Ticker zu den Ereignissen Russland - NATO/Ukraine

Ticker - Die Wahrheit hinter der westlichen Russland-Hysterie

18.2. 2022 17.30 Uhr Die Führungen der Volksrepubliken haben die Evakuierung der Zivilbevölkerung nach Russland angeordnet, da der Angriff d...

Samstag, 22. Oktober 2011

Libyen: Verrat und Mord.

Update 23.00 Uhr

Die Kommunikation in Libyen ist vollständig unterbunden, überwacht bzw. gestört. Viele Medieninformationen erhalten wir zudem in Arabisch. Deshalb dauert die Kontrolle der Meldungen länger als erwartet. Wir bringen deshalb den noch nicht vollständig verifizierten Informationsstatus als Anregung zum selbst recherchieren.
Wie ist der unbestätigte Stand bisher?
Saif Gaddafi soll am Leben und frei sein. Der NTC konnte deshalb noch keinen Beweis für seine Festnahme vorlegen, obwohl behauptet wurde Saif sei mit Rückenverletzungen und/oder einem abgetrennten Arm ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Die Stämme aus dem Westen, Osten und dem Süden Libyens haben angeblich Saif Al Islam zum Präsidenten von Libyen gewählt und wollen ihm folgen.
Die Stämme aus der Nähe von Sirte und andere haben die Offerten des NTC komplett widerrufen und einheitlich verkündet, die Invasoren aus dem Land jagen zu wollen, nachdem ihr 80-jähriger Verhandlungsführer ebenfalls vom NTC erschossen wurde. Es droht jetzt ein Stammeskrieg gegen den Norden.
Der Widerstand in Derna hat ein NTC-Gebäude angegriffen und in Brand gesteckt und mehrere NTC-Leute getötet. das gleiche soll auf ein Gebäude in Bengasi zutreffen.
Die NTC-Misrata-Brigade hat sich geweigert, die Leichen der Gaddafis herauszugeben.
Gaddafis Tochter Aisha ist nach einen Zusammenbruch wegen der veröffentlichten Bilder in ein Krankenhaus gekommen.
Es gibt weiter bewaffnete Zusammenstöße in Sirte. In zwei Stadtvierteln wurden die NTC-Leute wieder zurückgedrängt.
Demonstrationen in Bengasi, die von den Al Kaida-Rebellen beschossen wurden. Luftangriffe durch die NATO.
Die NATO hat seit dem 19. 10. 2011 Phosphorbomben über Bani Walid eingesetzt und selbst Aufzeichnungen davon angefertigt.
Am Angriff auf Gaddafis Konvoi waren Predator-Drohnen zusammen mit französischen Kampfjet beteiligt. Plan A war Gaddafi gefangen zu nehmen und zu töten. Es gab keinen Plan B.  Ein Prozess hätte die Lügen der NATO aufgedeckt.
Der Name des Attentäter ist Sanad Al-Sadek al-Ureibi (22)
Mahmoud Jibril kündigte an, noch heute zurückzutreten. Die beiden Anführer des NTC, die Überläufer und ehemaligen Gaddafi-Vertrauten, Jalil und Jibril sind - ebenso wie der islamistische Militärführer von Tripolis Belhaj -  vorübergehend abgetaucht, da ihr Leben bedroht ist.
Diese Informationen sind noch unbestätigt, geben aber in etwa die Nachrichtenlage wieder.

20.00 Uhr
Der Mörder von Muammar Gaddafi?
Dieser Mann bezichtigt sich selbst und legt Beweise für seine Tat vor.
Sanad Al-S. al-U. (22)
Update 19.30 Uhr
Verifizierung läuft: Wir bereiten gemeinsam mit NewLiveNews ein Statement für kurz nach Mitternacht vor. Vorschau: Saif Al Islam Gaddafi ist offenbar am Leben und in Sicherheit. Deshalb gab es - wie gehabt - keine Präsentation des angeblichen Gefangenen. Der mutmaßliche Mörder Gaddafis ist bekannt. Aisha Gaddafi nach Zusammenbruch im Krankenhaus. Jibril tritt heute noch zurück. Kämpfe in Sirte.



Update 19.00 Uhr
Menschenrechte a la NATO - Sirte 20. 10. 2011, Al Jazeera


Neueste Informationen lassen uns zu dem Schluß kommen, dass die in den Medien präsentierten Personen, die als Muammar und Mutassim Gaddafi präsentiert werden, ermordet worden sind. Wir ersparen uns die Zurschaustellung erniedrigender Fotos und Videos, wie sie zur Zeit genüßlich von den Medien des Imperiums verbreitet werden. Feinde des Imperialismus, die nicht im sicheren Exil, sondern bei ihren Kämpfern auf dem Schlachtfeld gefangengenommen und umgebracht werden, sollen ihrer Würde beraubt werden. Die vorliegenden Videos und Fotos der voyeuristischen, blutrünstigen Meute zeigen beide personen an unterschiedlichen Orten am Leben. Später werden beide tot und mit Kopf- und Bauchwunden die u. a. auf Stiche hindeuten präsentiert.
Nach gegenwärtiger Informationslage ergibt sich folgendes Bild.
Die Ereignisse vom 20. Oktober 2011 fanden am 19. 10. 2011 statt, als Clinton in Tripolis war. Sie wurden aus verschiedenen Gründen erst einen Tag später veröffentlich. Zum einen wäre die Gefährdungslage für Clinton noch höher gewesen, wenn der Widerstand bei ihrer Anwesenheit von der Ermordung Gaddafis erfahren hätte. Zum anderen war die Tötung Gaddafis direkt vor der NATO-Tagung besser platziert, um eine NATO zu zeigen, sie sich sofort zurückzieht wenn die „Bedrohung der Zivilbevölkerung durch Gaddafi“ vorbei ist. Schlecht geschauspielert waren die Auftritte Clintons a) in Tripolis am 19. 10. 2011: Sie fordert dort Gaddafi tot oder lebendig, weil er schon gefangengenommen war; und b) in Kabul am 20. 11. 2011, wo sie angeblich die Nachricht vom Tod (!) Gaddafis per sms auf ihrem Blackberry erhält. Eine US-Außenministerin erhält ihre Informationen – noch dazu solche – wie Hinz und Kunz übers Handy und nicht frühzeitig über verschlüsselte Leitungen? Ein Witz. Die „zufällig“ schon laufende Kamera in Kabul gehörte übrigens einem US-Nachrichtensender…. Die NATO-Medien wurden erst am 20. 10. von der Leine gelassen. Muammar Gaddafi führte nach dem Aufstand in Tripolis vom 14. Oktober, der von den NATO-Medien weitgehend verschwiegen oder heruntergespielt wurde, mehrere Telefongespräche über ein Satellitentelefon. Die Funkspionage der NATO konnte ihn daraufhin in Sirte orten. Aus den mitgeschnittenen Gesprächen ginge hervor, dass mindestens der US-Botschafter in Tripolis entführt worden ist. Es sei mit Plänen er nach Libyen gekommen, Libyen wie die Palästinenser zu behandeln. Gaddafi hat sich darüber amüsiert. Beim Verlassen Sirtes ist der Konvoi angegriffen worden und kehrte um. Verräter am Boden haben dann die NATO darüber informiert wo Gaddafi sich aufhält. Nach ARD-Angaben war die NATO "zumindest indirekt" beteiligt.
Anschließen sind beide offenkundig gefoltert und ermordet worden.
Der UN-Menschenrechtsrat, auf den, ohne jegliche Beweise oder Untersuchung zu haben, die UN-Resolution 1973 zurückgeht,  fordert nun scheinheilig eine Untersuchung. Man dürfe in "einem Bürgerkrieg" keine Gefangenen umbringen, das wäre eine "Missetat".
Wir fortgesetzt.