Donnerstag, 24. Juli 2014

ARD/Reuters: Jetzt erfinden wir BUK-Raketen!

Keine BUK-Raketen? Macht nichts. Was nicht paßt wird passend gemacht. Die ARD tischt auffallend häufiger – wenn sich die Propagandaabteilung des Herrn Gniffke nicht selbst die Finger schmutzig machen will – Lügen aus anderen Quellen als Tatsachen auf; ohne eigene Recherche oder Verifizierung.
In den letzten Tagen der antirussischen Hysterie gerne genommen: Obama, Kerry, Poroschenko und ihre realsatirischen „unwiderlegbaren Indizien“. Noch lustiger: „...nach ukrainischen Geheimdienstangaben“.

Drei Lügen - drei Antworten
Herausstechend die Behauptungen vom unmenschlichen Umgang mit den Opfern der Flugzeugtragödie, der Steuerung durch Moskau und immer wieder - obwohl grade erst vom russischen Generalstab der Lüge überführt - die: „Separatisten hatten offenbar BUK-Systeme“ - meldet die ARD.

Im Brustton der Überzeugung und ohne den üblichen Konjunktiv die Lüge O-Ton ARD
"In diesem Zusammenhang sorgten die Angaben des ostukrainischen Rebellenkommandeurs Alexander Chodakowski für Aufsehen. Er sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Separatisten über Luftabwehrraketen des BUK-Systems verfügt hätten, mit denen der Abschuss von MH17 möglich gewesen wäre. … Chodakowski gab an, ein BUK-System sei aus Lugansk gekommen, um in einem Dorf zehn Kilometer westlich der Absturzstelle stationiert zu werden.“

Das Problem: Reuters lügt
Es hat zwar das Interview mit einem russischsprachigen Reuters-Mann gegeben, aber da wurde von Chodakowski genau das Gegenteil gesagt. Seine Richtigstellung, Auszüge:

Wir hatten tatsächlich ein Interview mit einem Vertreter der Agentur (Reuters) die diese Information rausgebracht hat, aber wir diskutierten die möglichen Versionen dessen was passiert war und dass wir keine Experten für Flugunfalluntersuchung sind. ...

Das sind die Informationen die ich in dem Interview gab, das Interview wurde mit einer Kamera aufgezeichnet. Zugleich analysierten wir die Versionen die von den Massenmedien verbreitet werden; und eine der Versionen war die Beschuldigung, die Milizen hätten ein BUK-System gegen die Boeing eingesetzt.

Ich ließ ihn absolut klar wissen, als Kommandeur einer militärischen Einheit, falls ich Ausrüstung wie diese hätte, würde ich unter keinen Umständen gegen Ziele einsetzen die keine Bedrohung für uns sind.“ Und jetzt detailliert: Auf die Frage ob jemand anderes BUK haben könnte. „Nein, dass weiß ich nicht. Auf eine entsprechende Frage des Reporters, forderte ich ihn auf Beweise zu zeigen, weil unser Gebiet ist voll überwacht mit allen möglichen Mitteln, einschließlich Satellitenaufzeichnungen. Also bitte, BUK ist eine wirklich große Einheit und kann auf jeder Art von Foto leicht identifiziert werden. Also bitte zeige uns deine Beweise und wir werden darauf reagieren.

News Anchor: Nochmal, ich möchte es - mit ihnen hier live – bestätigen, haben die Milizen BUK oder nicht?

Alexander Chodakowski: Ich sage Ihnen absolut, nachdem wir die ganze Situation analysiert haben und das ganze Arsenal geprüft haben – mit voller Autortät sage ich Ihnen, daß die Milizen keine BUK haben, MANPADS ja…

News Anchor: Sie haben sie nicht jetzt und hatten nie welche?

Alexander Chodakowski: Wir haben sie nicht jetzt und hatten nie welche

News Anchor: Ich möchte auch fragen mit wem Sie die Unterhaltung hatten. Sprach er gut russisch und hat er verstanden was sie ihm sagten?

Alexander Chodakowski: Ja, die Person sprach sehr gut. Teile des Videos gingen auch an führende russische Kanäle, inklusive REN-TV und ORT. Wenn jemand Beweise braucht kann man sie da erhalten. 

Abschließend stellt Chodakowski eine interessante Frage die die ARD natürlich nicht bringen würde: Wenn die ukrainische Regierung die angeblichen Beweise hatte, die Milizen würden über BUK verfügen, warum hat sie dann den Flug über das Kampfgebiet geleitet? Sie beruft sich doch auf Informationen aus angeblich gehackten Telefongesprächen über BUK bei den Milizen. Ob die Information authentisch ist oder nicht sei einmal dahingestellt, die Regierung tut ja so, warum hat sie dann nicht ihre Pflicht getan und den Flug über das Gebiet verhindert in dem einsatzbereite BUK-Komplexe seien?
In dem BBC-Interview bestätigt auch Alexander Borodai (Donezk), dass sie keine BUK haben. (min. 4:32 – 5:02) Entsprechende Fotos der Ukraine seien „Fake“.

Die Lüge vom pietätlosen Umgang mit den Leichen
Die Konzern- und Staatsmedien, in einer für Journalisten lächerlichen Voreingenommenheit, sprechen vom pietätlosen Umgang mit den sterblichen Überresten der Opfer, u. a. kolportiert von der Tagesschau am 20. 7. 2014 und den Putin-Interview-Fälscher Thomas Roth in den tagesthemen vom 21. 7. 2014 („Marodeure in Räuberzivil“, „würdeloses Gezerre“).

Anerkennung von Holland
Die Faktenlage ist, vom Leiter des holländischen Forensik-Teams am Absturzort berichtete BBC an jenem 21. 7. 2014: “Der Leiter des holländischen Forensik-Teams sagte er sei beeindruckt von der Arbeit an der Absturzstelle der MH17 in der Ukraine. Der Forensiker Peter Van Vliet sagte: „Ich denke sie machten einen Höllenjob an einem Höllenort.“
In diesem BBC-Video von gestern berichtet Alexander Borodai (ab Minute 4:36) darüber, dass sie die Leichen  nicht bewegen sollten - auf Weisung der OSZE.
 
Alexander Borodai: Wir haben auf allen Kanälen insitiert. (Screenshot BBC)
Der Augenzeuge
Ab min 1:21. „Dass die internationalen Inspektoren keinen Zugang hatte ist eine Lüge. Wir haben auf die Inspektoren gewartet, aber sie waren in Kiew blockiert in jeder weise. Die wollten offensichtlich nicht, dass sie kommen. Auf allen möglichen Kanälen habe ich auch persönlich, die Mitglieder unserer Regierung, haben angerufen, darauf bestanden, ja sie förmlich angeschrien, die Vertreter der internationalen Organisationen, kommt so schnell wie möglich. Bringt Eure Experten mit. Verdammt nochmal warum bringt ihr sie nicht her? Kann sein, das sie Angst hatten, aber dann weil die ukrainsiche Regierung sie eingeschüchtert hat. Wir haben sofort verkündet, dass wir jede Sicherheitsgarantie geben. Dann fingen sie an zu fragen ob die Garantie 100% ist, was kann es für eine 100% Garantie geben, in einem Kriegsgebiet? Das ist absurd. Wir wollten die Leichen von Anfang an sofort bergen. Doch wir bekamen extremen Druck vom OSZE-Vertreter, der sagte: ‚Ich vertrete 57 Staaten, wagt es nicht die Leichen zu berühren. Unter keinen Umständen. Oder 57 Staaten werden euch das und das zufügen - schreckliches. Ihr habt auf die Experten zu warten.‘ Und so warteten wir einen Tag, und einen zweiten und einen dritten. Kein einziger Experte (kam). Wir sagten: ‚Wo bleibt ihr? Wo ist  die internationale Gemeinschaft?' Warum kommt sie nicht? Sie sitzen nur in Kiew rum. Die Leichen liegen bei 30 Grad Hitze herum. Das ist absurd, einfach unmenschlich. Eine Szene aus einem Horrorfilm."

Keine Liebesgrüße aus Moskau
Zur Lüge von der russischen Hilfe. Im Gegensatz zur Überschrift der BBC, die implizieren soll, die Milizen hätten Kontakte zum und Unterstützung vom russischen Geheimdienst, sagt Borodai das Gegenteil. Er habe Kontakte wie jedes andere Mitglied der Gesellschaft gehabt, war und ist jedoch keine Geheimdienst-Mann; und – darum geht es schließlich – es gibt keine Unterstützung des russischen Staates für die Milizen. (min. 6:55) 
Reporterfrage: „Warum nicht?“ – „Fragen sie die russische Regierung.“

Keine Fragen mehr Euer Ehren.
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Dienstag, 22. Juli 2014

ZDF: Kleber – Es gibt keinen Genozid

"heute-journal" am 21. 7. 2014. Es war für den Chronisten wert, an dem Tag als die Lüge der NATO von der Schuld Rußlands auffliegt, sich den Chefpropagandisten des ZDF Claus Kleber mal anzuschauen. Nur deshalb.
 

Die Puzzelteile
Einen Überblick über die Lage bekommt man nicht, wie wir gleich zeigen. Dem Konsumenten werden einzelne Puzzleteile zugeworfen und so ausgemalt wie es Herrn Kleber passt. Ein Schulbeispiel für die Manipulation durch Selektion, Wortwahl und Lügen.
 

Die Mutter
Kleber mißbraucht den Schmerz der holländischen Opfer für Propaganda gegen Rußland. Wie vorgestern die ARD zeigt Kleber eine holländische Mutter mit den Worten: „Herr Putin geben sie meine Kinder zurück.“ Wie kann der russische Präsident Putin Opfer eines Flugzeugunglückes in der Ukraine nach Hause schicken? Man muß der verzweifelt trauernden Mutter das natürlich nachsehen. Aber abgesehen davon und dem Voyeurismus Klebers, das ist altes Material vom Vortag. Sind das Nachrichten oder ist das politische Agitation? Der Propagandazweck heiligt beim ZDF die Mittel.


Die Enthüllung in Moskau
„Unterdessen wartet Moskau mit einer neuen Theorie zur Ursache des Absturzes auf und zeigt mit dem Finger auf die Regierung der Ukraine in Kiew und nicht auf die Separatisten.“ Ist Kleber schonmal aufgefallen, daß Rußland keine Schuldzuweisung betreibt, sondern nur Fakten auf den Tisch bringt? Erstmal bringt Kleber freilich keine Belege für die „Theorie“, stattdessen ein Video über den Abtransport des Kühlzuges mit den Opfern. Ton aus dem Off über die Lagerung der Toten. „…. Wenig sachgerecht, fast pietätlos … können die Toten überhaupt noch zweifelsfrei identifiziert werden?...“ Wenige Sekunden später aber sagt der OSZE-Missions-Chef „Die Lagerung entspricht allen gängigen Normen.“ Der Widerspruch scheint nicht zu stören, Hauptsache die Mär vom Chaos an der Unfallstelle wird gefüttert. Dann schnell weiter hetzen, bevor noch einer die Sensation von der russischen "Theorie" sacken lässt.
 

"Erleichterung" und Bomben auf Zivilisten
Anschließend Poroschenko „Für die Experten hatte er eine Erleichterung parat.“ Gemeint ist die Feuereinstellung 40 km um die Unfallstelle herum. Dass inzwischen die Zivilbevölkerung außerhalb der 40 km weiter bombardiert wird, muß das ZDF ja nicht erwähnen, kein Nachrichtenwert.
 

30 Sekunden Wahrheit
Und jetzt wird es spannend: Ganze 30 Sekunden Video und Ton aus dem Off: „Russland geht in die Offensive. Der Generalstab präsentierte Satellitenaufnahmen vom Absturztag. Kiew müsse erklären warum es Flugabwehrsysteme stationiert habe, obwohl die Aufständischen nicht über Flugzeuge verfügten. Auch habe sich ein ukrainischer Abfangjäger bis auf 5 km der malaysischen Maschine genähert. Er habe durch aus Luft-Luft-Raketen gegen die Boeing einsetzen können. Nebelkerzen oder mehr?“ Verriegelt wird der Satz mit der Wertung "Nebelkerze"? Hat man das schon mal über das Geeiere von Obama, Kerry, Psaki gehört? Auf die wesentlichen Fakten wird schamhaft verzichtet. (Nachweis der Raketensysteme der Ukraine am Unglücksort, Radaraktivitäten) Dann Putins Statement, dass eine unabhängige Expertenkommission erforderlich ist und ihre Arbeit mit allen Mitteln unterstützt werden muss. Anschließend aber bringt der Sender Steinmeier. Der redet zusammenhanglos schon wieder von Sanktionen. Die Unlogik, dieser Widerspruch zwischen Putins Aussage und Steinmeiers Engstirnigkeit ist dem ZDF auch hier nicht peinlich. Die Phrasen sind untergebracht, basta. Putin kann tun und lassen was er will, der Westen - und immer dabei Steinmeier - stampft mit dem Fuß auf und ruft nach Sanktionen.
 

Keine Ahnung von nichts
Anschließend Klebers Schalte zu einem Herrn Strumpf in Donezk, der über den zukünftigen Verbleib des Wracks philosophiert und - was Wunder – sich sorgt „Die malaysischen Experten wollen nicht in die Mündungsrohre der Rebellen gucken.“ Ihm ist entgangen, dass sich die Malaien gar nicht beschwert haben und seine Ängste offenbar nicht teilen. Herr Strumpf hat auch keine Ahnung, dass zwei Etagen unter ihm die bösen Rebellen die Flugschreiber an Malaysia übergeben. Aber er weiß „Putin ist immer mehr in die Isolation geraten.“ Und nennt Australien, Brüssel, Washington - für ihn tatsächlich die „Weltöffentlichkeit“. Strumpf kennt offenbar die Welt außerhalb der NATO gar nicht.

video
Ich Faschismus-Leugner - Du Russe
Und dann zeigt Kleber Wirkungstreffer. Die bisher sorgsam verborgene hilflose Wut über den Widerstand und die Verweigerung große Teile der Bevölkerung gegen die Bevormundung durch die Konzern- und Staatsmedien, über die viele Kollegen aus den Redaktionen hinter vorgehaltener Hand sprechen, bricht bei Kleber durch. In einem Tonfall der fatal an Karl-Eduard von Schnitzler erinnert, meint er, der Widerspruch wolle nur erreichen, dass man nichts mehr glaube. Natürlich sind wir alle Russen, denn: „Propaganda auf allen wichtigen russischsprachigen Kanälen lässt Millionen Menschen glauben, in Kiew der Hauptstadt der Ukraine herrschten blutrünstige Faschisten, die einen Genozid an Russischstämmigen in der Ost-Ukraine planen. Wir und viele Medien sind Hinweisen nachgegangen, ob das stimmt und haben festgestellt:

Es gibt diese Faschisten nicht. Jedenfalls nicht an verantwortlicher Stelle in Kiew.
Und trotzdem bekommen wir immer noch Zuschriften die das behaupten.“
Halten wir einfach fest. Herr Kleber behauptet, es gibt keine Faschisten an exponierter Stelle. Herr Kleber bestreitet die Absicht eines Genozides. Wo sind die Maidan-Sniper? Die Mörder von Kiew und Odessa? Hat er schonmal über den Kiewer Kult um Bandera berichtet, der Kinderleichen mit Stacheldraht an Bäume binden ließ? Hat er von Kovals Filtrationslagern gehört? Wozu dient die Bombardierung der Zivilbevölkerung? Was hatte Timoschenko über die Russen gesagt? Womit wollte sie die umbringen? Kleber unterdrückt den zentralen Fakt,  dass der Maidan-, Kiew-, Odessa-Faschist Parubij der Chef des "Nationalen Sicherheitsrates", der höchsten Machtposition nach dem Präsidenten ist! (Wir berichteten gestern.) Wer gibt der Artillerie in der Ostukraine dann eigentlich die Befehle? Natürlich ist Kleber klar, dass er den Russen, die am meisten unter dem Faschismus gelitten haben und 20 Millionen Opfer zu beklagen haben, das Recht abspricht Faschismus zu erkennen! Wie großkotzig und arrogant kann der noch sein? Oder ist es die 1989 bei einem bestimmten ZK beobachtete Hilflosigkeit? Was kommt als nächstes? „Ich liebe Euch doch alle.“? 
Doch das reicht ihm nicht. Anschließend bringt er ein Video, das Gerüchte widerlegen soll. Jetzt vielleicht Bilder von Aufmärschen in SS-Uniformen? Von den Massakern in Kiew und Odessa? Von dem eingekesselten Parlament, umstellt von Leuten mit Emblemen der SS-Division Galizien? Über den in Nationalgarde umbenannten Rechten Sektor und dessen Morde in Mariupol, Slawjansk etc.? Die zerfetzte Frau auf dem Gehweg in Lugansk? Den alleine mit 8% gewählten Ljaschko der Menschen vor der Kamera foltert? Und und und… Jeder kennt das. Nicht so das selektive ZDF. Eine Kreuzigung eines kleinen Jungen habe nicht stattgefunden - weil das ZDF die Zeugin nicht ausfindig machen konnte.

Krieg mit Worten
In dem Stil geht es weiter bis „Der Kampf um die Deutungshoheit wird im kremltreuen russischen Staatsfernsehen aufgeführt…. Der vom Geheimdienst finanzierte Sender….“ Stimmungsmache und Polemik in den angeblichen Nachrichten.
Aber jetzt aufgepasst: „Bei Rossija 1 ist schnell klar wer schuld trägt. Die ukrainische Seite wird suggeriert, denn die Separatisten hätten gar keine Waffen, die in diese Höhe reichten.“ Das ZDF zeigt dazu Bilder von ukrainischen SA-11 BUK!. Weiter geht’s; zu den Bildern des berüchtigten 6-Sekunden-Videoschnipels eines vorbeifahrenden BUK heißt es „Als die Ukraine im Internet Bilder eines mobilen Raketenwerfers veröffentlich bei dem eine Rakete fehlt, behaupten die russischen Sender der Ort sei falsch. Begründet wird das mit der Aufschrift auf einer Werbetafel.“
Das schlägt dem Fass die Krone mitten ins Gesicht. Nicht der russische Sender hat das irgendwann „behauptet“, sondern de
r russische Generalstab hat es am selben Tag bis ins klitzekleine Detail  bewiesen. 
O-Ton „Das Bild wurde aufgenommen in der Stadt Krasnoarmeisk. Das wird bestätigt durch eine Werbefläche an der Straße. Darauf befindet sich die Adresse des Autohändlers in der Dnepropetrowskaja Str. 34. Seit 11. Mai ist die Stadt unter Kontrolle der Ukrainischen Streitkräfte. …. Zum Ende meiner Rede möchte ich unterstreichen, dass die russische Föderation an die Milizen keine BUK-M1 Raketen-Systeme oder andere Ausrüstungen geliefert hat.“
 

Die Nerven liegen blank - jetzt nachsetzen!
Das ZDF beherrscht die hohe Kunst zu zeigen, wie seriös das russische TV informiert hat und es gleichzeitig so aussehen zulassen als wäre das gelogen. Wohlgemerkt, die Pressekonferenz des russischen Generalstabes fand am selben Tag vor Klebers Sendung statt.

Kleber hat sich gestern nicht nur als Fakten-Leugner, sondern vor allem als Faschismus-Leugner entlarvt.
Festzuhalten bleibt, die Nerven der Hauptakteure der Propaganda liegen blank. Der Widerstand der Zigtausend aufbegehrenden Bürger wirkt. Steinmeiers Ausflippen von Berlin war erst der Anfang.
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Montag, 21. Juli 2014

ARD: Widerlich, auf Kosten der MH17-Opfer - Fakten

Faktenlage
Über ukrainischem Kriegsgebiet stürzt am 17. 7. 2014 eine Passagiermaschine ab. Ursache und Verursacher sind bisher nicht ermittelt. Eine behördliche Untersuchung des Absturzes hat noch nicht begonnen. Der Westen beschuldigt noch in der Stunde des Absturzes den russischen Präsidenten Putin persönlich für Absturz und Verzögerung der Untersuchung verantwortlich zu sein. Russland weist niemandem Schuld zu, sondern unterstützt eine unabhängige Untersuchung unter Einbeziehung der Luftfahrtorganisation der UNO, der ICAO, und verlangt eine Einstellung der Kampfhandlungen. Russland will auch die Flugschreiber nicht. Das ist alles was wir wissen.


UNO-Organisation ICAO
Die ICAO hat bisher nur zwei Erklärungen abgeben. Erstens, dass der Absturz außerhalb der Flugkontrolle von Simferopol stattfand und man für Untersuchungen bereitstehe. (17. 7. 2014) Zweitens, dass man die ukrainische Unfalluntersuchungsbehörde NBAAII unterstützen wird. Und, dass der Einsatz von Waffen gegen die internationale Zivilluftfahrt auf das schärfste verurteilt wird. (18. 7. 2014) Seit dem äußert sich die ICAO nicht mehr. Agenturen melden unter Berufung auf UNO-Quellen, die ICAO habe eine internationale Untersuchungskommission vorgeschlagen.


Ukrainische Flugunfalluntersuchungsbehörde NBAAII 
Hat am Tag nach dem Absturz (18. 7. 2014) zwei Erklärungen abgegeben. Eine über den Absturz beim Dorf Hrabové/Donezk. Die zweite besagt, neben den Daten des Fluges, das NBAAII habe eine Untersuchungskommission gegründet. Die Kommission wird vom Leiter des NBAAII geleitet.
Seit dem gibt es keine Informationen von beiden Behörden mehr.
Soweit die objektive Situation.
 

Schlagseite bei den Schlagzeilen
Diese Darstellung in den Massenmedien des Westes ist angesichts der nicht vorhandenen Informationen bemerkenswert einseitig und propagandistisch. Zur Stunde berichtet lediglich das Handelsblatt von beiden Seiten.
Wie bereits gesagt, verhalten sich die von Putin direkt kontaktierten Politiker wie Merkel, Rutte etc. auffällig zurückhaltend. Australiens PM Abbott: „Putin hat viele richtige Dinge gesagt.“ Andere Medien wie SPIEGEL beginnen den Tatort und die Umstände der Leichenbergung als chaotisch zu beschreiben. Wer die Kollegen dort kennt, versteht, dass es um eine Alibidarstellung geht, für den Fall die Untersuchungsergebnisse fallen nicht pro-NATO aus. „Untersuchungsergebnisse zweifelhaft aufgrund der Umstände….“ werden wir dann lesen.

Öffentlich bezahlte Desinformation in der ARD
Doch die siechenden Blätter sind nicht unser Thema. Die psychologische Beeinflussung der Bevölkerung (wer will bitte ernstlich bei ARD-Tagesschau noch von "Information" reden?) läuft in Deutschland immer noch über die TV-Nachrichten von ARD und ZDF.
Bei der ARD erleben wir gezielte und vorsätzliche Manipulation durch Selektion und beeinflussende Präsentation der Nachrichten. Als herausragende Protagonistin und Propagandistin hat sich Golineh Atai herausgestellt. Doch die ARD bedient sich auch dreist der offenen Lüge, mit denen Lielischkies Atai noch toppt. In den letzten Wochen hat die ARD sich in Ermangelung anti-russischer Fakten auf hysterische Stimmungsmache verlegt. Eine Niveaulosigkeit, die selbst ARD-Kenner nicht für möglich gehalten haben. Alle Videos hochzuladen ist einfach zu aufwendig. Wir haben tagelanges Videomaterial voller ARD-Lügen gespeichert. Und ehrlich gesagt, Roth, Miosga, Kleber und Konsorten sind ab IQ 20 aufwärts auch nicht mehr zu ertragen.


Dokumentieren und speichern
Um die unverantwortliche friedensgefährdende Hetze zu dokumentieren, reicht es völlig aus die aktuelle ARD-Webseiten anzuschauen. Es sticht ins Auge wie Information durch unverfrorene Stimmungsmache ersetzt wird. Anstelle der von uns o. g. Fakten lesen wir „Trauer, Wut und Empörung wachsen in den Niederlanden“. Wut auf die NATO-EU, die die Morde von Kiew und Odessa auf dem Konto hat? Wut auf die ukrainische Armee und Nationalgarde die Frauen und Kinder bombardieren? Empörung über den Krieg? Diese Kausalkette findet bei ARD nicht statt. Stattdessen „Herr Putin, schicken Sie mir meine Kinder nach Hause - bitte!", „Premier Rutte verlangte in einem Telefonat von Russlands Präsident Putin, dieser solle endlich für ungehinderten Zugang zur Absturzstelle sorgen.“ Der Absturzstelle in der Ukraine wohl gemerkt! Einerseits wirft der Westen - der den tödlichen Madain-Putsch finanziert und angeleitet hat - Putin Einmischung vor, ohne Beweise natürlich, andererseits soll Putin – freilich rein rhetorisch gemeint – in der Ukraine für Ordnung sorgen. Ohne sich einzumischen. Wie soll man die westliche Hetze anders bezeichnen wenn nicht als „psychopathisch“?


Psychopathie 
"Wer unter Psychopathie leidet, fällt zunächst positiv auf. Betroffene gelten als äußerst charmant, authentisch, selbstsicher und wortgewandt. Sie haben eine durchschnittliche bis leicht überdurchschnittliche Intelligenz. Ihnen fehlt jedoch jegliche Empathie, und sie scheuen soziale Verantwortung. Dabei neigen sie sehr stark zu impulsiven Reaktionen. Sie verspüren Genugtuung, wenn sie andere Menschen manipulieren und kontrollieren können. Unter Psychopathie versteht man eine schwere Form der dissozialen Persönlichkeitsstörung. … Eine Therapie ist nur sehr schwer möglich." Quelle ZEIT.

Selektions-Sender
Ein anderes Beispiel ist der Artikel „Was passiert mit den Opfern von MH17?“. Die ARD nimmt nicht selbst Stellung sondern setzt ihre Botschaft aus selektiven Zitaten zusammen. Der völlig zusammenhanglose Satz „Die Separatisten waren bewaffnet, wir nicht.“. Was soll der, wenn nicht das Wort „Waffen“ stimmungsmachend transportieren? Braucht der ukrainische Katastrophenschutz zum Leichenschleppen Waffen? Vorwurf (!) der ARD: Die Leichen wären von den Rebellen abtransportiert worden. „Die ukrainische Katastrophenschutzbehörde beschuldigt die Separatisten, alle bisher geborgenen 196 Leichen vom Absturzort entfernt zu haben.“ Ja sollen sie bei 30 Grad in der Hitze liegen bleiben bis die Ermittler endlich mal kommen? Während die Medien samt Technik zu Dutzenden am Tatort rumtrampeln, kommen die Ermittler angeblich nicht durch, sagt die Westpresse. Die Opfer liegen nicht nur auf freiem Feld, sie sind durch Dächer in die Häuser gestürzt. Sollen sie bei den Familien in der Küche liegenbleiben bis irgendwann Parubijs (siehe unten) Leute kommen und sie abholen? Was würde in dem Fall der Westen sagen? „Sie lassen die Opfer einfach liegen und warten, dass die Beweise verwesen…“ Damit nicht genug. ARD O-Ton: „Die Ukraine wirft den Separatisten zudem weiterhin vor, Beweise an der Unglücksstelle zu vernichten. Der Sprecher des ukrainischen Sicherheitsrates sagte in einer Pressekonferenz, dass die Separatisten alles täten, um die Beteiligung von russischen Raketen an dem Absturz zu verwischen.“ Für eine Vertuschung gibt es überhaupt keine Beweise. Dass die ukrainischen Raketen in Russland produziert sind, bleibt unerwähnt. Auch, verschwiegen: Der ukrainische Generalstaatsanwalt hat verkündet, die Separatisten haben keine Raketen! Doch das stört das Staats-TV nicht. 

Sicherheitsrat unter Leitung eines Mörders
Interessant wäre für den Leser allerdings die Hintergrundinformation, dass besagter „Sicherheitsrat“ unter Leitung des berüchtigten Faschisten Parubij steht. Der Mann war der Kommandant des Maidan als die tödlichen Schüsse fielen. Er verhinderte, dass Regierungskräfte die Sniper ausschalteten. Parubij war zwei Tage vor dem Massaker in Odessa und traf sich dort mit „Wolkow“, der gefilmt wurde wie er auf die Opfer im brennenden Gewerkschaftshaus schoß. In Parubijs Bereich fanden die ersten Massaker statt. Die false-flag-Operation „Schüsse vom Maidan“ und das Massaker von Odessa sind nicht aufgeklärt. Selbst die NATO-freundliche OSZE hat fehlende Kooperation der Ukraine beklagt. Würden Sie dem Mann Beweis- ggf. sogar Entlastungsmaterial übergeben?

Hysterie und Berechnung
Dass die imperialistische NATO jault, weil ihr Plan zur Einkreisung Russlands nicht aufgeht, ist ja verständlich. Die grundlose Hysterie in den Westmedien bleibt umso mehr hanebüchen. Es werden Beweise für die Schuld Russlands erfunden und NATO-Versatzstücke wie geschnipselte oder gefälschte Videos gesendet. Freeman hat eins davon auseinandergenommen.
Die lange Reihe der Lügen
Tragisch, dass staatlich finanzierte Mainstreammedien die Darstellungen der Massenmörder und Kriegstreiber von Jugoslawien, Irak, Vietnam, Afghanistan, Libyen, Syrien ohne Anstand, ohne Moral, ohne Gewissensbisse den deutschen Zwangskonsumenten  aufs Auge drücken. Als hätte es die Tonkin-Lüge, die Powell-Lüge, die Scharping-Racak-Lüge, die Brutkastenlüge, die Hula-Lüge oder die Lüge von Gaddafis Bomben nie gegeben.
Was muß noch passieren, bis Medien und Medienopfer wenigstens mal innehalten und daran denken was schon Kinder lernen „Wer einmal lügt….“? 

Gerichtsbekannt und vorbelastet
Wer die Operation Mockingbird und die Operation Northwoods kennt und den ARD-ZDF-NATO-Schmutz protegiert, ist mitschuldig.

Tragisch bleibt es, zu beobachten wie vernunftbegabte Menschen durch primitivste Propaganda verblödet werden und sich gegen Russland wenden lassen. Doch sie können, wenn ihre Kinder in den Krieg müssen, nur sich selbst die Schuld geben.
Die Mitläufer in den Medien und die Mitläufer vor der Glotze machen die Täter mächtig.
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Samstag, 19. Juli 2014

Flugzeugabsturz MH17: Zehn Fragen der Russen – Ten Questions

Bei aller Medienpanik. Wir beobachten derzeit, alle Politiker mit denen Präsident Putin nach dem Absturz gesprochen hat, halten sich zurück.
Warum wohl? Dazu gehören Obama, Merkel und der holländische Ministerpräsident Mark Rutte! Was natürlich die einschlägige Journaille und die Psychologische Kriegsführung der NATO nicht daran hindert die Hetze hochzufahren.

Drei Feststellungen
W. Putin hat wohlweislich gesagt:
1. Es war ein Verbrechen
2. Verantwortlich ist die Ukraine
3. Rußlands Organe sind angewiesen alles zur Aufklärung zu tun und Putin werde die Öffentlichkeit über die wahren Vorgänge informieren.
Zehn Fragen der Russen
Rußland verhält sich professionell statt hysterisch und weist keine Schuld zu. Das russische Verteidigungsministerium hat 10 einfache Fragen gestellt. Auf deren Beantwortung man gespannt sein kann.

"Zehn Fragen an die ukrainischen Behörden
1. Unmittelbar nach der Tragödie beschuldigten die ukrainischen Behörden die Selbstverteidigungskräfte. Worauf basieren diese Anschuldigungen?
2. Kann Kiew genau erklären wie es BUK-Raketenrampen in der Konfliktzone nutzt? Und warum vor allem wurden diese Systeme dort stationiert, angesichts dessen, dass die Selbstverteidigungskräfte keine Flugzeuge haben?
3. Warum tun die ukrainischen Behörden nichts eine internationale Untersuchungskommission einzusetzen? Wann wird eine solche Kommission ihre Arbeit aufnehmen?
4. Wären die Ukrainischen Streitkräfte bereit internationale Ermittler die Bestände ihrer Luft-Luft-Raketen und ihrer Boden-Luft-Raketen sehen zu lassen, einschließlich der in den Boden-Luft-Raketenstartrampen genutzten?
5. Wird die internationale Kommission Zugang bekommen zu den Verfolgungsdaten aus zuverlässigen Quellen bezüglich der Bewegungen ukrainischer Kampfflugzeuge am Tage der Tragödie?
6. Warum hat die ukrainische Flugkontrolle dem Flugzeug erlaubt von der regulären Route nördlich in Richtung der „Antiterror-Operations-Zone“ abzuweichen?
7. Warum war der Luftraum über der Kriegszone nicht für zivile Flugzeuge gesperrt, besonders seit das Gebiet nicht vollständig von Radar-Navigations-Systemen abgedeckt war?
8. Wie kann das offizielle Kiew die Berichte in den sozialen Netzen kommentieren, von einem vermeintlichen spanischen Fluglotsen der in der Ukraine arbeitet, dass da zwei ukrainische Militärflugzeuge längsseits der Boeing 777 über ukrainischen Territorium flogen?
9. Warum hat der ukrainische Geheimdienst begonnen mit den Aufnahmen der Kommunikation zwischen ukrainischen Fluglotsen und der Besatzung der Boeing zu arbeiten, ohne auf die internationalen Ermittler zu warten?
10. Welche Lehre hat die Ukraine aus dem ähnlichen Vorfall gezogen, als eine russische Tu-154 im Schwarzen Meer abstürzte? Damals stritten die ukrainischen Behörden jegliche Verwicklung der ukrainischen Streitkräfte in den Vorfall ab, bis unwiderlegbare Beweise die Schuld Kiews erwiesen."

TEN QUESTIONS FOR THE UKRAINIAN AUTHORITIES
1. Immediately after the tragedy, the Ukrainian authorities, naturally, blamed it on the self-defense forces. What are these accusations based on?
2. Can Kiev explain in detail how it uses Buk missile launchers in the conflict zone? And why were these systems deployed there in the first place, seeing as the self-defense forces don’t have any planes?
3. Why are the Ukrainian authorities not doing anything to set up an international commission? When will such a commission begin its work?
4. Would the Ukrainian Armed Forces be willing to let international investigators see the inventory of their air-to-air and surface-to-air missiles, including those used in SAM launchers?
5. Will the international commission have access to tracking data from reliable sources regarding the movements of Ukrainian warplanes on the day of the tragedy?
6. Why did Ukrainian air traffic controllers allow the plane to deviate from the regular route to the north, towards “the anti-terrorist operation zone”?
7. Why was airspace over the warzone not closed for civilian flights, especially since the area was not entirely covered by radar navigation systems?
8. How can official Kiev comment on reports in the social media, allegedly by a Spanish air traffic controller who works in Ukraine, that there were two Ukrainian military planes flying alongside the Boeing 777 over Ukrainian territory?
9. Why did Ukraine’s Security Service start working with the recordings of communications between Ukrainian air traffic controllers and the Boeing crew and with the data storage systems from Ukrainian radars without waiting for international investigators?
10. What lessons has Ukraine learned from a similar incident in 2001, when a Russian Tu-154 crashed into the Black Sea? Back then, the Ukrainian authorities denied any involvement on the part of Ukraine’s Armed Forces until irrefutable evidence proved official Kiev to be guilty.
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Freitag, 18. Juli 2014

Flugzeugabsturz: ARD "MissInformation" Atai spekuliert aus Moskau

Funktionäre bzw. Medien des NATO-Einflußbereiches und natürlich die Putschisten in Kiew weisen die Schuld am Absturz der Zivilmaschine Rußland oder „pro-russischen Separatisten“ zu.
Allen Grund ihr zu misstrauen: "MissInformation" Golineh Atai
In dem Zusammenhang sei auf die Propaganda-Masche der ARD verwiesen. Die – in Person der „MissInformation“ Golineh Atai aus dem fernen Moskau oder der tagesthemen von gestern – über die „Separatisten“ sprechen, die über Boden-Luft-Raketen „Buk“ verfügten. Kopfschüttelnd liest und sieht man bei der ARD, wie die die Präsenz der Putschisten komplett verschweigt: Vor allem die Separatisten verstricken sich dabei in Widersprüche. ARD-Korrespondentin Atai fasst zusammen, was dazu bislang bekannt ist.“ Genau das tut sie nicht. Sie verschweigt die Fakten, die zu dem Zeitpunkt jeder Normalbürger schon weiß (wenn er will).
Mit unserem Wissen über die Großprovokation vom 11. September macht es deshalb Sinn, jetzt genau zu verfolgen und festzuhalten, wer sich wie verhält. Wir empfehlen Downloads und Screeshots, da ja bei der ARD auch ohne "Recht auf Vergessen" alles bald verschwindet.

Nach wie vor illegal - Putschisten in Kiew
Vergessen wir dabei nicht, die „Regierung“ in Kiew ist keine, sondern nach wie vor illegal an die Macht geputscht. Faschisten besetzen seit Februar die Machtpositionen. Daran hat sich nichts geändert. Parubij, der Milizenführer vom Maidan ist oberster Chef des „Verteidigungsrates“. Das Innenministerium unter dem Wirtschaftskriminellen Awakow verfügt über militärische Mittel. Der faschistische Rechte Sektor wurde in „Nationalgarde“ umbenannt und nun gegen das Volk im Osten eingesetzt. 5-Mrd.-Nuland, Obama-Vize Biden, Botschafter Pyatt und CIA-Chef Brennan zogen/ziehen die Fäden vor Ort in Kiew.

Der wundersame Poro....
Eine Untersuchung des Absturzes war noch nicht einmal gestartet, da forderte Poroschenko statt internationaler Hilfe bei der Untersuchung sofort Militärhilfe gegen die „satanischen Russen“, weil sie dahinter steckten. (Lesenswert hier) Der gleiche Poroschenko, der bis heute nicht "weiß", wer hinter den Sniper-Morden vom Maidan oder den Massakern in den Gewerkschaftshäusern von Kiew und Odessa steckt.

Die Mainstreammedien einschließlich ARD, ZDF, Süddeutsche etc. machen sich umgehend die Standpunkte der Putschisten in Kiew zu eigen, indem sie die Verschwörungsthesen von Poroschenko, Awakows Innenministerium und dessen Sprecher Geraschenko verbreiten. Focus: „Poroschenko spricht von Terrorismus“. BILD: „Rebellen feiern.“ und „Obama: Beweismittel dürfen nicht verschwinden.“ Sicher denkt der Drohnenkrieger da an die vielen „verschwundenen“ Beweise zum 11. September.

Pferdefuß
Selbst einfache Leser stutzen: 
  • Die Präsenz des ukrainischen Militärs in der Region wird von Politik und Medien komplett negiert. Die von der Bodenkontrolle bestätigten ukrainischen Kampfjets bei der Passagiermaschine werden verschwiegen.
  • Die mit 300 km signifikante Abweichung der Flugroute an diesem Tag in das Kriegsgebiet wird vom Quasi-Staats-TV ARD nicht thematisiert. Aber genau das wäre doch im Zusammenhang mit den im Radar beobachteten ukrainischen „eskortierenden“ Kampfflugzeugen interessant.
  • Es wird (peinlichen Untersuchungsergebnissen vorbeugend) der Eindruck vermittelt, eine professionelle Untersuchung sei nicht möglich, obwohl die Aufständischen Rettungs- und Untersuchungskräfte an die Stelle gelassen haben und auch die OSZE auf dem Weg ist.
  • Wem die Flugschreiber tatsächlich übergeben werden, wird sich noch erweisen. Erfahrungsgemäß wird Russland eine objektive internationale Untersuchung der Black Boxes vorschlagen.
  • Ob die Aufständischen über funktionsfähige „Buk“-Raketen verfügen ist überhaupt nicht erwiesen. Alle Abschüsse von Flugmitteln der Putschisten (Il-76, AN-26, Su-Jets, Helikopter) waren bisher in Bodennähe mittels Manpads.
  • Die Ukraine hat 2001 bereits eine russische Passagiermaschine Tupolew 154 mit Boden-Luft-Raketen abgeschossen.
  • Die Analysten wissen, dass Angaben der russischen Regierung sich stets als sachlich richtig und fundiert erwiesen haben. (Auch wenn das von den Konzern- und Staatsmedien für den Michel anders dargestellt werden muss.)
Offizielle Erklärung Rußlands
Der Westen verschweigt deshalb – aus triftigem Grund – die Fakten, die das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt hat.  
  • "Angesichts der objektiven Untersuchung des Absturzes der Boeing 777, die auf dem Territorium der Ukraine abgestürzt ist, ist es notwendig, eine gründliche Untersuchung mit der Beteiligung aller interessierten internationalen Organisationen durchführen.
  • Im Katastrophengebiet sind Streitkräfte der Ukraine, mit Anti-Flugzeug-Raketensystemen "Buk-M1." 
  • Am nordwestlichen Rand von Donezk befindet das 156. Flugabwehrraketenregiment der Ukraine, mit siebenundzwanzig Raketen-Komplexen Buk M1. Sie sind in der Lage, Luftziele bis zu 160 km entfernt zu erkennen und in allen Höhen und bei einer Reichweite von über 30 km zu bekämpfen.
  • Über der Region Donezk fliegt die ukrainische Luftwaffe Jets, die mit verschiedenen Arten von Raketen ausgestattet sind. 
  • Die Behauptung des offiziellen Kiew, dass diese Komplexe oder Flugzeuge nicht geschossen hätten, wecken ernsthaften Zweifel. In so kurzer Zeit so eindeutige Schlussfolgerung in Bezug auf heftige Kämpfe in diesem Bereich! Solche Aussagen, die verantwortlich ernsthafte rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, erfordern umfassende Untersuchung."
Bezüglich der Unterstellungen über Aktionen der Streitkräfte der Russischen Föderation in den Grenzregionen der Ukraine wird von russischer Seite erklärt:
  • "Am 17. Juli waren Jets der Luftverteidigung der Streitkräfte der Russischen Föderation in der Gegend nicht im Einsatz. 
  • Flugzeuge der Luftwaffe Russlands haben auch im Bereich der Grenze zur Region Donezk, am 17. Juli dieses Jahres, keine Flüge durchgeführt. Diese Information wird vollständig durch objektive Kontrolle bestätigt. 
  • Bitte beachten Sie, dass der Flug der Boeing 777 außerhalb der Luftverteidigungssysteme der Russischen Föderation durchgeführt wurde und sich im ukrainischen Luftraums unter der Kontrolle der dortigen Flugverkehrsüberwachung befand.
  • Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, eine gründliche Untersuchung des Absturzes mit maximaler Transparenz durchzuführen."
Real existierender Zeuge
Gestern hat ein spanischer Fluglotse (Carlos, @spainbuca) – der schon lange Todesdrohungen erhält - auf dem Tower in Kiew live getwittert, dass das Militär (ggf. unter Leitung des Innenministeriums) hinter dem Abschuss (!) stecke. 
12:00 – 17 de jul. de 2014 Flugzeug B 777 der Malaysia Airlines ist bloß verschwunden und Kiewer Militär-Behörde informiert uns über Abschuss, wie können die das wissen? 
13:29 – 17 de jul. de 2014 Innenminister wusste von den Kampfjets in der Gegend, Verteidigungsminister nicht. 
13:31 – 17 de jul. de 2014 Militär bestätigt, es war die Ukraine, aber weiß nicht von wo der Befehl kam. 
16:06 – 17 de jul. de 2014 Militärkommandeure hier (ATC) auf dem Kontrollturm
bestätigen, dass die Rakete von der Armee der Ukraine ist.

Man beachte, dass er nicht von einer Boden-Luft-Rakete spricht. 
Möge er nicht das Schicksal der Augenzeugen vom 11. September 2001 erleiden.

Die Version eines normalen Absturzes oder eines Abschusses durch Bordkanonen der ukrainischen Kampfjets und andere Möglichkeiten werden in Politik und Medien also nicht diskutiert. Eins nur ist klar, schuld ist wieder mal Rußland. Im Laufe der nächsten Tage werden die NATO-Staaten und ihre Mainstreammedien neue Verschwörungstheorien in die Welt setzen. So wie Rasmussen – hier mit dem ehem. ukrainischen Kriegsminister Koval, der KZ für Ostukrainer einrichten will - versprochen hat.

Updates - wird regelmäßig aktualisiert
11.00 Uhr
- Das twitteraccout von @spainbuca ist jetzt gestört.
- Ukrainischer Generalstaatsanwalt Jarema bestreitet, daß "Separatisten" BUK oder S-300 haben. Was Aufständischen davon in die Hände fiel sei nicht funktionstüchtig.
- Auch RT bestätigt ukrainische Buk-Raketen-Komplexe im Raum Donezk.
- Augenzeugen berichten von Kampfjet der Ukraine der feuerte.
- Das Video über die angeblich angehörten Telefonate wurde schon 29 Stunden (16. 7., 19.10 h) vor dem Upload (18. 7. 00.09 h) kreiert. Also auch schon lange vor dem Absturz.
13 Uhr
- Video Clip zeigt Absturzstelle und fallende "Streifen"
- 9/11 und WTC 7-artige "Zufälle". Ukraine teilte gestern mit, dass "Separatisten" über Boden-Luft-Raketen zum Abschuß hoch fliegender Ziele verfügen; 23 min. danach plötzlich, dass ein Flugzeug abgeschossen wurde. Kurz danach wiederum - ohne jegliche Untersuchung - dass die Separatisten das Flugzeug abgeschossen hätten. Hellseher?
Wichtig.
Putin hat Obama sicher am Telefon mitgeteilt, daß er weiß wer geschossen hat. (Die Russen hatten letztes Jahr bereits israelische seegestützte Raketen - aus dem Mittelmeer in Richtung Syrien abgeschossen - identifiziert, meint die Agentur AIS.) Darauf deuten die diplomatischen Formulierungen hin:
  • Putin sagte bereits, dass die Ursache für den Flugzeugabsturz ein "Verbrechen" sei, was er nicht sagen würde, wenn er sich dessen nicht sicher wäre und ein technisches Versagen in Frage käme. 
  • Er sagte, "der Staat über dessen Gebiet es passiert ist, ist für diese schreckliche Tragödie verantwortlich.". 
  • Putin hat versprochen, Beweise für seine Aussage zu liefern. ("Ich habe schon Anweisungen an die militärischen Abteilungen erteilt, dass sie die notwendige Unterstützung bei der Untersuchung dieses Verbrechens haben. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um ein objektives Bild von dem, was passiert ist, zu zeigen, der Öffentlichkeit, der Ukraine und der ganzen Welt ").
Fazit: Obama hält sich heute auffällig bedeckt.

USA - keine Ahnung?
Noch zwei andere Aspekte sind beachtenswert.
Erstens. Die Amerikaner haben verkündet, sie hätten einen Raketenabschuß beobachtet, könnten aber nicht sagen woher er kam?! Das ist ein lächerliche Ausrede, wie jeder Experte weiß. Wenn man Zündung und Flug einer Rakete beobachtet, dann weiß man doch erst recht wo der Start war.
Zweitens. Nach dem Gespräch Putin/Obama heißt es im offiziellen USA-Bereich, man müsse "sehr vorsichtig sein mit Schlußfolgerungen." Poroschenkos Faschisten haben sich wohl zu dumm angestellt.

18.00 Uhr
  • Das o. g. twitter accout von Carlos, den mutigen Fluglotsen (@spainbuca) ist gelöscht. Er (und andere Ausländer bei der Kiewer Flugkontrolle) wurden gefeuert. Seine Famile wurde bedroht.
  • Samatha PoweR hat eine unglaubliche antirussische Lügentirade im UNSC losgelassen. Nur PoweLL mit seiner Irak-Massenvernichtungswaffen-Lüge war noch dreister. 
  • Obama will heute noch eine Rede halten. Was dabei rauskommen soll, wenn es doch noch keine Untersuchungsergebnisse gibt, ist unschwer zu erraten.
19.00 Uhr
False Flag Operation. Eine Milizionärin schildert am 18. Juni 2014 vor der Kamera in Slawjansk, dass ukrainische Kampfjets die Zivilisten bombardieren und sich dann hinter zivilen Passagierflugzeugen verstecken, um einen deren Abschuß zu provozieren und dann die Schuld den Aufständischen zu geben. Das war schon vor einem Monat. (min. 1:28 bis 1:58)

20.00 Uhr
  • Wie herauswinden? Obama ist sich (im engl. O-Ton) sicher, daß Rebellen das Flugzeug abgeschossen haben könnten. Rakete sei aus "rebellenkontrolliertem Gebiet" gekommen. (Landkarte aus Gummi?!) Aus oben ausgeführten Gründen hält er sich aber zurück und will eine internationale Untersuchungskommission. Augenscheinlich weiß er (aus dem Munde Putins) mehr Kompromittierendes als sein Partei- und Staatsapparat.
  • Deshalb - sind im Gegensatz zu Rußland, das sich für maximale Transparenz ausgeprochen hat - die "Beweise" der USA geheim.
  • Spuren an Trümmerstücken könnten auf kleinere Geschosse z. B. aus Bordwaffen hinweisen.
  • Der ukrainische Geheimdienst (!) SBU hat die Mitschnitte der Lotsen mit MH17 einkassiert.
  • Über Rumänien und Polen befanden sich zum Zeitpunkt des Unglückes zwei AWACS der NATO im "Kampfeinsatz".
Das Vorletzte und das Letzte:
Die ARD-Führunsgkräfte Ina Ruck und Tina Hassel nennen Aufständische Ratten.
n-tv befragt zur Absturz seinen "Russland-Experten" - in Washington
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