libanesischen Grenze zu schaffen.“  
Diese Erkenntnis deckt sich auffallend mit unseren Erkenntnissen über die Kampagne grüner Kriegs-Apologeten für “Korridore”. Doch weiter im Text.
„Die USA waren der erste Anstifter für dieses Meeting und verbargen nicht ihre Unterstützung für die bewaffnete Opposition und ermutigte sie, sich nicht zu ergeben.“
Venezuela - im Namen von Bolivien, Kuba, Ecuadorand Nicaragua - verurteilte die Morde in  Houla und rief zu umfassenden Untersuchungen des Massakers auf. Diese Ereignisse dürften nicht als Vorwand für eine ausländische Intervention genutzt werden, die ernste Konsequenzen für den Weltfrieden hätte. Bolivien, Kuba, Ecuador, Nicaragua and Venezuela befürchten eine Wiederholung des libyschen Szenarios in Syrien.
Gegen die einseitige Verurteilung Syriens stimmten China, Russland und Kuba. Mehr erfährt Deutschland heute nicht.
„Unser Land tritt dagegen auf,  dass der UN-Rat für Menschenrechte für den ‚Start’ eines militärischen Szenarios in Syrien genutzt wird.“ Russisches Außenministerium
Der deutsche Michel wird erst noch schmerzlich begreifen müssen, dass die Welt draußen vor seiner Glotze und dem Eisernen Vorhang viel größer ist als die NATO und ganz anders aussieht als er glauben gemacht wird.

Es bleibt eine einzige Frage
Warum verurteilt ein UNO-Gremium – um den Preis eines Weltkrieges - ein Land ohne vorliegende Fakten? Weil es das Imperium so festgelegt hat. Die von den Kriegen in Irak und Afghanistan müden Bürger müssen mit immer schwereren Geschützen – im wahrsten Sinne des Wortes – hinters Licht geführt werden. Die UNO als Unterorganisation der NATO unter Ban Ki Moon etc. ist ein williges Werkzeug geworden.


Bemerkung
Wir nehmen hier niemanden in Schutz oder verteidigen die Verhältnisse in Syrien wo auch zahlreiche wirkliche Menschenrechtler und Linke leiden müssen.
Uns geht es um die Darstellung der Mittel und Methoden des totalen Krieges und der totalen Propaganda des Imperiums. Der Imperialismus, wirtschaftlich in die Ecke gedrängt, bereitet bewusst einen Krieg gegen syrien und den Iran mit weltweiten Ausmaßen vor und schafft Menschen- und Völkerrechte ganz offen ab. Das gilt es zu erkennen. Dabei helfen wir.
Es gibt nichts wichtigeres als Frieden.