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18.2. 2022 17.30 Uhr Die Führungen der Volksrepubliken haben die Evakuierung der Zivilbevölkerung nach Russland angeordnet, da der Angriff d...

Freitag, 11. November 2011

Syrien: Reformen sind möglich - ARD übernimmt Propagandalüge

NATO-Fadenkreuz zielt jetzt auf Syrien
Nachdem Gaddafi umgebracht wurde und man glaubt, sich so des Problems in Libyen erst einmal entledigt zu haben, stellt der Westen das Fadenkreuz noch schärfer gen Syrien ein. Doch der in den deutschen Medien erweckte Eindruck unterscheidet sich gravierend von der realen Situation in Syrien. Obwohl das Land im Großen und Ganzen ruhig ist, ist man bei den Psycho-Kriegern der NATO-Medien krampfhaft bemüht, so zu tun als sei bereits Bürgerkrieg ausgebrochen. Dabei sind viele Syrer einfach nur frustriert und verstehen die Lage und die aktuelle Politik überhaupt nicht mehr. Man geht in der Regel seinem normalen Alltag nach und zeigt sich positiv, dass die Krise bald vorbei sei. Ob dem wirklich so ist, ist schwer zu sagen. Sanktionen treffen weniger die Regierung als vielmehr die Bevölkerung. Dies ist dem Westen wohl bekannt. Es wird nicht billigend in Kauf genommen, sondern ist von jeher das Ziel jedweder „Sanktionen“. Auf diese Weise wird von außen Unzufriedenheit und Ratlosigkeit geschaffen, sowie Unruhe und die Gewalt immer weiter geschürt. Viele Menschen in Syrien haben ihre Jobs verloren und werden dadurch leichte Beute für diejenigen, die mit Gewalt das Land zerstören wollen. Waffen und Geld werden verteilt und so werden Kämpfer gekauft, die die allgemeine Sicherheit gefährden. In Syrien selbst gibt es nur einige Orte, an denen es noch immer gefährlich ist. Dazu gehören mit Sicherheit Homs und die Region um Daraa, aber auch Hama. Während hier immer wieder von der Tötung von friedlichen Demonstranten berichtet wird, berichten Syrer im Land durchweg von bewaffneten Banden, die nach Sonnenuntergang durch die Straßen ziehen und Angst und Schrecken verbreiten. Die Menschen in Homs warten auf die Armee und hoffen auf Schutz durch sie.

Aktuelle Berichte und Fotos aus Syrien
Es gibt viele Berichte von Syrern mit glasklaren Fotos aus Syrien und nicht nur die verwackelten Handy-Videos, die als Propaganda in der ARD präsentiert werden. Sieht man die Medienberichte aus Libyen, Iran oder eben Syrien, glaubt man, es gibt keine Fotoapparate und Videokameras mehr auf der Welt. Doch, es gibt sie. Aber diese Bilder passen wohl nicht ins Konzept der Anti-Assad-Propaganda. Deshalb kommen Informationen über die wahre Lage in Syrien beim Zwangskonsumenten der öffentlich-rechtlichen Anstalten nicht an. Man ist vielmehr damit beschäftigt, den Hass gegen die syrische Regierung zu schüren und die europäische Bevölkerung gezielt auf einen weiteren Krieg vorzubereiten.

„Nach Angaben der Rebellen“
ist im Libyenkrieg zum Inbegriff von Propagandalügen geworden. Alle Falschmeldungen in ARD und ZDF begannen so. Nicht eine ist dementiert oder zurückgenommen worden. In der Hetzkampagne gegen Syrien heisst es nun leicht abgewandelt „Nach Angaben von Regimegegnern“.
Diese Floskel finden wir gleich eingangs in der Tagesschau-Meldung vom 25. 10. 2011 „Stadien dienen Assad als Kasernen und Gefängnisse“. „Um gegen die Proteste der Opposition vorzugehen, benutzt die syrische Regierung nach Angaben von Regimegegnern Fußballstadien in den großen Städten."
"Radwan Ziadeh vom Damaskus-Zentrum für Menschenrechtle sagte in New York, das Al-Faihaa-Stadion in Damaskus,...dienten zur Unterbringung tausender Häftlinge."
 

ARD reproduziert Lüge
Dass dies eine Lüge der „Regimegegner“  ist, zeigen Bilder des al-Faihaa-Stadions in Damaskus, von genau jenem 25. 10. 2011. In dem besagten Stadion fand Fußballtraining statt und auf demselben Gelände wurde Tennis gespielt. Wir bieten sie der ARD gerne an.

al-Faihaa-Stadion am 25. 10. 2011
 

 
Diese „Regimegegner“ - wie obige Tagesschau-Lüge zeigt - sind meist anonym oder sitzen weit ab in den Hauptstädten von NATO-Staaten und werden vom Westen nach dem Muster des Libyschen Marionetten-NTC gebildet. Phantasielos nennt der Westen deshalb seinen NTC-Zwilling mit Sitz in Istanbul "Syrian National Council".
Eine Bemerkung zu diesem Material. Was jeder Deutsche fotografieren kann, sollte auch die ARD können. Man kann ganz normal nach Syrien reisen. Man könnte auch in Syrien lebende Deutsche anrufen. Erst recht wenn es um so schwere Vorwürfe geht. Doch dann müsste man ein anderes Bild von Syrien zeigen und das scheint nicht ins BILD-Niveau zu passen. Stattdessen bringt ein aus Steuergeldern finanzierter Staatssender eine Propaganda-Halluzination von Tausenden Gefangenen in einem Stadion oder verwackelte Handyvideos von irgendwas.

Anti-Assad-Propaganda ignoriert Mehrheit der Syrer
Die Anti-Assad Politik wird von der NATO mit aller Macht promotet und ignoriert die Menschen in Syrien, die noch immer hinter Assad stehen und nur mit ihm den Reformprozess beginnen wollen. Dass, was der Großmufti Hassoun über die Rücktrittsmöglichkeit Bashar al-Assads sagte, ist durchaus auch in der syrischen Bevölkerung verankert. Niemand geht davon aus, dass Assad bis zu seinem Lebensende Präsident bleiben wird. Die Mehrheit hofft aber darauf, dass er das Land aus der Krise bringen und in eine sichere Zukunft geleiten wird. Viele Syrer sehen auch die jetzige Regierung kritisch, sehen aber in dem in Istanbul gegründeten Nationalrat mit Sicherheit keine reguläre, vertrauenswürdige Vertretung ihrer Interessen und ihrer Sicherheit. Die Syrer wollen sich ihr Land nicht kaputt machen lassen, schon gar nicht von außen. Sie wollen Reformen und sehen durchaus die Fehler, die von der Regierung gemacht wurden.


Friedensplan und Reformen werden vom Westen negiert
Nach dem Besuch einer Delegation der Arabischen Liga in Damaskus wurde ein Friedensplan vereinbart, der unter anderem vorsieht, dass die Armee aus den Städten abgezogen wird. Das kann aber nur dann geschehen, wenn die Gegenseite garantiert, die Angriffe auf Zivilisten zu unterlassen. Des Weiteren sollen Gefangene entlassen werden, was am 6. 11. 2011, geschah. Über 500 Gefangene, die während der vergangenen Monate inhaftiert wurden, kamen auf freien Fuß, eine erste Versöhnungsgeste, die jedoch ohne Begründung als unglaubwürdig behandelt wird. Die Regierung versprach all denen Freiheit, die ihre Waffen abgeben und sich nicht mehr an den bewaffneten Ausschreitungen beteiligen. Doch hier musste sich ja die USA – und natürlich die von ihr bezahlten ausländischen „Regimegegner“ - einmischen und abraten. Man will also überhaupt keine Entspannung der Lage in Syrien.
Assad will einen Dialog mit der Opposition einleiten. Dazu hat Assad zwei Wochen Zeit. Ein Erfolg passt dem Westen nicht in den Kram. Doch wie soll Assad einen Dialog einleiten, wenn der größtenteils islamistische Syrische Nationalrat in Istanbul, den keiner kennt und den niemand legitimiert hat, sich wichtig tut und kategorisch den Dialog ablehnt und an den Rücktrittsforderungen Assads festhält? 
 

Fakt ist, dass es zwei Syriens gibt: Das Syrien der Medien und das der Realität.
Die Frage ist nur, wie lange das reale Syrien noch existieren kann und man sich erfolgreich gegen die Propaganda gegen die Regierung zur Wehr setzen kann. Fakt ist, dass die Wirtschaft immer schwächer wird und die Menschen durch den Verlust ihrer Arbeit und den Anstieg der Preise immer frustrierter werden. Nach dem Anschlag auf die Gaspipeline im Norden Syriens kamen Kilometer lange Schlangen an den Tankstellen hinzu. Dies alles sorgt für zunehmende Frustration.
Ob die, die nach Demokratie und Freiheit schreien, wirklich wissen, was das bedeutet, bzw. ein ähnliches Verständnis davon haben wie die Menschen in Europa ist fraglich. Die angeblich so friedliche Opposition schreckt nicht vor Mord und Morddrohungen zurück und versteht es, diejenigen, die eine andere Meinung vertreten, mundtot zu machen. Wenn das die Zukunft für Syrien sein soll, kann man nur hoffen, dass die Regierung die stürmischen Zeiten übersteht und aus ihren Fehlern lernt. Der Reformprozess, der bereits angelaufen ist, muss beschleunigt werden, auch wenn das leichter gesagt sein dürfte als tatsächlich umsetzbar ist.

"Der so genannte Nationalrat der sich in Istanbul trifft ist nur in seinen eigenen Worten populär in Syrien. Er repräsentiert nur sich selbst und der größte Teil der Mitglieder ist allenfalls von westlichen Kreisen engagiert. Unter ihren Mitgliedern sind Leute mit Verbindungen mit westlichen Geheimdiensten die in bestimmter Weise ihre Aktionen lenken.“ Pravda.ru