Ticker zu den Ereignissen Russland - NATO/Ukraine

Ticker - Die Wahrheit hinter der westlichen Russland-Hysterie

21.00 Uhr Die Pressekonferenz S. Lawrows zur Antwort der USA und NATO. Einer der letzten Staatsmänner . Verständliche und klare Erklärung de...

Mittwoch, 2. Mai 2012

ARD, SPIEGEL, Springer: Auf Grund gelaufen.

Atlantic Cruiser am 2. Mai 2012 vor Montenegro Quelle: MarineTraffic.com

Was wir hier sehen ist die aktuelle Position der „Atlantic Cruiser“. Na und? Wer oder was das ist? Schon vergessen?! Erinnern wird sich der deutsche Medienkonsument aber daran, dass die Türken ein Schiff mit „Waffen für Diktator Assad“ aufgebracht haben. „Waffen aus dem Iran.“ „Bruch des Embargos.“ „bekannt geworden durch syrische Überläufer und Aktivisten“ Soweit die Propaganda-Story. Das Schiff ist inzwischen auf dem Weg nach Montenegro.
Tagesschau "Waffenlieferung für Syrien gestoppt"
Bildausschnitt: "An Bord der Atlantic Cruiser befinden sich iranische Waffen"
„Schweres Militärgerät und Munition an Bord“
Der SPIEGEL verkündet
Bei dem Schiff handelt es sich nach SPIEGEL-Informationen um die "Atlantic Cruiser" der Emder Reederei Bockstiegel. Sie hatte vor einigen Tagen im Hafen von Dschibuti von einem iranischen Frachter schweres Militärgerät und Munition aus Iran übernommen, die für das syrische Regime bestimmt waren. Am Freitag sollte die Fracht in Tartus gelöscht werden.
Auch das manager-magazin macht mit:
„Frachter mit Waffen aus dem Iran“
 Die Springer-Presse weiß es ganz genau:
"Türken finden Waffen"
Die Lüge
Was wurde aus den Waffen über die die ARD, SPIEGEL und Springer (BILD und Welt) auf den Titelseiten „informierten“? - Nichts, es gab keine. Doch darüber schweigen sie
Aber Springer hatte doch gemeldet „Türken finden Waffen“? Wir können getrost davon ausgehen, dass man bei Springer den Unterschied zwischen Suchen und Finden wohl kennt. Also ist die ganze Panik Vorsatz.
Doch hier handelt es sich nicht nur um eine der üblichen Lügen aus dem Propagandaapparat des Partei-Staats-Konzern-Komplexes zur ideologischen Vorbereitung eines Weltkrieges. Diese Kampagne erweist sich als Baustein einer umfassenden Medienstrategie, deren Aufgabe es ist, im Inneren Syriens und außerhalb durch die Darstellung von Auflösungserscheinungen zu destabilisieren („Überläufer und Aktivisten bei den Behörden“) und nach außen Iran und Syrien als Rechtsbrecher hinzustellen, die ein Waffen-Embargo der „internationalen Gemeinschaft“ zu umgehen versuchen. Natürlich ist der Terminus „internationale Gemeinschaft“ für NATO- und Gulf-Staaten plus Israel ein Witz, doch was kümmert das die Propaganda. Der tagesschau-Michel glaubt eh‘, die NATO wäre der Nabel der Welt. Er kommt gar nicht auf die Idee, die Welt da draußen könnte ganz anders sein und vor allem viel größer, als die „internationale Gemeinschaft“ der Völkerrechtsbrecher und Kriegstreiber ihm vorgau(c)kelt.

Die Heuchelei
Wie Der tägliche Hafenbericht meldet, ist nun aber das Schiff „Lutfallah II“ mit Waffen für die syrische Opposition, aus Benghazi/Libyen kommend, von der libanesischen Armee gestoppt worden.
Darauf wurden Waffen gefunden und zwar:
"… sind Kalaschnikows, Panzerfäuste, Munition sowie Fernrohre und Militäruniformen an Bord gefunden worden."
Ein Schiff ohne Waffen wird gegen Syrien verwendet, ein Schiff mit Waffen gegen Syrien wird verschwiegen. Da die oben genannten deutschen propagandistischen Leitmedien diese Nachricht nicht promoten – schon gar nicht mit demselben Getöse wie die bei der „Atlantic Cruiser“ - ist anzunehmen, dass sie stimmt.
Dass Militäruniformen an Bord sind, deutet auch nicht auf einen Bürgerkrieg, sondern die bevorstehende Verwendung für eine reguläre Armee in einem Krieg hin. Wer also sorgt für den stets zitierten „brüchigen Waffenstillstand“?

Das Komplott
Man kann es mit Fug und Recht ein Komplott nennen, wenn Medien und Regierungen gemeinsame Sache beim Fälschen und seltsam einheitlichen Unterdrücken der Wahrheit machen.
Könnten katarische Waffen aus Libyen kommen und/oder ohne Wissen der Geheimdienste, der NATO und der libyschen oder amerikanischen Administration in Libyen verladen werden? Diese Frage stellt kein Mainstream. Im Gegenteil. Eine „150 Tonnen schwere Waffenlieferung“ in Richtung Syrien unter Bruch des „Waffenembargo“ wird plötzlich totgeschwiegen.
Wie Frank Lamb berichtet, stammten die Waffen – nachweisbar an der Kennzeichnung - aus Katar.
Es hätten auch Leopard-Panzer für Saudi-Arabien oder U-Boot-Teile für Israel gewesen sein können. Die Blätter schweigen. Bis man wieder was gegen Assad findet.

Der Gipfel
Übrigens weist der SPIEGEL gegenüber "Denkbonus" alle Vorwürfe der Lüge und Halbwahrheiten zurück. 
Wie nennt man das? Dreistigkeit? Realitätsverlust? Lohnschreiberei? Propaganda? Auf keinen Fall ist es Dummheit oder Unwissenheit hinter der sich diese Leute verstecken können.
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