Ticker zu den Ereignissen Russland - NATO/Ukraine

Ticker - Die Wahrheit hinter der westlichen Russland-Hysterie

18.2. 2022 17.30 Uhr Die Führungen der Volksrepubliken haben die Evakuierung der Zivilbevölkerung nach Russland angeordnet, da der Angriff d...

Donnerstag, 11. August 2011

Libyen: Die aktuelle Lage im verschwiegenen Krieg

Nachrichtensperre für deutsche Medien hält seit 12 Tagen an 
Seit dem 29. Juli, also fast zwei Wochen kommt das Wort Benghazi nicht mehr in den deutschen Medien vor. In ARD und ZDF findet der ganze Krieg gegen Libyen nicht mehr statt! Seitdem die Marionettenregierung NTC ihren eigenen Militärführer Younis ermordet hat und die Bande auseinander bricht. Die NATO bombardiert friedliche Bürger und die deutschen Medien schweigen. Wenn das nicht Zensur ist, was dann? Sie machen sich mitschuldig.

NATO-Bomben-Massaker mit Dutzenden toten Zivilisten
So sieht der Schutz der Zivilbevölkerung aus. 
Die NATO hat am Montag bei einem Bombardement einer Farm 85 Zivilisten aus der Luft getötet. 33 Kinder, 32 Frauen, 20 Männer. Die Täter besitzen die Schamlosigkeit, eiskalt den Mord selber in Frage zu stellen oder über die Anzahl der Toten zu feilschen.
Nicht einmal die NATO-Medien können das Massaker leugnen. Und trotzdem bestreitet der NATO-Sprecher Roland Lavoie rotzfrech und behauptet vor Journalisten, dass die NATO Zivilisten getötet habe, wäre durch die vor Ort erhältlichen Fakten nicht bestätigt worden.
Vielleicht wirft er mal einen Blick auf die Berichte von "Reuters" oder des "Telegraph" - der war vor Ort.
Reuters:
Die Szenerie war grauenhaft und chaotisch in der Küstenstadt Zlitan als am Dienstag verschwitzte Kameraleute und Regierungsbeamte sich im engen glühend heissen Leichenschauhaus versammelten, Schals und Papiermasken umklammernd, um sich gegen den widerlichen Geruch zu schützen. Der Anblick als Mitarbeiter einige Leichensäcke öffnen, die durcheinander am Boden liegen, ist noch schlimmer: Durcheinander liegen darin Körperteile bedeckt von Blut und Staub, ein Fuß ist in die falsche Richtung auf jemandes Leiche gestapelt, der herzzerreißende Anblick eines leblosen Kindes - noch in Windeln.
Telegraph von der Beerdigung in Zlitan:
Mohamad Idjmid al-Jash, der Stammesführer der getöteten Familien, sagt, die Grabstätte sei seit 1911 nicht mehr benutzt worden, als ihr Großvater im Kampf gegen die Italiener getötet wurde. "Das ist das erste Mal in über 100 Jahren, dass wir die Stelle wieder öffnen, denn sie sind Märtyrer wie ihr Großvater." sagt er. "Dieser Angriff fand statt, weil die NATO den Rebellen den Weg freimachen will, aus Misrata heraus zu kommen. Wir werden sie bekämpfen, denn wir sind mit Mummar Gaddafi. Die NATO will Libyen okkupieren."
Die kleineren Särge von Frauen und Kindern werden an die Seite der Männer gebettet, in einer bewegenden Beisetzung, begleitet von Salven aus Kalashnikovs.
Bei der Beisetzung der Opfer, zeigen sie die grünen Flaggen und Tücher, auch die Toten sind damit bedeckt. Ein deutliches Zeichen auf wessen Seite das Volk steht.

Lizzie Phelan berichtet:

Beisetzung der Opfer für die die NATO "vor Ort keine Bestätigung" fand 
Quelle: Lizzie's Liberation
"Die Besitzer der von einander etwas entfernt liegenden Häuser die bombardiert wurden, beherbergten jede Menge Flüchtlinge aus dem nahen Misrata, die vor den schrecklichen Gräueltaten geflüchtet waren, die an ihnen verübt wurden, von den "Rebellen", finanziert und bewaffnet durch die NATO."
NATO tötet gezielt Zivilisten 
Erinnern Sie sich noch an das Wikileaks-Video aus der Bordkamera eines Hubschraubers der im Irak Journalisten mit 30 mm-Geschossen unter Jubel des Schützen abknallt? Gestochen scharfe Bilder über Kilometer. Aber in Libyen ist die NATO plötzlich blind?
Vergleichen wir die Schilderung eines Augenzeugen des Angriffes auf Majar/Zlitan im Telegraph.
"Ich habe hier 15 Jahre gelebt und es ist ein ziviles Haus." sagt Ali Mahabler Gadafez. "Wir hatten hier nichts zu tun mit dem Militär."Ahmed Faraz, 32, ein Ölingenieur, der in der Nähe wohnt, sagt, er war gerade mit seiner Mutter unterwegs als die erste Rakete einschlug. Seine Mutter erlitt eine Panikattacke, aber andere Familien eilten zur Einschlagstelle. "Das ist ein friedlicher Platz wo sich jeder um seinen Nachbarn kümmert. So eilte jeder zu den Häusern um die Leichen aus dem Schutt zu ziehen. Und ein paar Stunden später (!) kam der zweite Angriff der weitere Menschen tötete."
Welchen Zweck haben diese zeitlich sogar versetzten Angriffe auf eindeutig zivile Ziele, wenn nicht den Widerstand des Volkes gegen die NATO und ihre Banden zu brechen?

Totgesagte leben länger - Khamis Gaddafi besucht NATO-Bomben-Opfer
Die Demoralisierungsversuche der psychologischen Kriegsführung sind vielfältig. Und so erfand die PR der NATO am Freitag - und die "Rebellen verkündeten es - den Tod von Khamis Gaddafi, des Sohnes des Revolutionsführers. Er sei bei einem Luftschlag der NATO auf Zlitan ums Leben gekommen. Jetzt war er quicklebendig im libyschen TV zu sehen; im Zentral-Krankenhaus von Zlitan, wo er Überlebende eben jenes Luftangriffes der NATO auf friedliche Zivilisten, bei dem 85 Menschen, vor allem Frauen und Kinder durch NATO-Bomben ermordet wurden, besuchte.
Khamis Gaddafi am Dienstag
Warum die Propaganda-Lüge von seinem Tod?
Major Khamis Gaddafi, obwohl erst 28 Jahre alt, gilt als erfolgreicher und charismatischer Militär. Aus gutem Grund. Er hat sowohl eine libysche Militärhochschule absolviert als auch die  Moskauer „Frunse“-Militärakademie, die seit fast 100 Jahren Generalstabsoffiziere und Offiziere für die Führung von Kampfverbänden ausbildet. Khamis Gaddafi befehligt denn auch einen 10.000 Mann starken, effektiv und gut ausgerüsteten Verband der libyschen Armee. Wohl deshalb versuchten bereits im März die Psycho-Krieger der NATO schon einmal, Gerüchte über seinen Tod zu streuen. 

Libyscher Sarkasmus
Die stellvertretende libysche Außenminister Khaled Kaaim bringt die Verlogenheit der NATO auf den Punkt. Er forderte Premierminister David Cameron auf zurückzutreten, wegen der Unruhen in England.
"Cameron und seine Regierung müssen gehen, nach dem Volksaufstand gegen ihn und die gewaltsame Unterdrückung der friedlichen Demonstrationen durch die Polizei."
Und als Nachbrenner:
"Cameron und seine Regierung haben jede Legitimität verloren."
Wie wir wissen ist das ist alles geklaut - bei Hillary Clinton. Deshalb bringt es so treffend die Arroganz und Doppelmoral der NATO-Agitatoren auf den Punkt.

UNESCO beklagt NATO-Angriff auf TV Sender
Reuters, eine internationale Nachrichtenagentur, welche den deutschen Konzern- und Staatsmedien Mainstreammedien offenbar unbekannt ist, informiert, dass die Generaldirektorin der UNESCO am Montag schon die Luftangriffe der NATO vom 30. Juli gegen den libyschen Fernsehsender Al-Jamahiriyar scharf kritisiert hat. Dabei waren drei Journalisten getötet worden.
"Ich bedaure die NATO-Angriffe auf Al-Jamahiriya und seine Einrichtungen. Die Resolution 1738 (2006) des UN Sicherheitsrates verurteilt Gewaltakte gegen Journalisten und Medienpersonal. Die Luftangriffe verstoßen gegen die Prinzipien der Genfer Konvention. Die Medien zum Schweigen zu bringen ist niemals eine Lösung."
Vielleicht sagt sie das auch mal dem jeweiligen Sekretär für Agitation und Propaganda in den Parteizentralen von CDU, CSU und SPD, denn sie bestimmen über die Sender per Aufsichtsgremien und Parteiproporz. Schließlich schweigen die deutschen Medien auch über alle Vorgänge in Libyen. Oder ist das freiwillig? Die gesamte NATO-Presse und -TV verschweigen sogar die UNESCO-Nachricht.

EU erweitert Wirtschaftskrieg gegen Libyen
Am Mittwoch hat die EU weitere Sanktionen gegen Libyen veranlasst, die sich gegen "Wirtschaftseinheiten" richten, die "verbunden sind mit Menschenrechtsverletzungen" sagte die vom Großkapital als Außenministerin der EU eingesetzte und von niemandem demokratisch legitimierte Catherine Ashton. Bisher sind sechs Häfen, 49 Unternehmen und 39 Personen Ziel des Raubes von Finanzmitteln und von Einreisesperren. Wer TV-Sender, Bauernhöfe und Universitäten wegen "Verletzung der Menschenrechten" bombardiert, der kann auch Wirtschaftsunternehmen der Verletzung von Menschenrechten bezichtigen.