Ticker zu den Ereignissen Russland - NATO/Ukraine

Ticker - Die Wahrheit hinter der westlichen Russland-Hysterie

18.2. 2022 17.30 Uhr Die Führungen der Volksrepubliken haben die Evakuierung der Zivilbevölkerung nach Russland angeordnet, da der Angriff d...

Samstag, 16. Juli 2011

Quadriga: Putin nein - Schäuble ja.

Öffentlicher Druck erzeugt Sturm im Wasserglas. 
Wladimir Putin wird den Quadriga-Preis nicht bekommen, meldet die ARD. Da wird er aber traurig sein.
Peinlich wie wichtig sich der grüne Bilderberger, Opportunist und Ab- und Wieder-Auftaucher Cem Özdemir tut. Der Vorzeigedemokrat, dessen Partei die Bombardements Libyens begrüßt, tritt aus dem Vergabegremium zurück, weil man den Preis an Putin verleihen wollte. Allerdings hat Özdemir als einziger gegen den Preis gestimmt. Die anderen sind erst umgefallen, als der tschechische Menschenrechtler Vaclav Havel (in Tschechien verbietet man gerne mal Andersdenkende) seinen Preis zurückgeben wollte und zu viele Konservative sich aufregten. Rückgrat sieht anders aus.
Zu den Kritikern der Preisvergabe gehörten u. a. der Außenausschuß-Vorsitzende Ruprecht Polenz/CDU, der neue Stasi-Jäger Jahn,  und die ehemalige Revanchisten-Vertriebenen-Chefin und jetzige Menschenrechtsbeauftragte (echt!) der CDU, Erika Steinbach. Tolles Team.
Keine Probleme hatten die Menschenrechtler und Demokraten in der Vergangenheit mit der Verleihung der "Quadriga" u. a. an den Anti-Libyen-Wortführer und Demokraten Erdogan, den afghanischen US-Statthalter Karzai, an Helmut Kohl (!), EU-Zentralkomitee-Chef Barroso, die „Freiheit-am-Hindukusch-Armee" Bundeswehr und den Verfolgungswahnsinnigen Wolfgang Schäuble, der sogar Passagierflugzeuge abschießen lassen würde.
Der Unmensch Putin hatte kürzlich die vom Imperium diktierte Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrates einen Kreuzzug genannt
Die Resolution des UN-Sicherheitsrates zu Libyen sei „schädlich“ und erlaube „alles“. Sie erinnere daher „an einen mittelalterlichen Aufruf zum Kreuzzug“.
Leider sei es inzwischen ein vorherrschender Zug amerikanischer Politik, militärisch in anderen Ländern zu intervenieren.
Zuerst seien Jugoslawien und Belgrad an der Reihe gewesen, dann Afghanistan, der Irak und nun eben Libyen. Der Schutz der Zivilbevölkerung sei nur Vorwand für eine Intervention gewesen, denn inzwischen würden Zivilisten getötet. „Wo ist da die Logik, wo das Gewissen? Weder das eine noch das andere sind da“, sagte Putin.
Die Ereignisse in Libyen zeigten, dass Russland richtig handle, wenn es seine eigene Sicherheit militärisch stärke.
Das macht den Unterschied. Sage mir wem Du Preise verleihst und sich sage Dir wer Du bist.