Ticker zu den Ereignissen Russland - NATO/Ukraine

Ticker - Die Wahrheit hinter der westlichen Russland-Hysterie

18.2. 2022 17.30 Uhr Die Führungen der Volksrepubliken haben die Evakuierung der Zivilbevölkerung nach Russland angeordnet, da der Angriff d...

Freitag, 14. Oktober 2011

Libyen: Schwarzer Freitag für die NATO

Pro-Gaddafi-Demonstrationen in Libyen – Matrix in Deutschland
Eilt! In Tripolis wird heftig gekämpft.

Für heute, den “Sonntag” der islamischen Welt, werden wieder landesweit Demonstrationen der Libyer unter der Grünen Flagge gegen NATO und NTC stattfinden. Diese Proteste wurden auch schon in der letzten Woche mit Zehntausenden Teilnehmern durchgeführt. Der Mainstream der NATO – die Staats- und Konzernmedien Deutschlands natürlich eingeschlossen – schwieg sie einfach tot. So wie heute wieder.

Erklärung von Moussa Ibrahim
Regierungssprecher Moussa Ibrahim gab am Mittwoch eine Erklärung ab. (Rohübersetzung)
Für heute, den 14. Oktober, sind wieder landesweite Märsche unter der grünen Flagge geplant. Das Land will keine westliche „Demokratie“. Ibrahim sagte das libysche Volk hat Nerven aus Stahl und die Moral ist hoch, weil der Wind der Hoffnung weht und außerdem das Volk den ersten Schock und Rückzug überwunden hat. Wir wollen, dass unsere jungen Leute die Erfahrung der vietnamesischen Revolution studieren, ihren Widerstand gegen die Amerikaner und den Sieg. Wir bitten unsere Leute General Nguyen Giap zu studieren und die Fehler bei der Verteidigung von Sirte. Wir haben während der letzten Woche Veränderungen versprochen und jetzt für den 14. Oktober in ganz Libyen von Norden nach Süden, von Osten nach Westen bestätigt, dass die Stunde der Befreiung nah ist. Das libysche Volk und die ganze Welt wird am Freitag zwei Sachen erfahren.1. Das libysche Volk unterstützt nicht die Rebellen, verrät nicht sein Land und verkauft es nicht. 2. Die westlichen Staaten und der NTC und ihre Worte von Freiheit und Demokratie werden am Freitag zeigen müssen, ob sie diese Slogans unterstützen und ob sie an die Freiheit der Rede glauben.
Libyen ist jetzt in einer besseren Position als in den vergangenen Wochen. Der Widerstand ist organisiert, mit brennenden Herzen. Die Führung wertet die Ereignisse aus und ist sehr optimistisch. Die Informationen die wir erhalten bestätigen, dass unsere Vorbereitungen Angst und Panik bei den Rebellen verbreiten. Sie schicken Gesandte in verschiedene Richtungen und sie versuchen die Kommunikation zwischen uns und unserem Volk zu unterbrechen. Wir haben umfassende Kommunikationskanäle organisiert, mit Amerika, Lateinamerika, Europa und Menschenrechtsorganisationen und wir haben auch einige geschützte Wege organisiert, für den Fall, dass der Gegner versucht die Kanäle zu zerstören. Wir ermutigen das freie libysche Volk, sich bereit zu halten und auf das Signal für die Intifada zu warten. 
Moussa kündigte ein gemeinsames Statement von Führern aus verschiedenen Gebieten und Regionen an. Er warnte die Allianz aus Katar, Frankreich und anderen Ländern, dass, sollte auf diese friedlichen Märsche geschossen werden, eine Erhebung stattfindet. Man möge die Botschaft verstehen, Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Nach Angaben der Rebellen
Gestern Nacht behaupteten die NATO/NTC-Propagandisten sie hätten Mutassim Gaddafi gefangen, der für den Widerstand in Sirte verantwortlich sei. Schnell entpuppte sich das – wie immer in der Vergangenheit – als Lüge. Am Mittag legten die Blamierten nach und verkündeten nun Muammar Gaddafi sei in Sirte und man werde ihn bald haben. Der deutsche Mainstream war allerdings so schlau, nicht zweimal am selben Tag eine NTC-Ente zu verbreiten.
Nun können sich die 1001-Nacht-Erzähler des NTC nicht einigen wen sie wo platzieren, um irgendwelche Erfolge zu zeigen. Letzte Nacht haben sie Muammar Gaddafi per Satellit (!) in der Wüste südlich von Sabah verfolgt, sagt Abdul Hafeedh Ghoga, der Vice-Chef des NTC. „Es ist nur eine Frage der Zeit“, bis man ihn gefangen habe. Er halte sich nirgends auf, sondern bewege sich in einem kleinen Konvoi mit seinen engsten Vertrauten und Leibwächtern.“

Sirte
Doch die Priorität sei nun, die volle Kontrolle über Sirte zu erlangen, dann werde man sich Gaddafi widmen, sagt Gogha. Eine Ausrede komischster Dimension. Dies würde ja bedeuten, dass der NTC nur eine Einheit hätte, die entweder Sirte belagern oder Gaddafi verfolgen kann.
Die Gaddafi-Truppen halten sich nach wie vor in Sirte verschanzt. NATO-Luftlandtruppen, Söldnern, NATO-Kampfbombern und den NTC-Möchtegern-Rambos ist es nicht gelungen, den Widerstand zu brechen. Am Donnerstag mussten sie sich wegen der heftigen Gegenwehr der Verteidiger wieder zurückziehen. Offenbar kommen Armeeeinheiten der Stadt zu Hilfe.

26 NATO-Luftangriffe
Am 13. Oktober wurden 88 Einsätze geflogen und 26 Bombenangriffe auf Sirte und Bani Walid und andere Orte geflogen.
Über die Opfer und Schäden schweigen Medien und NATO einvernehmlich.

Der Unterschied von TV und Wirklichkeit
Die NATO verbreitet über das TV folgendes Bild: Die NATO und der NTC beherrschen das Land. Nur ein paar Dörfer und Teile von Sirte und Bani Walid werden von fanatischen Getreuen des Machthabers verteidigt.
Dass die Realität in Libyen eine ganz andere ist, zeigen die folgenden Videos. Aus Tripolis, wo am 13. 10. 2011 unter der Grünen Fahne Demonstrationen stattfanden. Teile der Stadt waren nie von der NATO eingenommen und sind weitestgehend befreit.


Libysche Armee unterwegs
Eine Kolonne der - für die Massenmedien nicht existenten - libyschen Armee fährt unter der Grünen Flagge von Misrata nach Sirte! Kampfbereite Panzer auf Transportern Richtung Sirte sprechen für eine logistisch gut organisierte Armee. Die Soldaten jubeln und scheinen nicht vor dem Volk in Deckung zu gehen wie deutsche Soldaten in Afghanistan.



Das Video wurde eben vom Netz genommen, um die Koordinaten noch einmal zu überprüfen. Nachrichten aus einem von der NATO hermetisch abgeschirmten Kriegsgebiet sind  sind schwer zu verifizieren, doch im Gegensatz zu den offiziösen Medien prüfen wir zeit- oder Ortsangaben lieber einmal mehr.

Doch diese Bilder von der libyschen Armee sind trotzdem echt und wurden vom Mainstream nie gezeigt. Die deutschen Medien haben seit Februar 2011 nicht ein einziges Mal ein Interview, einen Bericht oder ein einziges Foto über die Kräfte der libyschen Seite gebracht. Wer kein Gesicht hat, für den setzt sich niemand ein, so die Taktik der psychologischen Kriegsführung der NATO.

Was sonst noch passierte: Die Propaganda-Lüge
Ungerührt von Al Jazeera bis jetzt gezeigt, das Foto vom "Rebellen", der die Tatarenmeldung von der angeblichen Gefangennahme Mutassim Gaddafis feiert.

AlJazeera bringt ein Foto von Reuters. "Anti-Gaddafi-Kämpfer feiern die Nachricht, dass Motassim Gaddafi gefangen genommen ist.
Was soll man dazu sagen? Ein Idiot feuert mit eine schweren Maschinengewehr herum und feiert eine Lüge. Das bringen die NATO-Medien. (Ein Leser macht uns darauf aufmerksam: Es steht ein mann dabei mit einem Kind aufd em Arm

Vorschau:
Wir bereiten in den nächsten 24 Stunden Berichte über die Kontakte der libyschen Armee- und  Staatsführung mir Russland und der NATO vor.
Khamis Gaddafi hat sich mit seinen Mitstudenten von der Moskauer Militärakademie in Verbindung gesetzt. 
Ein russischer Militärberater berichtet.
Putin wird ab sofort vom Mainstream verstärkt und zunehmend diskreditiert werden. Er hätte sich nicht, wie Medwedew und seine Berater von der NATO einwickeln lassen. Die Resolution 1973 hätte ein Veto Russlands erlebt. Putin nannte den Krieg einen Kreuzzug und stellte die Frage, wer die NATo ermächtigt habe, Gaddfi zu verfolgen und zu töten.
Nachdem er zum nächsten Präsidentschaftkandidaten ernannt wurde, gab es nun ein Veto gegen die Syrien-Kriegsresolution der NATO.