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Mittwoch, 25. April 2018

Skripal-OPCW-Tape: „Es könnten auch die USA gewesen sein.“

Verstehen Sie Spaß?
Ich nicht mehr, wenn die Welt wegen erfundener oder gestellter Giftgasangriffe an den Rand des finalen Krieges gebracht wird. Und wenn die Regierungen Berichte geheimhalten, die von einer UNO-Organisation erstellt werden. Wir reden von der Skripal-Affäre, die vom Westen erst hysterisch aufgeblasen wurde und von Großbritannien und Deutschland nun immer mehr vernebelt wird.

Apropos Spaß
OPCW Binomo Prank
Erinnern Sie sich noch an Wladimir ‘Wowan’ Kusnezow and Alexej ‘Lexus’ Stoljarow, die erst im Januar die Sachkenntnis der diensthabenden US-Kriegerin im UN-Sicherheitsrat, Nikki Haley, medienwirksam bloßstellten? Sie erklärte sich solidarisch mit dem Inselstaat Binomo und wandte sich gegen die russische Einmischung in die dortigen Wahlen. In der Annahme sie spräche mit Mateusz Morawiecki, dem polnischen Ministerpräsidenten, erklärte sie „ihm“ am Telefon, daß das US-State Department sich der Einmischung der Russen in die Wahlen in Binomo „bewusst sei und das sehr genau beobachtet.“ Der Haken ist, das Land gibt es nicht. Aber einen Reggae Song über die Phantasie-Insel. Soviel zu den Qualitäten amerikanischer Spitzendiplomaten und wie genau sie sich in der realen Welt überhaupt auskennen. (Siehe auch Newsweek)

OPCW ans Telefon!
Jetzt haben sie (ähm „Mateusz Morawiecki“) sich Herrn Ahmet Üzümcü vorgeknöpft. Hier das Video. Ahmet Üzümzü, ist der Chef der OPCW in Den Haag, übrigens finanziert zu 22% von den USA. Das ist jener Ahmet den das deutsche Außenministerium so gerne gegen die Russen in Stellung bringt, wie hier in einem besonders verlogenem Statement, in dem die Maas-losen das angebliche Skripal-Gift als „das russische ‚Nowitschok‘“ bezeichnen.

Die OPCW hat die Echtheit des Bandes (noch) nicht bestätigt, was ja auch etwas viel verlangt wäre. Wir glauben an die Authentizität, denn Wladimir ‘Wowan’ Kusnezow and Alexej ‘Lexus’ Stoljarow, beherrschen ihr Handwerk und besitzen einen sehr guten Ruf als professionelle „Prankster“, die einst auch Elton John reinlegten.
Was ist also passiert?
Die beiden riefen dieser Tage - wieder mal als „Morawiecki“ - Herrn Üzümcü an.
Auf dem Band ist u. a. zu hören wie sich „Morawiecki“ und Üzümcü begrüßen, dann ...
Ein Auszug:
„Morawiecki“: Ich bin kein Chemiker und habe nur Grundkenntnisse, entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie bitte, mir ein paar grundlegende Dinge zu erklären. Zuerst einmal Salisbury. Aus dem Report geht die chemische Zusammensetzung (des Giftes) hervor und die die es hergestellt haben, hatten ein hochspezialisiertes Labor, richtig?
„Üzümcü“: Unsere Labors haben herausgefunden, dass die benutzte toxische Substanz von hoher Reinheit war. Das bedeutet, sie kann nicht von Kriminellen oder Terroristen gemacht worden sein, sondern eher von echten Experten auf ihrem Gebiet. Man kann das nur in sehr gut ausgerüsteten Einrichtungen machen. Nicht einfach so irgendwo.
„Morawiecki“: Aber sie sind sich nicht sicher, dass es von einem Staat gemacht worden ist?
„Üzümcü“: Wir können uns da nicht sicher sein. Unsere Experten können das nicht verifizieren. Aber wir denken, es waren echte Experten.
„Morawiecki“: Ok. Also ist es nicht möglich, dass es ein privater Akteur war?„Üzümcü“: Oh nein. Ich denke das können wir ausschließen.
„Morawiecki“: Ok, wenn das also feststeht, dann hoffentlich verstehen sie, kann es nur Russland gewesen sein. Falls nicht, haben sie eine Idee welcher andere Staat die Substanz entwickelt haben könnte? Theoretisch gibt es solche Labore in Russland, aber auch in Großbritannien, den USA, der Ukraine und sogar auch in Polen.
„Üzümcü“: Herr Premierminister, laut unseren Experten kann es jeder Staat gewesen sein. Das kann nicht ausgeschlossen werden. Die Russen behaupten, es gäbe solche Forschungs-Aktivitäten mit solchen Substanzen auch anderswo, das kann wahr sein. Aber die Staaten die solche Aktivitäten durchgeführt haben, würden es getan haben als Schutz- oder Verteidigungsmaßnahme, um zu herauszufinden, wie man die Substanzen entdeckt, und wie man sich dagegen schützt oder wie man Gegengifte entwickelt und so weiter. Diese Aktivitäten sind von der Chemiewaffenkonvention gedeckt und müssen nicht offengelegt werden.
Wenn die Forschungsarbeiten duchgeführt wurden, um solche Substanzen zu produzieren und zu benutzen, um Menschen zu schädigen in Kriegen etc., dann müssen sie natürlich deklariert werden und bisher haben wir von keinem Mitgliedsland der OPCW eine solche Deklaration erhalten.  „Morawiecki“: So könnte es also in jedem Land produziert worden sein?
„Üzümcü“: Theoretisch ja.
„Morawiecki“: Theoretisch ja, also auch die USA?
„Üzümcü“: Absolut. 
Von jedem Land das über die Chemie-Experten verfügt. Das Material das dafür benötigt wird, sagten mir unsere Experten, ist erhältlich. Das ist das Problem dem wir uns gegenübersehen bei dieser giftigen Chemikalie. Das Material um sie zu produzieren ist ohne Hindernisse erhältlich. Wie auch immer, man braucht dazu einen hohen Grad an Expertise und ein gutes Labor.
So weit zu Skripal. Und was ist mit Duma?
Veterans Today  schreibt “Im zweiten Teil der Tonaufzeichnung, erzählt der 'Mann Üzümzü', dass es so ausschaut als sei Russland unterstützend für den Einsatz der OPCW-Inspektoren in Syrien, um den angeblichen Chemiewaffenangriff zu untersuchen und fügt hinzu, er könne die Spekulationen einiger westlicher Mächte 'nicht verifizieren', dass Russland und Syrien 'dort saubermachen' bevor die Inspektoren kommen."

Wir leben in einer irren Welt, in der Komiker uns weiter bringen als Journalisten, geschweige denn Politiker.
Üzümcü bestätigt hier, dass es in Wahrheit keine „russische Spur“ gibt, sondern jedes Land der Welt das über die Experten und Labors verfügt, das Gift im Fall Skripal hergestellt haben kann.
Wer fällt uns denn da so alles ein?