Dienstag, 8. Mai 2012

Indien: Clinton verlangt Ölwechsel

Hillary „Ölpest“ Clinton droht Indern
Uns Bloggern kommt in stetig wachsendem Maße die Aufgabe zu, hier - hinter dem Eisernen Vorhang - darüber zu berichten, was da draußen wirklich vor sich geht. Wie zum Beispiel die groteske Arroganz des Westens im Ausland nur noch mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen wird. Nur wer die Welt da draußen anschaut kann eine wirkliche Weltanschauung haben. Alle anderen glauben der anmaßenden Wichtigtuerei und Selbstgerechtigkeit des Westens, der sich großkotzig gerne „internationale Gemeinschaft“ nennt. Hochnäsige NATO-Führer, denen am Gesicht anzusehen ist, was sie sind, blasen sich immerfort auf und wollen dem weitaus größeren Teil der Welt ihren Willen aufzwingen. Diese Impertinenz reicht bis zu Erpressung oder Völker-Mord. Täglich. Doch das erfährt der deutsche ARD-BILD-xy-Konsument nicht.
Wenn‘s ums Öl geht lassen die Imperialen dann völlig ungehemmt alle Masken fallen. Weitab von Tagesschau, Speigel und BamS/WamS. So geschehen gestern am 7. 5. 2012 in Kalkutta.
Clinton drohte den Indern im eigenen Land und übte massiven Druck aus, indem sie ganz offen Indien aufforderte, sich als Teil der US-Kampagne gegen den Iran zu fügen:
„Indien arbeitet gewiß daran, die Ölkäufe im Iran einzuschränken. Wir hoffen, sie werden noch mehr tun.“
Was geht das eigentlich die Amis an? Warum dieses hemdsärmelige Gehabe?

Arroganz der Öl-Allianz: Kauft nicht beim Iran!

Dafür gibt es mehrere Gründe. 
  • Indien, das 70% seines Ölbedarfs importiert, ist Irans zweitwichtigster Abnehmer von Öl. Es hat einen wachsenden Bedarf aufgrund der ökonomischen Entwicklung des Landes. (Wachstumsprognose 7% in den nächsten 12 Monaten) Ein umschwärmter und zahlungsfähiger Öl-Kunde also.
  • Am 23. Mai treffen sich die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates mit dem Iran in Bagdad um über sein Atom-Programm zu reden. Es könnte sich herausstellen, was die Spatzen – einschließlich des ehemaligen CIA-Chefs und jetzigen US-Verteidigungsministers Panetta - von den Dächern pfeifen, nämlich, dass der Iran keine Bombe baut und schon gar nicht hat. Da möchte Killery schon alle Sanktionen in trockenen Tüchern haben.
  • Schon einen Monat später, am 28. Juni, läuft darum, unabhängig vom vorauszusehenden Ausgang des Treffens in Bagdad, ein US-Ultimatum an Staaten aus, die iranisches Öl kaufen und/oder Geldverkehr mit dem Iran unterhalten. Verstöße will Oberlehrer USA ab 1. Juli „bestrafen“.
  • Obamas Schutzgelderpresser und natürlich die Wurmfortsätze in der EU wollen es dem Iran bzw. seinen Kunden unmöglich machen, Öl zu bezahlen, zu transportieren und zu versichern.
Man sieht Clinton förmlich mit der Lederpeitsche an die Lack-Stiefel klopfen.

Die Ölgötzen

In solch dominanter Pose hämmerte sie den - für sie offenbar dummen - Indern ein, dass es genügend Rohöl auf dem Weltmarkt gibt. Nicht zufällig zur gleichen Stunde erklären die Emirate und Saudi-Arabien dem Finanzminister von Südkorea, das sich demselben Problem wie Indien ausgesetzt sieht:
„Die Emirate und Saudi-Arabien haben versprochen, mehr Öl zu liefern, falls etwas schief läuft. Wir haben zugesichert, die Lücke zu füllen.“
Der Energieminister von Katar, Saleh Al Sadah, verkündet zeitgleich in Bahrain, dass es keine Ölknappheit geben werde. 
„Die Versorgung aus dem Nahen Osten war immer verlässlich, trotz vermeintlicher Unruhen in der Region. Es gibt keine Ölknappheit.“ 
Das wollen wir ihnen gerne glauben.   
Verdiener an den Sanktionen gegen Iran sind also vor allem die OPEC-Staaten am Golf.

Menschenrechte für Öldiebe

Doch es bleibt abzuwarten, wo die dem Iran abgepressten Kunden zukünftig einkaufen werden. Am Golf oder in Lateinamerika oder Russland? BRICS ist groß – größer als NATO‘s „internationale Gemeinschaft“.
Die Leidtragenden der US-Arroganz aber werden die einfachen iranischen Bürger sein.
Obamas deutschen Dienerlein gehen die Menschenrechte der Iraner am … vorbei, die betüteln lieber die Tochter der ukrainischen Öl-Diebin Timoschenko – der „Menschenrechte“ wegen.


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Montag, 7. Mai 2012

Ukraine/USA: Rückenschmerz und Waterboarding

Waterboarding in der Ukraine?
Nein, eine Verwechslung. Die ehemalige Videoverkäuferin Timoschenko, die von der  „orangenen“ West-PR mittels US-Geld einst auf den Stuhl  einer Ministerpräsidentin steil nach oben gehievt wurde, leidet unter Bandscheibenproblemen. Das wäre nicht der Rede wert, wenn sie sich nicht im Gefängnis befände. Dorthin wanderte sie nachdem ihre Clique abgewählt wurde und die schützende Hand des Auslandes wegfiel. Über die Justiz in der Ukraine kann man ja wirklich ganz geteilter Meinung sein. Ukrainer bewerten den Prozess gegen Timoschenko sicher anders als die gewöhnlich von Spiegel, Focus, Springer, ARD und RTL besonders objektiv unterrichteten Deutschen.
Die drollige Bundesregierung versucht  nun hintenrum Stimmung gegen die Ukraine zu machen und dem dämlichen Teil der Welt weiszumachen, dass das Bandscheibenproblem offenbar extrem selten ist und nur von Spezialisten in Berlin behandelt werden kann. Wegen der ach so bösen Ukrainer und den verletzten Menschenrechten nach westlichen Vorstellungen soll dort gleich noch die Fußball-EM boykottiert werden. Künast, immer vorne dran, wenn es um die Unterstützung westlicher Apologeten geht,  fordert, bei den EM-Spielen in der Ukraine orangfarbene Schals etc. zu tragen. Die Holländer werden sich freuen ob der ungewohnten Unterstützung aus Deutschland.
Der Nachfolger des Scharfmachers und bekannten Kämpfers für den Abschuss von Passagiermaschinen, oberster Dienstherr des rechten Verfassungsschutzes und deutscher Überwachungsstaatsverantwortlicher setzt sich für Oppositionelle ein: Bundesinnenmister Friedrich. 
„Für die Bundesregierung geht es aber nicht allein um die Behandlung der früheren Regierungschefin. Vielmehr erwarte man von der Ukraine im Umgang mit Oppositionellen generell die Beachtung der Menschenrechte.“
verkündet der Menschenfreund im Zentralorgan der Eliten „Bild am Sonntag“. (Merken wir uns kurz diesen Satz.) Dort bei Springer's BILD findet er sich in unguter Gesellschaft. Ausgerechnet der Libyen-Kriegsverbrecher, Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, forderte  in der  „BILD“ am letzten Samstag von der Ukraine, sie solle die Menschenrechte gewährleisten. Nach libyschem Vorbild vielleicht, wo jetzt NATO-„demokratische“ Folter, ethnische Konflikte, Hungersnot, Armut und Morde an der Tagesordnung sind.
Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, meinte in  der "Welt am Sonntag", der Weg die Ukraine vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof zu verklagen werde "wahrscheinlich deshalb nicht beschritten, weil er nicht als medienwirksam genug angesehen wird". Er kennt seine Pappenheimer. Darum geht es: Um die Medienwirksamkeit der Propaganda. Einer Propaganda die sich im Kontext gegen alles richtet, was sich dem Einfluss des Imperialismus entzieht und dem größeren (!) Weltlager um Russland, China und BRICS zuzuordnen ist.

Bandscheibe in Guantanamo

Absolutes Stillschweigen der Spitzenheuchler Merkel, Westerwelle, Friedrich allerdings zu Angeklagten in einem anderen Prozess, die Timoschenkos Bandscheibenprobleme ihren erlittenen Torturen sicher vorziehen würden. In Guantanamo, in der Karibik, weitab von einem ordentlichen Gericht hat ein Standgericht gegen die angeblichen Attentäter vom 11. September begonnen. Ohne irgendwelche rechtsstaatliche Regeln. Ohne Verteidigung. Auf der Basis von „Geständnissen“ die unter Folter erpresst wurden! Man stelle sich vor, das wäre in der Ukraine vorgekommen. Welch ein Geplärre würden Friedrich, Merkel, Rasmussen, de Maizière,  Obama, Westerwelle veranstalten. Was sagt die Trägerin der US-Freiheitsmedaille, Angela Merkel, dazu: Kein 9/11-Attentäter kam aus Afghanistan, aber dieses Land wurde von der NATO überfallen und zahlte einen Blutzoll von Zigtausenden Toten. Und so sitzt auch kein Afghane auf der Anklagebank. Die Beschuldigten lehnen es jetzt natürlich ab, mit diesem illegalen „Gericht“ zu kooperieren; sie ignorieren die Fragen. Die Rechtsanwälte erklärten, sie wären nicht qualifiziert für die Verteidigung. Übersetzer unterbrechen die Anwälte und bedeuten ihnen die Klappe zu halten. Einige Angeklagte nutzen die Gelegenheit um ihrerseits im Rahmen dieser beschränkten Öffentlichkeit über Folter und Misshandlung in Guantánamo zu klagen. In diesem Hohn auf die Gerechtigkeit ist es den Verteidigern vom Militär verboten mit ihren Mandanten über alles zu sprechen was das Militär als geheim einstufte. Dazu gehört sogar die „Behandlung“ der Beschuldigten in Guantanamo! Sheikh Mohammed wurde mindestens 130 mit Waterboarding gefoltert. Anschließend gestand er, der Planer von 9/11 gewesen zu sein. Das hätte danach jeder gestanden - auch Du! Trotzdem ist er auch heute noch für die Konzern-und Staatsmedien der Chefplaner von 9/11.

Menschenrechte in den USA und der Ukraine

Der Prozess findet vor einer Militärkommission statt, die schon von Bush ins Leben gerufen wurde. Obama hat daran nichts geändert. Er redet sich heraus, das Geld für einen Prozess in New York sei vom Kongress nicht bewilligt. (Zig Millionen wurden aber zur Untersuchung des Lewinskis-Clinton-Blow-Jobs ausgegeben.) Es liegt auf der Hand, dass Obama und seine Hintermänner bei Demokraten und Republikanern kein Interesse an einem medienwirksamen Prozess haben, in welchem die Foltermethoden des „Rechtsstaates“ zur Sprache kämen. Oder die von Obama verkündete Schuldfreiheit für Folterknechte.


Menschenrechte sind unteilbar

Wo ist denn jetzt das Getöse von Frau Künast die mit solcher Losung noch 2011 auf Stimmenfang in Berlin ging?
Oder wo ist der Einsatz der Bundesregierung und ihrer angeblichen "Opposition" (lach)  für die Miami Five? Die "Miami Five“ hatten Material über kriminelle und terroristische Aktivitäten exilkubanischer Organisationen in den USA gesammelt. Diese Terrorbekämpfer wurden 1998 in den USA verhaftet und sitzen dort nach einem politischen Schauprozess im Gefängnis.
Die UN-Menschenrechtskommission stellte bei den Gerichtsverfahren schwere Verstöße gegen Artikel 14 des Internationalen Pakts über zivile und  politische Rechte fest und charakterisierte die Freiheitsentziehung als willkürlich.  Das Gerichtsverfahren habe gegen Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit verstoßen, die Verurteilung sei trotz fehlender Beweise nur auf der Grundlage einer „gewissen Bereitschaft“ zu den vorgehaltenen Taten erfolgt.
Aber was sind all diese Farcen gegen Timoschenkos Rückenschmerzen?! Die deutschen Marionetten entblöden sich nicht, sich mit solchen Schwerpunkten bei den Menschenrechten zu präsentieren. Die Mehrzahl der Wähler entblödet sich nicht, diesen Heuchlern regelmäßig ihre Stimme zu geben. 
Doch auch sie werden einst begreifen, die Mehrzahl der Wähler ist schon heute nicht die Mehrzahl der Bürger.
Und sicher... ist die Ukraine nicht der Hort der Menschenrechte schlechthin. Doch die unfassbare Arroganz mit der die Kriegsverbrecher und Folterer aus USA und ihren Vasallenstaaten sich gegenüber unabhängigen Staaten aufspielen ist einfach zum...

Mehr Hintergründe und Fakten zum Fall Timoschenko auf TLAXCALA.
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Sonntag, 6. Mai 2012

Bolivien: Daseinsvorsorge sozialisiert

Am 1. Mai hat Juan Evo Morales, seit 2006 Präsident Boliviens und Vorsitzender der wirklich sozialistischen Partei, die TDE – die bolivianische Tochter des spanischen Energiekonzerns Red Eléctrica de España - enteignet. Der wirtschaftlich kranke Westen flucht und droht mit dem Entzug von Investitionen. Doch Morales hat die Unterstützung seines Volkes.  Er wurde 2009 von 64% der  Prozent der Bürger wieder gewählt, mehr als bei seiner ersten Wahl in 2005. 
Präsident Evo Morales     Quelle: Wikipedia

Held der Mutter Erde

2009 wurde Morales durch die UN-Generalversammlung zum "World Hero of Mother Earth" ernannt, die Fidel Castro zum “World Hero of Solidarity” (Weltheld der Solidarität) und Julius Nyerere (Tansanias früheren Präsidenten) zum “World Hero of Social Justice.” (Soziale Gerechtigkeit) ernannte. Über all das gibt es keine Informationen in Deutschland. Stattdessen jedoch regt der deutsche Medien-Staats-Parteien-Komplex sich künstlich darüber auf, dass die Linken eine Geburtstagskarte an Fidel Castro schickten - in aller epischen Breite. Ein Panoptikum halt, das die Deutschen sich gewählt haben. 
Doch dies dürfte lateinamerikanische Präsidenten wie Chavez und Morales wenig jucken. Sie demonstrieren mutig direkt vor der Haustür der USA, was sie von den imperialistischen NATO-Mächten halten. Sie zeigen, dass sie die Ausbeutung ihrer nationalen Ressourcen durch neue und ehemalige Kolonialstaaten nicht länger hinnehmen. 
Sie zeigen der Welt aber auch etwas anderes, wichtigeres: Rohstoffe und Daseinsvorsorge gehören in Staatshand. Und das ist machbar. Was immer wichtig für die Grundversorgung ist, darf nicht zum Spekulationsobjekt des Kapitals werden. Dazu gehören Transport- und Verkehr, Gas- und Stromversorgung, Wasserversorgung und Abwasserbehandlung, Bildung, Kultur, Gesundheitswesen und Post und die dazu notwendige Infrastruktur. 

Vom Volksvermögen "liberalisiert"

Die Bürokratie des Imperiums in Berlin und Brüssel nennt den hiesigen Privatisierungswahn, d. h. Enteignung des Volkes, euphemistisch „Liberalisierung“ und lügt frech, dadurch würden Kosten eingespart, die Versorgung effizienter. Es gibt kein Gebiet der Daseinsvorsorge, das nicht von der „Liberalisierung“ heimgesucht wurde, auf Initiative aller etablierten Parteien, weiß aus leidvoller Erfahrung nicht nur jeder Strom-, Post- und Bahnkunde.
Lediglich von der Linken habe ich Gegenteiliges vernommen. (Antwort vom 17. 2. 2010)
DIE LINKE setzt sich auf allen Ebenen für eine bürgernahe, gut bewirtschaftete, transparente öffentliche Daseinsvorsorge ein, die eine sozial gerechte Versorgungssicherheit für alle Menschen gewährleistet. Eine flächendeckende Versorgung in guter Qualität ist auch dann sicherzustellen, wenn sie sich „nicht rechnet“. Dort wo Güter oder Leistungen der Daseinsvorsorge schon privatisiert wurden, setzt sich DIE LINKE dafür ein, diese in die Verantwortung der öffentlichen Hand, vorwiegend der Kommunen zurückzuholen (Rekommunalisierung).

Der angeblich „liberalisierte“ deutsche Energiemarkt

hat nun schätzungsweise 600 Anbieter – aber keine Strompreissenkung erlebt. Denn nur vier Großkonzerne regeln praktisch Produktion und Netz. Zusammengeschlossen in der „Deutschen Verbundgesellschaft“. Ein Schelm wer glaubt, dort würde Golf gespielt und keine Preisabsprachen getroffen. Preissenkungen am Rohstoffmarkt werden an den Verbraucher nicht weitergegeben. Soviel zur Liberalisierungs-Lüge.

Alles in allem sollte dieser Schritt des bolivianischen Präsidenten also für Deutsche besonders nachvollziehbar sein. Vor drei Wochen verstaatlichten die Argentinier den Ölkonzern Repsol, ein Flaggschiff Spaniens, der ehemaligen Kolonialmacht.
Wir dürfen gespannt sein, wie Lateinamerika gemeinsam mit den BRICS-Staaten die parasitäre, faulende Arroganz im Endstadium weiter vorführt.

Samstag, 5. Mai 2012

Aufruf! Syrien-Demo in Berlin am 12. 5. 2012

Liebe Leser, wir nutzen unsere Popularität gerne zur Veröffentlichung von Aufrufen aus der Journalisten-, Aktivisten- und Blogger-Gemeinde.
Danke für die zahlreichen "zählbaren" Reaktion auf den gemeinsamen Aufruf der Blogger für Libyen. Das ist echte Hilfe für die unter der "NATO-Freiheit" leidenden Libyer. 

Heute möchten wir auf eine Message des ehemaligen "öffentlich-rechtlichen" Journalisten Christoph R. Hörstel aufmerksam machen und stellen unsere anliegenden aktuellen Beiträge um einen Tag zurück.

Botschaft von Christoph R. Hörstel
Jetzt ist es 'raus: Wenn Syriens Regierung nicht sehr schnell beginnt, der West-Propaganda Paroli zu bieten, dann werden die Völker des Westens nichts gegen weitere US-gesponserte Verbrechen der Nato und ihrer arabischen Komplizen gegen Syrien unternehmen. Und was DAS bedeutet, können wir an Irak und Libyen studieren, letztlich auch auf dem Balkan und in Afghanistan: Zigtausendfacher Mord, Not und Leid von Menschen, die nur ihr Recht wollten: Frieden in Freiheit. 
Am Schluss meines Interviews und meines Briefes werbe ich für die Demo am 12. Mai in Berlin, die mit "Danke, danke Russland beginnt, mit etwas anderen Tönen an den Botschaften der USA und Saudi-Arabiens vorbeiführt - und im höchst wahrscheinlichen Beisein von "Russia Today" viel Spaß machen wird.
Heiserkeit garantiert!

Herzliche Grüße.

Christoph R. Hörstel

Er verweist auf folgenden Aufruf

Wie ihr alle wisst, befindet sich unser geliebtes Syrien seit ca. 1Jahr in einer Verschwörung die vom Westen angeführt wird.
Sie haben nichts ausgelassen um unsere Familien, Freunde und Bekannte unter Druck zu setzen.Dazu gehören Medienpropaganda und Waffenlieferungen an Terroristen.Es sind Tausende gestorben.
Unser geliebtes Volk leidet seitdem enorm, weil viele ihrer Arbeit nicht nachkommen konnten und daher Hunger leiden.
Aber der Westen merkt langsam, dass unsere Liebe zum Präsidenten Bashar Al-Assad anders ist als in Ägypten, Tunesien, Libyen und Jemen.Man hat viele Millionen für nichts investiert.
In Syrien ist es seit ca 1.Monat ruhiger geworden.
Nun wollen wir in Deutschlands Hauptstadt Berlin eine Riesen-Demonstration machen um unseren Standunkt zu verdeutlichen.

Nach dem Motto:
Gegen jegliche Einmischung bzw Intervention und Für ein freies und modernes Syrien unter dem Reformprogramm des syrischen Präsidenten
Bashar Al-Assads.

Am Samstag, den 12.05.2012 wird es daher aus Berlin eine Demonstration vor der Russischen Botschaft in Berlin geben.

Wir fordern euch alle auf an der Demonstration teilzunehmen.
Es kann nicht sein, dass bei 32000 Syrern in Deutschland nur 100 anwesend sind. Selbstverständlich bitten wir auch alle deutschen Mitbürger zu kommen.
Jeder der Zeit hat und nicht verhindert ist, soll bitte erscheinen.
Es sind genug Unschuldige umgekommen!
Genug geschwiegen! Genug abgewartet!
Es liegt an nun an uns!

RUFT ALLE BEKANNTEN, FREUNDE UND VERWANDTE AUF MITZUKOMMEN!!!

ORT: vor der Russischen Botschaft in Berlin
Straße: Unter den Linden 63-65 , 10117 Berlin
Zeit: 14UHR (Bitte pünktlich sein!)

Vielen Dank

Mittwoch, 2. Mai 2012

ARD, SPIEGEL, Springer: Auf Grund gelaufen.

Atlantic Cruiser am 2. Mai 2012 vor Montenegro Quelle: MarineTraffic.com

Was wir hier sehen ist die aktuelle Position der „Atlantic Cruiser“. Na und? Wer oder was das ist? Schon vergessen?! Erinnern wird sich der deutsche Medienkonsument aber daran, dass die Türken ein Schiff mit „Waffen für Diktator Assad“ aufgebracht haben. „Waffen aus dem Iran.“ „Bruch des Embargos.“ „bekannt geworden durch syrische Überläufer und Aktivisten“ Soweit die Propaganda-Story. Das Schiff ist inzwischen auf dem Weg nach Montenegro.
Tagesschau "Waffenlieferung für Syrien gestoppt"
Bildausschnitt: "An Bord der Atlantic Cruiser befinden sich iranische Waffen"
„Schweres Militärgerät und Munition an Bord“
Der SPIEGEL verkündet
Bei dem Schiff handelt es sich nach SPIEGEL-Informationen um die "Atlantic Cruiser" der Emder Reederei Bockstiegel. Sie hatte vor einigen Tagen im Hafen von Dschibuti von einem iranischen Frachter schweres Militärgerät und Munition aus Iran übernommen, die für das syrische Regime bestimmt waren. Am Freitag sollte die Fracht in Tartus gelöscht werden.
Auch das manager-magazin macht mit:
„Frachter mit Waffen aus dem Iran“
 Die Springer-Presse weiß es ganz genau:
"Türken finden Waffen"
Die Lüge
Was wurde aus den Waffen über die die ARD, SPIEGEL und Springer (BILD und Welt) auf den Titelseiten „informierten“? - Nichts, es gab keine. Doch darüber schweigen sie
Aber Springer hatte doch gemeldet „Türken finden Waffen“? Wir können getrost davon ausgehen, dass man bei Springer den Unterschied zwischen Suchen und Finden wohl kennt. Also ist die ganze Panik Vorsatz.
Doch hier handelt es sich nicht nur um eine der üblichen Lügen aus dem Propagandaapparat des Partei-Staats-Konzern-Komplexes zur ideologischen Vorbereitung eines Weltkrieges. Diese Kampagne erweist sich als Baustein einer umfassenden Medienstrategie, deren Aufgabe es ist, im Inneren Syriens und außerhalb durch die Darstellung von Auflösungserscheinungen zu destabilisieren („Überläufer und Aktivisten bei den Behörden“) und nach außen Iran und Syrien als Rechtsbrecher hinzustellen, die ein Waffen-Embargo der „internationalen Gemeinschaft“ zu umgehen versuchen. Natürlich ist der Terminus „internationale Gemeinschaft“ für NATO- und Gulf-Staaten plus Israel ein Witz, doch was kümmert das die Propaganda. Der tagesschau-Michel glaubt eh‘, die NATO wäre der Nabel der Welt. Er kommt gar nicht auf die Idee, die Welt da draußen könnte ganz anders sein und vor allem viel größer, als die „internationale Gemeinschaft“ der Völkerrechtsbrecher und Kriegstreiber ihm vorgau(c)kelt.

Die Heuchelei
Wie Der tägliche Hafenbericht meldet, ist nun aber das Schiff „Lutfallah II“ mit Waffen für die syrische Opposition, aus Benghazi/Libyen kommend, von der libanesischen Armee gestoppt worden.
Darauf wurden Waffen gefunden und zwar:
"… sind Kalaschnikows, Panzerfäuste, Munition sowie Fernrohre und Militäruniformen an Bord gefunden worden."
Ein Schiff ohne Waffen wird gegen Syrien verwendet, ein Schiff mit Waffen gegen Syrien wird verschwiegen. Da die oben genannten deutschen propagandistischen Leitmedien diese Nachricht nicht promoten – schon gar nicht mit demselben Getöse wie die bei der „Atlantic Cruiser“ - ist anzunehmen, dass sie stimmt.
Dass Militäruniformen an Bord sind, deutet auch nicht auf einen Bürgerkrieg, sondern die bevorstehende Verwendung für eine reguläre Armee in einem Krieg hin. Wer also sorgt für den stets zitierten „brüchigen Waffenstillstand“?

Das Komplott
Man kann es mit Fug und Recht ein Komplott nennen, wenn Medien und Regierungen gemeinsame Sache beim Fälschen und seltsam einheitlichen Unterdrücken der Wahrheit machen.
Könnten katarische Waffen aus Libyen kommen und/oder ohne Wissen der Geheimdienste, der NATO und der libyschen oder amerikanischen Administration in Libyen verladen werden? Diese Frage stellt kein Mainstream. Im Gegenteil. Eine „150 Tonnen schwere Waffenlieferung“ in Richtung Syrien unter Bruch des „Waffenembargo“ wird plötzlich totgeschwiegen.
Wie Frank Lamb berichtet, stammten die Waffen – nachweisbar an der Kennzeichnung - aus Katar.
Es hätten auch Leopard-Panzer für Saudi-Arabien oder U-Boot-Teile für Israel gewesen sein können. Die Blätter schweigen. Bis man wieder was gegen Assad findet.

Der Gipfel
Übrigens weist der SPIEGEL gegenüber "Denkbonus" alle Vorwürfe der Lüge und Halbwahrheiten zurück. 
Wie nennt man das? Dreistigkeit? Realitätsverlust? Lohnschreiberei? Propaganda? Auf keinen Fall ist es Dummheit oder Unwissenheit hinter der sich diese Leute verstecken können.
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Sonntag, 22. April 2012

Libyen: Aktiv helfen!

Leonor kümmert sich als Frau natürlich besonders um die Unterstützung von Frauen und Kindern, gerade Opfer von Gewalt und Sexualverbrechen brauchen schnelle Hilfe – es sind unglaublich viele und werden täglich mehr!
von John Schacher

Heute ist es nun soweit: es geht um Ihr Geld! Nachdem wir hier sozusagen ideel einen recht stattlichen Kreis von Libyen-Supportern darstellen, der über die vergangenen Monate immer erfreulich konstantes Interesse am Wohl und Wehe des von den NATO-Verbrechern geplagten und geschundenen libyschen Volkes gezeigt hat, ist es nun an der Zeit, auch einmal etwas Greifbares abzuliefern und nicht nur gebannt an den (meist schlechten) Nachrichten aus Libyen zu hängen.
Leonor in Ghadames
Dazu hat sich eine sehr schöne Gelegenheit ergeben: die Euch allen sicher bekannte Leonor Massanet (leonorenlibia.com) ist seit Ausbruch der Krise in Libyen ebenso wie wir täglich um Aufklärung der Allgemeinheit über die Kriegsverbrechen der Invasoren und die erbärmliche Lage der Zivilbevölkerung bemüht. Leonor selbst ist Psychologin und betreibt in Spanien eine Apotheke. Libyen und die Libyer(innen) sind ihre große Liebe. Doch dort regieren vielerorts Hunger und Elend, der Staat hilft nicht mehr.
Nun ist es so, dass Leonor sehr viele barmherzige Aktivitäten unterhält, die aber ihren finanziellen Rahmen weit übersteigen, wie sie mir im Briefwechsel berichtete. Sie versorgt beispielsweise Flüchtlinge  in Spanien vor Ort mit Medikamenten und Behandlungen, sendet Arzneien (die sie als Apothekerin – zudem in Spanien – deutlich billiger einkaufen kann als wir hier in BRD trotz inländischer Produktion) über Kontakte in Tunis nach Libyen hinein, möchte nun aber auch über aus dem Chaos herausgebildete seriöse Kontakte weitere direkte Hilfe organisieren. Gleichzeitig wird für Anfang Mai eine aus London abgehende größere Hilfslieferung zusammengestellt, ebenfalls von seriösen Friedensaktivisten (Moeen u.a.) organisiert und mit einem Verteilungsplan, der bis ins tiefste Libyen reicht. Über die offiziellen Kanäle kommt NICHTS bei den Notleidenden an – alles wird von den NTC-Amtsleuten auf dem Schwarzmarkt teuer verkauft oder sinnlos gehortet.
Ich möchte hiermit nun alle werten Leser bescheiden, aber mit Bestimmtheit auffordern, ihren Geldbeutel zu öffnen und trotz eigener Armut einen kleinen Betrag zu spenden. Und wenn es nur einer oder zwei Euros sind, setzen Sie sich bitte kurz hin und tätigen Sie eine Überweisung an:
Empfängerin: Leonor Massanet
IBAN: ES04 2100 1042 6702 0021 1031
SWIFT: CAIXESBBXXX
Verwendungszweck: HdF-Hilfe-Libyen
Wer diese kleine Liebestat hinter sich gebracht hat, kann mit Fug und Recht sagen, “aktiv” geholfen und das den Libyer(innen) angetane Unrecht etwas gemildert zu haben. Gutes Karma! Ohne jeglichen Verlust wie bei den berüchtigten Großorganisationen wird jeder Cent unserer Spenden sich Richtung Libyen bewegen und dort Freude und Hoffnung erzeugen.
Leonor kümmert sich als Frau natürlich besonders um die Unterstützung von Frauen und Kindern, gerade Opfer von Gewalt und Sexualverbrechen brauchen schnelle Hilfe – es sind unglaublich viele und werden täglich mehr! Yvonne, eine Freundin und Leserin aus der Schweiz bemüht sich beispielsweise in diesen Tagen um Frauenbinden und Unterwäsche ab Werk… So könnte man eines ans andere reihen…
Zeigen wir den Opfern unserer westlichen Regierungen Solidarität, zeigen wir ihnen, dass wir Normal-Bürger mit ihnen und ihrem Freiheitskampf sind, dass wir zwar auch machtlose Opfer der Umstände waren und sind, sie aber nicht vergessen werden. Lasst uns einen Bund des guten Gewissens schliessen und bewusst auf einen kleinen Betrag zugunsten eines größeren Zwecks verzichten, ich bitte Euch nochmals herzlich darum.
Zudem werde ich die Betreiber einiger befreundeter Blogs anschreiben, gleichfalls die Spendentrommel für Leonor zu rühren. In diesem Sinne
john schacher

Samstag, 21. April 2012

Libyen: Aktive Hilfe für NATO-Opfer

Vor mehr als einem Jahr begann unter Führung der NATO-Staaten - und dem tiefen Respekt der Bundesregierung, der SPD und vor allem der Grünen - ein Krieg  gegen Libyen. Die Folgen dieser "Demokratisierung"  sind schrecklich. Aus diesem Grund berichten die Mainstreammedien nicht mehr aus Libyen. Auch die angeblichen Menschenrechtsorganisationen des Westens schweigen über die bis heute andauernden Morde und Verfolgungen im Land und Folterungen in libyschen Gefängnissen. Jeder Mensch mit Herz würde erkennen, welchem Zweck diese Kriege dienen und dass die Folgen für das Volk schrecklich sind. Wie immer ist es die Aufgabe der Friedensbewegung, den Opfern der NATO Hilfe zu leisten und sie wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Deshalb bringen wir hier gerne Informationen über die Hilfsmaßnahmen, mit der Bitte um tatkräftige Unterstützung.
Ihr
Hartmut Beyerl                                                                 

Heute

 Bernd Duschner
 Samhofstrasse 2a    
 85276 Pfaffenhofen
 Handy: 0171-3374658

Humanitäre Hilfe von der Friedensbewegung für Kinder in Libyen

Liebe Freunde,

der blutige Bürgerkrieg und die sieben Monate andauernden schweren Bombardements der Nato haben in Libyen zum Tod von Zehntausenden Menschen, der Zerstörung ganzer Städte und großer Teile der Infrastruktur geführt. Hunderttausende wurden zu Flüchtlingen ohne Hab und Gut.

Unsere Politiker und Medien haben diesen Krieg gerechtfertigt und unterstützt. Heute ist  Libyen für sie kein Thema mehr. Ihr politisches Ziel eines Regimewechsels wurde erreicht. Wie die Bevölkerung mit den Folgen des Krieges zurechtkommt, interessiert sie nicht. Weil uns in der Friedensbewegung dagegen das Schicksal der libyschen Bevölkerung am Herzen liegt, hatten wir von Anfang an eine Verhandlungslösung des Konfliktes gefordert und die  völkerrechtswidrigen Bombardements der Nato entschieden verurteilt.

In der Woche vom 3.-12. Mai fliegt ein größeres Ärzteteam der „Gesellschaft für Österreichisch – Arabische Beziehungen“ nach Libyen. Es wird dort in diversen Krankenhäusern Verletzte und Schwerkranke, insbesondere Kinder, behandeln. In der Stadt Sebha, der Hauptstadt des südlichen Landesteiles Fezzan, wo besonders große Not herrscht, ist geplant, an familienreiche Familien auch Lebensmittel zu verteilen. Wir möchten  aus der Friedensbewegung in Deutschland diese Aktion unterstützen. Dazu wollen wir den Ärzten mehrere Paletten Kindernahrung für Neugeborene und kleine Kinder mitgeben, um das sie uns gebeten haben und selbst an der Reise teilnehmen.  Für die humanitäre Hilfe brauchen wir Ihre Unterstützung.

Wir bitten Sie, zur Finanzierung dieser Hilfe, aber auch für den Einkauf dringend benötigter Güter vor Ort gemeinsam mit den Ärzten, um Ihre Spende auf unser Konto 
                             Freundschaft mit Valjevo e.V  8011991  
                             Sparkasse Pfaffenhofen, BLZ 721 516  50  
                             Stichwort „Babynahrung für libysche Kinder“
Gerne stellen wir Ihnen als gemeinnütziger Verein eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt aus.

Mit herzlichen Grüßen,

Bernd Duschner

Bitte lesen Sie weitere Informationen und Meinungen auf  meiner Facebookseite.

Mittwoch, 18. April 2012

ARD: Antirussisch-orthodox


Erst vorgestern schrieben wir hier:
Unter diesen Prämissen werden die ab heute wieder verstärkt folgenden Angriffe der Mainstreammedien gegen Russland … zu betrachten sein.“
Wir kennen die Pappenheimer halt. Und tatsächlich verpasst die ARD ihren Millionen Passivisten die vorausgesagte tägliche Portion Russisch Brot, Marke „Böses Russland“. Mit welcher unverhohlenen Holzhammertechnik hingegen, das erstaunt doch selbst erfahrene Kenner der Konzern- und Staatsmedien. Im heutigen Paradebeispiel behauptet die Hauptnachrichtenquelle der Deutschen doch allen Ernstes:
"Militärausgaben: Der Westen spart - Russland und China rüsten auf"
Der deutsche Michel soll annehmen, dass der friedliebende Westen, nachdem er weiße Tauben über Libyen abgeworfen hat und dort (laut ARD-Armbruster) nur noch "glückliche Menschen" frei und demokratisch leben, die NATO nun die düsteren Tyranneien Syrien und Iran in blühende Landschaften verwandelt; nur dieser böse Russe rüstet auf. Das ist das Niveau des Staatsfernsehens im 21. Jahrhundert. Offensichtlich gehen die ARD-Leute – nicht grundlos - davon aus, dass ihre Zöglinge nach vielen Jahren erduldeter 20-Uhr-Hypnose nur die Schlagzeilen schlucken müssen und schon über den gewünschten gefestigten Klassenstandpunkt  - der herrschenden Klasse - verfügen.
Nur wer weiter liest, erlebt wie die ARD die eigenen Lügen widerlegt. Zitate: „USA trotz Kürzungen noch auf Platz eins…“, „Mit einem Militärbudget von 711 Milliarden Dollar stehen die USA weiter an der Spitze,…“China gab mit 143 Milliarden Dollar 6,7 Prozent mehr aus als im VorjahrPlatz zwei auf der internationalen Rangliste mit einem Anteil von gut acht Prozent an den globalen Militärausgaben“„Russlands Militärhaushalt legte 2011 um 9,3 Prozent auf 71,9 Milliarden Dollar zu und überholte damit Großbritannien und Frankreich.“ 
Augenscheinlich wird der ARD-Zuschauer auch noch als Zahlen-Legastheniker betrachtet. Oder ist 711 nicht größer als 143 bzw. 72 Mrd.?

Aufrüstung und Sparen nach Adam Ries

Schauen wir uns die Fakten an.
1. Mathematisch: China mit 1,33 Milliarden Menschen wendet 143 Mrd. $ für die Militärausgaben auf. Das sind rund 107 $ pro Kopf. Die „sparsamen“ USA geben 711 (!) Mrd. bei 309 Mio. Menschen aus, pro Kopf 2.300 $. Das ist das 20fache. Russland mit 142 Mio. Einwohnern hat einen Militärhaushalt von 72 Mrd. $. Mit 507 $pro Kopf ist das gerademal ein Fünftel der US-Ausgaben pro Kopf der Bevölkerung und in $ nur ein Zehntel! Steigern die Russen ihre Militärausgaben weiter in diesem Maße hätten sie die USA bald eingeholt - in 120 Jahren. Falls die USA nichts mehr ausgeben.
2. Geografisch: 95% aller ausländischen Militärstützpunkte gehören den USA - rund 1.000 Stützpunkte weltweit! Sie kreisen damit von Europa aus Russland bzw. China ein: von Albanien, Bulgarien, Deutschland, Georgien, Griechenland, Island, Italien, Kosovo, Polen, Rumänien, Serbien, Spanien, Türkei und Ungarn und in Asien von Afghanistan, Irak, Japan, Kirgistan und vor allem Südkorea.
Russland unterhält mit Tartus in Syrien einen einzigen Stützpunkt außerhalb des Gebietes der ehemaligen Sowjetunion. Das ist ein Tausendstel im Vergleich zur Anzahl der amerikanischen Militärbasen.
3. Wirtschaftlich:
"Dominiert wurde der Waffenhandel 2010 von Konzernen in den USA und in Westeuropa. Allein 44 Unternehmen auf der Sipri-Liste sind in den USA angesiedelt. Auf sie entfallen mehr als 60 Prozent aller Einnahmen aus Waffenverkäufen. 30 Unternehmen kommen aus Westeuropa. Acht Konzerne haben ihren Sitz in Russland.
Einen kräftigen Aufwärtstrend hatte das Rüstungsgeschäft nach den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 erlebt. Seit 2002 steigerten die 100 führenden Rüstungskonzerne weltweit ihre Umsätze um 60 Prozent, wie das Institut in Stockholm weiter mitteilte." Quelle ARD
Hochspannend und erleuchtend übrigens die ganze Liste der Waffenproduzenten vom Stockholmer SIPRI-Institut. Überraschung: Dominiert wird das weltweite Waffengeschäft von den USA und den NATO-Staaten. Kein Wunder; höchstens für tagesschau-Verbraucher.

Logik: USA umzingeln - Russen rüsten auf

Der US-"Raketenschild" der NATO dagegen umzingelt Russland direkt vor seinen Grenzen, richtet sich ergo gegen Russland und zwingt Russland zur Aufrüstung. 
Medwedew im November 2011:
„Später, wie auch immer, begannen die USA einen neuen Plan zur Raketenabwehr auszuführen, der die Schaffung eines Raketenabwehrsystems in Etappen vorsah. Im Besonderen das erweckte Sorgen in Russland. Er sieht schließlich die Stationierung von US- Raketen und Militärpotential in enger Nähe zu Russlands Grenzen und den angrenzenden Gewässern vor.“
NATO spart - Russen rüsten auf: Ein einzigartiges Propagandastück der ARD.
Auch heute und morgen wird sie wieder die verlangte Ladung Russland-Bashing liefern, die Antirussen-Mafia.

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Montag, 16. April 2012

Türkei/Syrien: Friedenskundgebung verhindert - Hinderliche UN Beobachter

Am Sonntag verhinderten Polizeikräfte eine große Kundgebung türkischer Friedensanhänger in der Stadt Antakya (Provinz Hatay), nahe der türkisch–syrischen Grenze. In der Stadt, die eine besondere Bedeutung für das Christentum hat, wollten Tausende gegen die syrienfeindliche Politik der türkischen Regierung protestieren und die türkische Regierung auffordern, die Feindseligkeiten gegen Syrien einzustellen. Die Stadt gilt als einer der Tummelplätze von syrienfeindlichen Geheimdiensten und bewaffneten Gruppen und als Stützpunkt der vom Westen unterhaltenen sogenannten „Freien Syrischen Armee“, die nach der Beschreibung von greenpeace wohl aus gutem Grund eher den aus Libyen bekannten Banden ähnelt. Einer der Teilnehmer der Kundgebung wird zitiert mit:
"Während libysche Mörder und Kriminelle in unserem Land herumgeistern und seine Einrichtungen und Hotels benutzen, konnten wir in Sachen Frieden nicht nach Antakya. Wir stießen auf Gewalt ohne jegliche legale Berechtigung. Unsere Busse wurden beschlagnahmt, die Fahrer und eine Anzahl Kollegen festgenommen.“
Es leuchtet ein, weshalb Informationen über versöhnliche friedliebende Kräfte in den westeuropäischen Konzern- und Staatsmedien nicht auftauchen. Die Medienstrategie des Westens besteht darin, Syrien als ein Hort der (natürlich von Syrien ausgehenden) Gewalt darzustellen, dem nur die „Internationale Gemeinschaft“ (wie USA und Gefolge sich heuchlerisch nennen) mit militärischer Macht beikommen könnte. Auch der Annan-Plan zielt – wortreich verschleiert – auf die Einrichtung „humanitärer Korridore“ ab. Diese "Korridore" wären nichts anderes als Breschen in der syrischen Luftverteidigung und nötig, um den Einmarsch von Bodentruppen nach libyschem Muster zu ermöglichen. Die NATO-Propaganda verkündet zwar, in Syrien wäre das libysche Muster nicht anwendbar; doch nur aus geographischen Gründen und nicht wegen der schrecklichen Folgen wie in Libyen! Kann man also dieses Manko beseitigen, wäre der Weg nach Syrien hinein frei. Dafür setzt sich natürlich der Libyen-Kriegsverbrecher Sarkozy gemeinsam mit Deutschland ein – und mit besonderer Anstrengung - die Stürmer von den Grünen.
Die Obergrüne Kerstin Müller verkündet solches gerne bei der Atlantischen Initiative.
“Über kurz oder lang wird die Staatengemeinschaft daher auch nicht an der Einrichtung humanitärer Korridore vorbeikommen. Diese Korridore müssen militärisch geschützt werden, wie uns der Balkan-Krieg gelehrt hat. Diesen Schutz könnte die Türkei übernehmen, die sich dazu schon einmal bereiterklärt hat, allerdings nur mit der Unterstützung der UN und der Arabischen Liga.“
So schließt sich der Kreis an der türkischen Grenze.
Die Beobachter der Arabischen Liga widerlegten bereits die Behauptungen des Westens über die einseitige Gewalt von Assad. Sie werden deshalb als unnütz dargestellt! Ihr Bericht wird - obwohl von der Liga offiziell bestätigt - bis heute unterdrückt. UN-Beobachter werden von der Anti-Syrien-Allianz und vor allem Israel nicht als Friedensstifter, sondern als Mittel zur Durchsetzung der Interessen des Westens betrachtet. Die israelische DEBKAfile schreibt ausgesprochen bedauernd:
"Die Rebellen werden die Beobachter als Vorhut einer großen internationalen Eingreiftruppe zum Verfechten ihrer Sache betrachten, während Assad und Moskau ihnen ihre Flügel stutzen und der syrischen Armee freie Hand geben werden, um die Anti-Assad Revolte zu beenden. Zwischen den beiden wird das UN-Team unbrauchbar wie die Beobachter der Arabischen Liga vor ihnen sein."
und
"Moskau verkündete inzwischen am 13. April 'Eine Entscheidung zur permanenten Stationierung russischer Kriegsschiffe nahe der syrischen Küste.'"
Es sei das erste Mal, dass Moskau offiziell den permanenten Einsatz seiner Marine im östlichen Mittelmeer und besonders vor Syrien mitteilt. Russland erweitere seinen Schutzschild für Bashar Assad und den Fortbestand seines Regimes gegen eine militärische Intervention von außen.
Russland garantiere auch, dass das UNO- Beobachterteam  niemals der Kern einer breiteren internationalen Expedition für Assads Sturz unter UN-Schirmherrschaft wird, so wie es in Libyen geschah. Moskau stellt so sicher, dass die Beobachter sich strikt an das Mandat des UN-Sicherheitsrates halten, entschlossen, es nicht Washington oder der NATO zu überlassen, ihr Operationsgebiet und ihre Befugnisse zu überschreiten, so DEBKAfile schließlich.
 

Unter diesen Prämissen werden die ab heute wieder verstärkt folgenden Angriffe der Mainstreammedien gegen Russland und ihre Kampagne für „humanitäre“ Korridore zu betrachten sein.

Dienstag, 10. April 2012

Iran: Wer ist irre?

Zu den neuesten Forderungen der USA und der EU an den Iran
Das Zionisten-Blatt BILD verwendet den Namen Achmadinedschad niemals ohne den Zusatz „irre“
Dabei kann man Achmadinedschads Statements vor der UNO, in der Presse oder auch im Staatssender ZDF keine irren Thesen entnehmen; so man sie denn kennt; und das ist in Deutschland bekanntlich nicht gewollt. In Deutschland gibt es nicht einmal inhaltliche Berichte über seine Reden vor der UNO! Deshalb haben wir was er wirklich sagte 1:1 auf "Hinter der Fichte" online gestellt. Wenn man das Original liest, erschließt sich, wie weit in Deutschland bereits die Zensur fortgeschritten ist.
Der ergebene Staatsdiener Kleber behauptete kürzlich, Achmadinedschads Äußerungen seien in Deutschland strafrechtlich relevant. Er vergaß zu erwähnen welche…. Vielleicht die, dass Iran die Atombombe nicht hat und nicht will?

Die neusten Veitstänze der USA vor der UNO in der Syrienfrage und nun die von vornherein unannehmbaren Forderungen der USA an den Iran lassen einen dieses Attribut „irre“ eher nach Washington verorten.

Clinton in Libyen
Was die USA vom Iran verlangen, ist von vornherein so abwegig dreist, dass mit Sicherheit feststeht, der Iran wird sich zurecht an die Stirn tippen: „Die spinnen die Amis“.
Der Iran ist, wie der CIA-Chef kürzlich mitteilte, nicht im Besitz von Atomwaffen. Im Gegensatz zu Israel. Der Iran ist Mitglied des Internationalen Atomwaffensperrvertrages. Israel nicht. Iran wird von der IAEA mit Kontrollen überzogen. Israel nicht. Die IAEA aber gab widerrechtlich die vertraulichen Daten des Iran an die USA und Israel weiter. Daraufhin wurden plötzlich leitende iranische Atomwissenschaftler ermordet. Doch der Westen verlangt, Iran müsse sich als vertrauenswürdig erweisen. Welche Heuchelei! Alles was der Iran tut entspricht den eingegangenen internationalen Verträgen. Er tut nur, was jedes andere Land auch tun darf. Kein Verstoß dagegen ist bewiesen. Alles was wir hören ist Propaganda, niemals Fakten. Was Deutschland so nachplappert ist eh' nur bestellt.

Doch die Zionisten sind nicht irre

Sie haben einen teuflischen Plan, der unbedingt zum Krieg führen soll. Denn ihre Bedingungen sind für den Iran unannehmbar und demütigend.
Obama und die EU täuschen vor, sie wollten mit dem Iran verhandeln. Doch sie fordern die sofortige Schließung und Offenlegung der angeblichen iranischen Anlagen zur Urananreicherung in Fordo. Das zu 20% angereicherte Uran für zivile Zwecke (wie in jedem anderen Land der Welt möglich und erlaubt) ist nicht atomwaffenfähig. Die angeblichen 100 Liter im Iran würden nicht mal für eine einzige Bombe reichen. Doch einzig und allein der Iran soll alles abgeben und ins Ausland schaffen. Kann man ein Land, das alle Verträge einhält, mehr demütigen und herabsetzen? Natürlich wird der Iran eine solche Entwürdigung nicht akzeptieren. Das ist ja die Absicht des Westens. Was auch immer Achmadinedschad tut, es würde falsch sein. Obama – wirklich irre – nennt das auch noch  „Irans letzte Chance“. Sollte der Iran darauf nicht eingehen, gibt es weitere Wirtschaftssanktionen. Doch die treffen, wie die Geschichte zeigte, nie die Führung sondern das Volk. Und Israel bekommt die Handhabe für den Angriff auf den chinesischen und russischen Verbündeten Iran. Ist das irre oder nicht?

Westliche Halluzinationen

Zufälligerweise berichtet die New York Times am 7. April, dass – es ist wirklich zu totlachen – ausgerechnet Großbritannien und Israel (der illegale Atomwaffenbesitzer!) behaupten, der Iran hätte sich für die Atomwaffe entschieden. Beweise bleibt man natürlich schuldig. Dass der britische Außenminister Hague halluziniert wissen wir ja bereits. 
Es besteht also die Gefahr, mittels der bevorstehenden Scheinverhandlungen, den Iran als verhandlungsunwillig vorzuführen und Israel den US-Stellvertreter-Krieg führen zu lassen. Das würde den Nahen Osten endgültig in einen Krieg stürzen. Das zu riskieren ist irre.

Die Frage ist ergo überhaupt nicht, ob und was der Iran tut, sondern ob sich in Tel Aviv und Washington die Realos gegen die kriegsirren Imperialisten durchsetzen können.

Oder wie ein Leser der NYT schrieb:
„Sie brauchen den Iran bloß damit er seine nuklearen Entwicklungen komplett einstellt. Dann machen sie den Regimewechsel und verkaufen das Öl des Iran zu diktierten Preisen, festgesetzt in US-Dollar. Ein paar wirtschaftsvernichtende Kredite von der Weltbank an freundliche Offiziere und zukünftige Plutokraten wären ein netter Bonus. ... Die wahre Frage ist, kann Obama den Amerikaner noch einen Krieg verkaufen?"

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Sonntag, 8. April 2012

Nährboden zionistischer Propaganda

Eigentlich ist schon alles zum Thema Grass gesagt, dachte ich. Er hat einfach Recht.
Doch die getroffenen Hunde bellen. Wie nicht anders zu erwarten, heult die ARD mit der Meute der Zionisten und zieht mit ihnen gegen Günter Grass zu Felde.
Und lässt ausgerechnet den Grünen Opportunisten und allseits beflissenen Kriegsrethoriker und Bundestagsfraktionsgeschäftsführer Volker Beck als Kronzeugen aufmarschieren.

Zugleich betonte Beck erneut, dass er die Verärgerung in Israel gut verstehen könne. Grass habe sich in seinem umstrittenen Gedicht "ignorant gegenüber der tatsächlichen Bedrohung Israels durch den Iran" gezeigt. Zudem habe sich Grass als "vermeintlicher Tabubrecher eines Israelkritik-Verbotes geriert und sich damit eines antisemitischen Propagandainstruments bedient". Dies rechtfertige "harsche Kritik".
Dazu zwei Bemerkungen:
Nach Beck ist Kritik an Israel ein Tabu! Die Kritik an einem Staat das einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Palästinenser führt, widerrechtlich Atomwaffen besitzt und Tausende getötete Zivilisten auf dem Gewissen hat und Mordkommandos in fremden Staaten einsetzt (wie der Mord in Dubai zeigte), soll im offiziellen Deutschland tabu und sogar „antisemitisch“ sein. Damit setzt dieser Geschichtsglitterer die Verbrechen der israelischen Regierung in den okkupierten und überfallenen Gebieten mit dem Willen des israelischen Volkes gleich; und Kritiker der von Israel verübten Morde (!) werden als Antisemiten verleumdet. Das ist einfach bloß noch dumm und wer in dieses Horn stößt muss sich dieses Attribut ebenfalls gefallen lassen.

Beck hatte schon die Friedenskämpfer der Linken öffentlich im Bundestag diffamiert
"'Die Erhaltung des Friedens verlangt es, dass das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten konsequent eingehalten wird.' Sagen Sie mal, wo leben Sie denn?"
und der NATO-Angriffskrieg per „Responsibility to protect“ propagiert.

Die Lüge von der Auslöschung Israels

Wir haben hier mehrfach widerlegt, dass Iran "Israel auslöschen" wolle. Diese Behauptung ist eine so dümmliche wie primitive Lüge. Auch das zionistische Gestammle von Klaus Kleber in Teheran konnte daran nichts ändern. („Israel darf Atomwaffen haben, weil es dem Atomwaffensperrvertrag nicht beigetreten ist.“ Diesen Schwachsinn muss man sich mal rein tun! Widerrechtliche Atomwaffen Israels sind legal weil Israel das internationale Recht ignoriert! Sowas ist Anchorman im deutschen Prime-time TV.)

Ich wiederhole es immer wieder:

Achmadinedschad hat nie die Auslöschung Israels gefordert

Er sagte vor mehr als sechs Jahren, am 26. 10. 2005 (!) in einer Rede vor Studenten in Teheran, laut New York Times, der die CDU und ihre gelb, rosa, grünlichen Anhängsel wohl Glauben schenken werden - wörtlich über die von Israel widerrechtlich besetzten palästinensischen Gebiete: „Unser lieber Imam sagte, dass das Besatzungsregime von der Landkarte gefegt werden muss und das ist ein sehr kluges Statement. Wir können beim Problem Palästina keine Kompromisse machen. … Ich habe keinen Zweifel, dass die neue Welle die in Palästina begann, und wir sind Zeuge dessen auch in der islamischen Welt, diesen schändlichen Fleck aus der islamischen Welt beseitigen wird.“ Nirgendwo war davon die Rede, den Staat Israel zu beseitigen. Selbst wenn man Achmadinedschad unterstellte, das Regime in Israel gemeint zu haben, ist das nichts Verbotenes. Ein Regime in einem Land ist nicht der Staat. Der Westen wünscht sich alle Tage Regimewechsel irgendwo und meint z. B. nicht die Abschaffung Syriens.
Georg Schramm im ZDF („Neues aus der Anstalt“ Juni 2008):
„Dieser Satz ist eine völkerrechtlich korrekte Forderung. Da haben die katholischen Bischöfe vor ein paar Wochen sich noch viel drastischer über die israelische Ghetto-Politik geäußert.”
Wilm Herlyn, Chefredakteur von dpa, schrieb am 13.6.2008:
„Die dpa wird in Zukunft bei der Berichterstattung darauf achten, dass der iranische Präsident, Mahmud Ahmadinedschad, nicht die Auslöschung Israels oder dessen Tilgung von der Landkarte gefordert hat." (Quelle)
Lesen sie mehr darüber hier:
Das hat Achmadinedschad wirklich gesagt
Israels Bedrohung der Nachbarn und die Morde am Volk der Palästinenser werden von den USA seit Jahrzehnten gedeckt.

Soviel zum Thema Grass und Israel 

Springer-Chef Döpfner, ausgezeichnet von Kissinger
Verdummte dieser Erde, begreift endlich, dass das ganze Theater dazu dient, die NATO- und demzufolge auch die Bundesbürger auf einen wirklich großen weltumspannenden Krieg gegen anfänglich den Iran einzuschwören, an dem Deutschland nach dem Willen und mit Unterstützung der Führungen der Blockparteien CDU, CSU, SPD, FDP und Grünen teilnehmen soll. Darauf soll die Einkreisung Chinas und Russlands folgen. Macht diesen Wahnsinn nicht mit.
Auch wenn wir uns hier mit der ARD befassten, vergessen wir nicht die allgegenwärtigen zionistischen Medienkonzerne von Bertelsmann und Springer. Springer-(und damit auch Diekmann/BILD-)Boss Matthias Döpfer hat schamlos aus der Hand des Vietnam-Kriegsverbrechers Henry Kissinger die Leo Baeck-Medaille genommen.

All den erschreckenden Mißbrauch der tragischen jüdischen Geschichte durch die imperialistische Propaganda zur Rechtfertigung von Angriffskriegen haben die jüdischen und nichtjüdischen Widerstandskämpfer und Opfer der schrecklichen Weltkriege nicht verdient und nicht gewollt.
Wer gegen die Kriegspolitik und Lügen der Zionisten aufbegehrt, ist wohl mehr Freund des israelischen Volkes als die Kriegstrommler bei den staatlichen und privaten Konzern- und Staatsmedien von ARD, ZDF, Springer und Co. und Schwarz-Grünen -  mit Verlaub Herr Vorsitzender - Politnutten.